7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 11 Monaten

März 2019

  • Text
  • Lehrer
  • Unterricht
  • Steiermark
  • Konzert
  • Schueler
  • Schule
  • Mobbing
  • Lehrling
  • Grazer
  • Forster
  • Lehre
  • Graz

4 graz www.grazer.at 6.

4 graz www.grazer.at 6. MÄRZ 2019 Mathe-Matura und Robert Gruber Privatgymnasium Sacre Coeur Es sollte weniger frontalen Unterricht geben. Weniger im Buch lesen und mehr auf Digitalisierung setzen. Peter Rauscher BRG Körösi Ich finde, Politiker sollten mehr auf die Meinungen der Schüler hören. Wir löffeln am Ende die Suppe aus. Jakob Prettenthaler Bischöfliches Gymnasium Ein Kurssystem wie Wahlpflichtfächer, die allerdings nicht verpflichtend sind und für Interessierte, wäre toll. RUNDER TISCH. Der „SchülerGrazer“ hat wieder Schulsprecher und -stellvertreter zum „Runden Tisch“ gebeten, um über aktuelle Themen zu diskutieren und mit den Schülervertretern darüber zu reden, was sie in ihrer Schule bewegt. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Die Schülervertretungen der Grazer Schulen setzen sich für die Anliegen ihrer Mitschüler ein – sie sind ja auch in vielerlei Hinsicht die ersten Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler. Darum hat der „SchülerGrazer“ erneut einige Grazer Schulsprecher und -Stellvertreter zu einem „Runden Tisch“ gebeten, um den Wünschen und Sorgen der Schüler breites Gehör zu verschaffen. Der „Schul-Gipfel“ war auch diesmal wieder gut besetzt: Tamim Burgstaller (Schulsprecher des BG/BRG Seebacher), Robert Gruber (Schulsprecher des Privatgymnasiums Sacre Coeur), Dominik Gritsch (Schulsprecher des BG/BRG Klusemann), Jakob Prettenthaler (Schulsprecher- Stellvertreter des Bischöflichen Gymnasiums Augustinum), Peter Rauscher (Schulsprecher des BRG Körösi) und Fabio Strobl (Schulsprecher des BG/BRG Lichtenfels) diskutierten und tauschten sich über wichtige und vor allem aktuelle Themen ihrer Schulen aus. Was sich zeigte: „Dauerbrenner“ wie die Mathematik-Matura und ein Handyverbot in der Unterstufe bewegen viele Grazer Schüler. „Ich bin kein Fan von Verboten. In der Unterstufe sollten die Schüler meiner Meinung nach ihr Handy ausgeschalten in der Schultasche haben dürfen, anstatt im Spind wegzusperren. Komplette Verbote sind nicht sinnvoll“, so Peter Rauscher. Trotzdem waren sich alle einig: Ein Smartphone hat in der Unterstufe im Unterricht nichts verloren. Kritik an Mathe-Matura Ein „heißes Eisen“, das naturgemäß vor allem die Maturaklassen beschäftigt, ist die Mathe-Matura. Laut den Schulsprechern hat die umstrittene Mathe-Matura „das falsche Ziel“. Der Tenor: Man sollte das komplette System umstellen und das gesamte Konzept hinterfragen. Die Schülervertreter sind sich einig: Wenn man nur gut ist, weil man Grundkompetenzen auswendig lernt, läuft etwas schief. „Wenn es so weitergeht, trauen Unis einem nicht mehr und es wird noch mehr Aufnahmeprüfungen geben. Mathe wird an der Uni als Werkzeug verwendet, das man beherrschen sollte“, so Jakob Prettenthaler. Politik kommt zu kurz Aus aktuellem Anlass ist auch die Europawahl am 26. Mai ein Thema an den Schulen. Ab 16 Jahren ist man bei der EU-Wahl ja bereits wahlberechtigt – doch die Schulsprecher klagen: „Keiner kennt sich aus.“ In den Schulen würden die Jugendlichen zu wenig informiert. Wer bietet was? Wer kandidiert? Was muss man bei Wahlen generell wissen? Dies sind Fragen, die viele Schüler gerne (von den Lehrern) beantwortet hätten. Einige Erfolge Freilich: Beim „Runden Tisch“ wurde nicht nur kritisiert, sondern auch Erfolge der Schülervertreter wurden angesprochen. Sei es eine „anonyme Wunschbox“ im Lichtenfels, ein lang ersehnter Veitmilch-Automat im Bischöflichen, ein Schulblog im Sacre Coeur oder ein neues Schulbuffet im Körösi. Fabio Strobl BG/BRG Lichtenfels Es sollte mehr Wahlpflichtfächer geben, die gegebenenfalls mit anderen Schulen zusammengelegt werden. Der „SchülerGrazer“ empfing die Schulsprecher und Schulsprecher-Stellvertreter im Styria Media Center.

6. MÄRZ 2019 www.grazer.at graz 5 EU-Wahl sorgen für Ärger Tamim Burgstaller BG/BRG Seebacher Man sollte bei der Lehrer- Ausbildung anfangen. Die meisten sind zwar gut, können aber nicht erklären. Hinten: Jakob Prettenthaler (Bischöfliches Gymnasium), Fabio Strobl (Lichtenfels), Peter Rauscher (Körösi) und Dominik Gritsch (Klusemann). Vorne: Tamim Burgstaller (Seebacher) und Robert Gruber (Sacre Coeur) LUEF (8) Dominik Gritsch BG/BRG Klusemann Ich hätte gerne weniger pauschalen Leistungsdruck, dafür mehr Fokus auf die Stärken und Schwächen.

2021