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Mai 2018

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graz 4 www.grazer.at 30. MAI 2018 4 Grazer Schüler finden Partner am liebsten im Netz! Flirt-Hotspots 1. Social Media (Facebook, Snapchat, Instagram, WhatsApp u. a.) 2. In der Schule 3. In Bars, Clubs, Discos 4. In Cafés 5. Tinder & Co Bei Freizeitbeschäftigungen, Hobbys Auf Events, Konzerten, Festivals 6. Anderes 7. Beim Shoppen 14,5 % 11 % 10 % je 9 % 4 % 3 % 30,5 %

30. MAI 2018 www.grazer.at graz 5 LIEBE DIGITAL. Wenn Grazer Schüler oder Schülerinnen einen Partner suchen, dann machen sie das am liebsten online. Wenn Teenager träumen“, singt Peter Kraus immer noch. Das ist ein klassischer Oldie. Aber träumen, das machen Jugendliche auch heute gerne. Nur anders. Trotz aller Gefahren, Profil-Lügen und Fake News schwören die Grazer Schülerinnen und Schüler, wenn sie einen Partner oder eine Partnerin suchen, auf das Internet bzw. ihr Mobiltelefon. In unserer Umfrage, siehe Infobox links unten, erklären 30,5 Prozent der Befragten auf die Frage, wo ihrer Meinung nach die Chancen am größten sind, eine(n) Partner(in) zu finden, auf Social Media, was wiederum auch Apps, Facebook, Snapchat, Instagram, WhatsApp etc. einschließt. Liebe in der Schule Überraschend ist der große Abstand zu Platz 2 in unserer Umfrage unter Grazer Schüler und Schülerinnen. Nur 14,5 Prozent der Befragten gaben an, sie würden in der Schule am besten einen Partner finden. Liebe in der Schule war und ist immer ein Thema und war früher die effektivste Möglichkeit, jemanden zu finden. Die meisten haben da das Problem, sich vor den anderen Mitschülern zueinander zu bekennen. Da ist das Kennenlernen via Netz wesentlich anonymer und einfacher und auch gefährlicher. Das bringt uns gleich zu Tinder & Co. Tinder ist eine Dating-App, die in Österreich erst 2014 bekannt wurde. Für Tinder braucht man zum Einloggen einen eigenen Facebook- Zugang. Und, Überraschung: Tinder & Co interessiert kaum einen der befragten Schüler. Gerade mal neun Prozent. Events: No Love Zone Was früher auch Hotspots für Flirts waren, sind Clubs, damals meist noch Discos und Bars. Wenngleich Schüler kaum Bars besuchen. 11 Prozent der Befragten gaben diese Kennenlern-Möglichkeit als sehr gut an. Flirten im Café ist ein Klassiker, und darauf setzen auch heute noch immerhin 10 Prozent der befragten Jugendlichen. Verwunderlich ist bei der gesamten Befragung noch der Umstand, dass auch nur 9 Prozent angaben, sie würden am liebsten bei einem Festival, Konzert oder Event jemanden kennenlernen. Dann wurden noch weitere Möglichkeiten, einen Partner zu finden, abgefragt. In der Freizeit sehen 9 Prozent Potenzial, und beim Shoppen (3 Prozent) verliebt sich offenbar keiner, dabei sind Malls voller Jugendlicher. VOJO Bei Konzerten und Festivals verbirgt sich auch ab und zu die große Liebe. THINKSTOCK (4) Klassiker: Flirten in der Schule Partnersuche unter Discokugel Dates: Online-Facts ■ Soziale Netzwerke: Schüler und Jugendliche haben hier die große Auswahl. Neben Facebook ist Tinder viel gefragt, wer konkret jemanden sucht, geht auf Plattformen wie Zoosk. Unter den Dating Apps ist das größte Social­Date­Portal der Welt, Badoo, ein Favorit. Jugendliche versuchen auch über die vielen Singlebörsen Partner zu finden. Diese Datingbörsen haben aber meist als Zielgruppe über 30­Jährige. ■ Gefahren im Netz: Sogenannte seriöse Dating­Websites akzeptieren keine Benutzer unter 18. Apps wie Yellow geraten in Kritik, weil hier immer wieder Erwachsene sich als Jugendliche ausgeben und Teenager dann ausgenutzt werden. Das Risiko, auf ein gefälschtes Profil zu stoßen, trifft aber auf alle Social­Netzwerke gleichermaßen zu. Über solche Gefahren aufgeklärte Jugendliche sind da besser im Netz unterwegs. ■ Beziehungen: Solche, so sind sich Experten einig, können auch unter ganz jungen Schülern entstehen. Nach gleichlautenden Studien passieren tiefere Beziehungen erstmals meist im Alter zwischen 16 und 18.

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