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9. September 2018

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- Jahr der Gesundheit: Graz wird zur „Vitalstadt“ - Millionenstrafen wegen schlechter Luft stehen im Raum - Gesundheitsstadtrat kann sich Cannabis-Freigabe vorstellen - Kunstprojekt in Graz: Geschichte der Conrad-von-Hötzendorf-Straße - Gastro: Aus „Einstein“ wird „So/So“

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34 motor www.grazer.at 9. SEPTEMBER 2018 Zwischen zwei Welten wandeln Alle Tests auf www.grazer.at Strom oder Benzin? Das ist die Frage. Der Fahrer entscheidet. Hyundai Ioniq 1,6 GDi Plug-in ■■Verbrennungsmotor: Benzin, 4 Zylinder, Hubraum 1580 ccm, Leistung 104,9 PS (77,2 kW), Abgasnorm Euro 6 ■■Elektromotor: Leistung 60,52 PS (44,5 kW), Batterietyp Lithium- Ionen-Polymer ■■Systemleistung: (kombiniert) 141 PS (104 kW) ■■Fahreigenschaften: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 10,6 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 178 km/h ■■Verbrauch: 3,9 Liter Benzin, Strom kombi 9,4 kWh/100 km, Tankinhalt 45 Liter Benzin ■■Abmessungen: Länge 4,47 m, Breite 1,82 m, Höhe 1,45 m, Eigengewicht 1495 Kilo, Wendekreis 10,6 Meter, Radstand 2700 mm ■■Preis: ab 31.040 Euro ■■Autohaus: Jagersberger Automobil, Raiffeisenstraße 200, Graz, Tel. 0 316/46 55 55, www.jagersberger-automobil.at Cars & Bikes JUWELEN. In der Grazer Seifenfabrik werden in einer Hot Rod, Bike & Customshow Autos präsentiert, darunter Juwelen, die schon Filmstars waren. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Für Fans und Kenner von Hot Rods und Customs sowie Liebhaber von ausgefallenen Bikes wird das ein großes Fest. Am 22. und 23. September werden in der 1872 erbauten Grazer Seifenfabrik in vier Hallen und auf einer Innenfläche von 1600 Quadratmetern Hot Rods, Customs und geniale Bikes präsentiert. Hot Rods sind speziell modifizierte, meist amerikanische Automodelle. Das ist ein Opel Hot Rod Sedan aus dem Jahre 1931. Der normale Motor wurde durch ein V8-Aggregat ersetzt, die Karosserie aus optischen Gründen stark verändert. KUSTOM LIFE MAGAZINE

9. SEPTEMBER 2018 www.grazer.at motor 35 SANFTER ÜBERGANG. Plug-in-Hybrid-Modelle bedeutet E-Mobilität für Einsteiger. Der Hyundai Ioniq bereitet auf den Übergang in die Stromwelt vor, und das sanft. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Nach dem Erlebnis mit dem Lamborghini bin ich wieder zurück am Boden der Autorealität. Derzeit gibt es neben dem SUV-Boom auch eine starke Nachfrage nach sogenannten Plug-in- Hybrid-Modellen. Das sind Autos, die zwei Antriebstechniken harmonisch zusammenführen und den Autofahrer zwischen Welten wandeln lassen. Hyundai hat jetzt seine Antriebs-Trilogie vollendet. Nach dem Ioniq Hybrid und dem Ioniq Elektro ist es jetzt der Ioniq Plugin-Hybrid, der eine Kombination aus Benzinmotor und Elektroantrieb mit an der Steckdose aufladbarem Akku anbietet. Der Ioniq Plug-in, den ich aus dem Grazer Autohaus Jagersberger Mobile holte, sieht sehr kompakt und selbstbewusst aus. Man machte mich darauf aufmerksam, dass ich mit dem Auto rund 60 Kilometer nur mit elektrischem Antrieb fahren kann. Schön, dachte ich. Es hieß können, aber nicht müssen. So rutschte ich des Öfteren in alte Gewohnheiten und drückte den Knopf, der den Benzinmotor zum Einsatz brachte. Wenn man Gas gibt und ordentlich beschleunigt, dann reduziert sich die elektrische Reichweite. Da ich es aber flotter mag, wechselte ich meistens in den Hybridmodus. Die beiden Antriebssysteme arbeiten unaufgeregt, nahezu harmonisch zusammen. Das Innere des Ioniq wirkt freundlich, hell und wohnlich. Das Navi ist klein, aber fein, es gibt Rückfahrkamera und ein 8-Zoll-Farbdisplay. SCHERIAU (4) Das Anfahren übernimmt in erster Linie der Elektromotor. So gleitet man völlig lautlos durch die Straßen von Graz, bis der Benzinmotor sich auch relativ leise dazuschaltet. E-Motor und Hybrid machen ordentlich Dampf, und so schaffte ich den den Sprint von 0 auf 100 km/h in knapp 10 Sekunden. Für die 141 PS Systemleistung wären die derzeit diskutierten 140 km/h auf Autobahnen kein Problem. Fazit: Plug-in-Hybrid-Autos werden die Zukunftsfragen der Autowelt nicht lösen, aber dieses Wandeln zwischen zwei Autowelten hat dennoch was Einzigartiges. Das Fahren war ein Vergnügen, es gab überhaupt nichts zu meckern und die Umwelt wurde geschont. Show Customs sind maßgeschneiderte Auto-Unikate. Der Custombereich gestaltet sich bei diesem Event markenoffen, und am Außengelände werden weitere coole Vehikel präsentiert, die zum Thema der Veranstaltung passen. Martin Obmann, Agentur Eleven Shows: „Wir haben auch einen 91-jährigen Autodesigner aus den Staaten eingeladen. Gene Winfield ist einer der bekanntesten legendären Custom Car Builder, Painter und Hot Rod Racer. Er hat u. a. Fahrzeuge für Filme wie Blade Runner, Robocop, Batman, Star Trek designt.“ Die Hot Rod, Bike & Customshow in der Seifenfabrik hat auch ein Rahmenprogramm. Es gibt DJs und Live-Bands (siehe Musikseite auf Seite 26) und vier Foodtrucks sorgen in erster Linie für US-Food wie etwa Burger („Yellow Mammut“) und Grilled Seafood, und es wird auch Sturm und heiße Maroni geben. Zu sehen ist auch „Milly“, ein Graham Coupé aus dem Jahr 1936, der Wagen kommt aus der Custom Roads Garage. Graham war führend im Autodesign. Die Firma gibt es immer noch, allerdings in der Immobilien-Branche. ELEVEN SHOWS

2021