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März 2020

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6 graz www.grazer.at 4. MÄRZ 2020 Thiems Erbe steht bereit! TALENT. Der Grazer Jan Kobierski ist die aktuell größte Tennis-Nachwuchshoffnung der Steiermark! Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Bis zu seinem 12. Lebensjahr war der Grazer Jan Kobierski aus sportlicher Sicht noch zweigleisig unterwegs. „Zum einen hab ich Tennis gespielt, zum anderen noch Fußball im Nachwuchs von Sturm“, erzählt er. Dass er sich letzten Endes fürs Tennis entschieden hat, war eine gute Wahl! Denn am Court trumpft der BORG-Monsberger-Schüler so richtig auf: Kobierski ist die Nummer 1 in der Rangliste des Steirischen Landesverbands STTV, auch seine Altersklasse U16 führt er an und in der ÖTV-Jugendrangliste hat er es schon unter die besten vier geschafft. Und dabei soll es beim Top-Talent nicht bleiben: „Ich will es im Tennis so weit bringen, dass ich vom Sport leben kann - ja, ich will Profi werden!“ Nächster „Domi“ Dazu gilt es Schule und Tennis- Turniere immer zeitlich unter einen Hut zu bringen. Gar nicht so einfach, aber dank der idealen Betreuung im Sport-BORG und durch den STTV „haut das alles hin“. Sein letztes Turnier war Ende Februar. In Wolfsberg hat er beim ITF-Turnier problemlos die zweite Runde erreicht. Wobei dort schon auf U18-Level gespielt wird. „Die Hauptrunde zu erreichen, war aber trotzdem kein Problem“, so Jan ganz ent- Jan Kobierski ist Schüler des BORG Monsberger, einer wahren Talente- Fabrik für zig Sportarten. GEPA spannt. Der nächste Auftritt wird eine Nummer größer – die U18- Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf stehen Mitte März an. Dafür trainiert Kobierski bereits. Das tut er auch im von STTV- Präsidentin Barbara Muhr und Co ins Leben gerufenen Erfolgsprojekt „Next Gen Domi“, wo er Leistungsträger ist und dem Projekt-Motto „Werde der nächste Dominic Thiem“ voll gerecht wird. „Ich kann da mit Top-Coaches wie Dominics Vater Wolfgang trainieren oder mit ‚Domis‘ Entdecker und Förderer Günter Bresnik.“ Logisch, dass Thiem Jans Idol ist („und Novak Djokovic!“). Als Ballbub beim Davis Cup in Graz hat er ihn kennengelernt und bei Nationaltrainings ein paar Bälle mit ihm geschlagen. Und wer weiß, vielleicht jubelt ja sein Idol ihm eines Tages aus der VIP-Box neben dem Court bei einem der Grandslam- Turniere in Melbourne, Paris, Wimbledon oder New York zu ... Unternehmen mitgestalten SPANNEND. Technologieunternehmen luden Schüler ein, Feedback zu Produkten, Arbeitsweisen und Arbeitsplatz zu geben. Die Jugendlichen bekamen dafür exklusive Einblicke in die Betriebe. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Ein Unternehmen nicht nur kennenlernen, sondern Prozesse auch hautnah erleben und seinen Senf dazu abgeben: Selten bekommt man die Gelegenheit, seine Nase in hochtechnologische Betriebe wie das acib (Biotechnologie), BDI (Grüne Technik für die Industrie), BearingPoint (Technologieberatung) und Norske Skog Die teilnehmenden Unternehmen waren von der neuen Perspektive seitens der Jugendlichen begeistert. Schüler hingegen orientierten sich in ihrer Berufswahl neu. GETTY (Papierhersteller) zu stecken. Beim „Talentetag XXL“ wurde das Schülern des BG/BRG Lichtenfels, der HAK Grazbachgasse, des HLW Schrödinger und der HTL Bad Radkersburg ermöglicht. Hintergrund bildet die Plattform „Take Tech“, die von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG aufgestellt wurde. Ergebnisse Von den Unternehmen wurden die Ergebnisse des Austauschs als fruchtbringend empfunden. Hier ein Auszug: ☞ Produkte/Services: Mikroorganismen gegen Krebs, Mikroplastik aus dem Körper entfernen, Roboter für den Alltag, Warenbestand (Supermarkt) automatisch nachbestellen. ☞ Einsatz von Rohstoffen/ Technologien in neuen Bereichen: Künstliche Intelligenz für faire Benotung in Schulen, Öffis ohne Fahrer ☞ Künftiger Arbeitsplatz: Selbstfahrende Sessel, mit VR gestützter Kulturraum für ausländische Mitarbeiter, damit sie sich wie „daheim“ fühlen, Räume zur Entspannung (Bibliothek, Wellnessoase), Einschulung mittels Software/Tutorial, Bürohaustier. ☞ Zusammenarbeit im Unternehmen: Einsatz neuer Technologien (Facetime), Chef als Coach (gibt die Richtung an), Austauschwochen mit anderen Standorten, „Taco Tuesday“ abseits des Arbeitsplatzes, Flexibilität, „Du“-Wort. Ziel des Netzwerkes ist es, Schüler für Technologie zu begeistern – was in vielen Fällen gelungen ist: Schüler haben entsprechende Studien begonnen.

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