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Oktober 2019

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18 graz www.grazer.at 2. OKTOBER 2019 Mit dem Herbst-Auftakt wurde der Klimaschutz von der Grazer Stadtregierung zur obersten Priorität erklärt. STADT GRAZ/FOTO FISCHER, GETTY Volle Kraft voraus fürs Klima NEUES GROSSPROJEKT. Mehr als 30 Millionen Euro werden im neu eingerichteten Klimaschutzfonds gebündelt, um die steirische Landeshauptstadt zur Nummer 1 im Klimaschutz zu machen. Bürgermeister Siegfried Nagl (l.) und Vizebürgermeister Mario Eustacchio geben gemeinsam Vollgas für den Klimaschutz im Grazer Stadtgebiet. Der Sommer ist vorbei, doch die beiden Regierungspartner, Bürgermeister Siegfried Nagl und sein Stellvertreter Mario Eustacchio, sind nicht untätig geblieben. Im Fokus: der Grazer Beitrag zum globalen Klimaschutz. Als wichtigstes neues Projekt wird dazu ein mit 30 Millionen Euro dotierter Klimaschutzfonds – zusätzlich zu bereits bestehenden Investitionen – eingerichtet werden. „Ich kenne keine andere Stadt, die so viel Geld für die Erreichung der Klimaschutzziele in die Hand nimmt“, erklärte Eustacchio und verriet damit auch schon das Ziel des Fonds: Die Stadt Graz will sich klar ihrer Verantwortung im Klimaschutz stellen. „Jede und jeder Einzelne von uns ist gefordert, einen Beitrag zu leisten“, ergänzte Nagl. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, wird nun ein Klimaschutzfachbeirat aus Experten zusammen- gestellt, die Aktivitäten im Haus Graz werden durch einen eigens eingesetzten Klimaschutzbeauftragten organisiert. Ziel ist die Umsetzung nachhaltiger Projekte. Um die Einrichtung des Klimaschutzfonds zu ermöglichen, wird die Plabutschgondel vorläufig in die Warteschleife gesetzt. Die Projekte am Plabutsch, der Thalersee und seine Umgebung, bleiben jedoch bestehen – wobei auch hier auf Nachhaltigkeit geachtet wird: „Wir werden elektro- oder wasserstoffbetriebene Busse einsetzen, um die Leute auf den Plabutsch in diese Grünoase zu befördern.“ Tun statt sagen Bürgermeister und Vizebürgermeister setzen mit diesem Schwerpunkt ein klares Signal: „Wir wollen Klimainnovationsstadt Nummer eins in Österreich werden“, so der hohe Anspruch der Stadtregierung.

2021