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9. September 2018

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- Jahr der Gesundheit: Graz wird zur „Vitalstadt“ - Millionenstrafen wegen schlechter Luft stehen im Raum - Gesundheitsstadtrat kann sich Cannabis-Freigabe vorstellen - Kunstprojekt in Graz: Geschichte der Conrad-von-Hötzendorf-Straße - Gastro: Aus „Einstein“ wird „So/So“

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viva 32 redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10 Sprache, Ausbildung und Arbeit sind ganz normale Faktoren, um in der Stadt Fuß zu fassen.“ Schulstadtrat Kurt Hohensinner ist überzeugt davon, dass (Aus-)Bildung zur Integration beiträgt. STADT GRAZ/FISCHER www.grazer.at 9. SEPTEMBER 2018 Lernen leicht gemacht F. Bertuzzi-Breitenfelder, T. Schrammel und M. Otto (v. l.) KK Praxis-Eröffnung ■■ Zur Eröffnung der Podologie- Praxis in Andritz fanden sich jüngst neben Ärzten und Therapeuten auch Kicker Thomas Schrammel und seine Verlobte Mara Otto ein. Podologe Fritz Bertuzzi-Breitenfelder hat nach 14 Jahren Berufserfahrung als Angestellter den Betrieb übernommen und wird hier künftig Fußfehlstellungen und Haltungsbeschwerden durch Therapieeinlagen korrigieren. Lucy führt die Teilnehmer durch Pekings Straßenküche. LAK China-Kochkurs SCHLAU. In 25 Minuten kann man laut der „Pomodoro-Technik“ besonders viel schaffen. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Morgen beginnt wieder die Schule – und damit der Lernalltag. Wer kennt es nicht, wenn beim Lernen plötzlich alles interessanter ist als genau der Stoff, den man doch eigentlich gerade lernen sollte? Eine alte Methode soll dagegen Abhilfe schaffen! Um nichts mehr aufzuschieben, hat der Italiener Francesco Cirillo in den 1980er Jahren eine neue Methode entwickelt. Die sogenannte Pomodoro- Technik (auf deutsch Tomaten- Technik) hilft, in 25-Minuten- Abschnitten so viel wie möglich zu lernen. Eine Uhr in der Form einer Tomate, die nach 25 Minuten klingelte, war der Grund f ü r den Namen der Technik. Zeitmanagement Das Gute an der Lernmethode: Man arbeitet in kleinen Schritten und konzentriert sich immer nur für ein paar Minuten auf ein Projekt – ohne Ablenkungen. In Intervallen arbeitet man seine gesetzten Ziele für den Tag ab und kommt dadurch einfacher voran. Nach 25 Minuten, wenn die Uhr abgerannt ist, hat man dann eine kleine Pause, in der man tun und lassen kann, was man möchte. Durch die Kombination von kurzen Lerneinheiten und Pausen wird man in eine Phase versetzt, in der man ohne Störungen effizient arbeiten beziehungsweise lernen kann. Die Intervalle lockern den Rhythmus auf und die vielen einzelnen Pausen sorgen für Entspannung. 25-Minuten-Einheit Bei der Pomodoro-Technik teilt man sich seine Aufgaben in 25-Minuten-Einheiten. In dieser Zeit konzentriert man sich nur auf den Lernstoff und versucht, in der vorgegebenen Zeit alles zu erledigen. Danach gibt’s fünf Minuten Pause! In dieser kann man sich erholen und ganz bewusst ablenken. Denn dann folgt wieder eine 25-minütige Lerneinheit. Das geht in einem gemütli- chen Kreislauf immer so weiter. Nach vier Pomodoro-Einheiten legt man eine etwas größere Pause von 15 bis 30 Minuten ein, damit man dann mit einem neuen Viererdurchgang starten kann. Die richtige Planung Mit vier einfachen Schritten wendet man die Technik am besten an: • Aufgaben richtig formulieren! Schriftlich festlegen, was man genau in 25 Minuten erreichen will, um schneller voranzukommen. • Die Stoppuhr! Egal ob Oldschool-Wecker oder Handyuhr, der Timer muss genau auf 25 Minuten eingestellt werden. • Zeit einhalten! Man muss ohne Ablenkung, fokussiert und konzentriert seine Einheit durchziehen. • Fünf Minuten Pause! Ablenken, frische Luft schnappen, pausieren. Für Lernfaule und diejenigen, die Deadlines schwer einhalten können, ist die Methode besonders hilfreich. Man kann damit in kürzester Zeit das meiste herausholen. Gerade für den Schulanfang sehr nützlich, oder nicht? ■■ Nach dem ausverkauften Einführungskurs geht es jetzt in Lucys Asian Kitchen um die echte, authentische Straßenküche Chinas. Speziell die Menschen in Peking lieben ihre Streetfood-Snacks. Im „Beijing Streetfood Kochkurs“ am 16. September, 17 Uhr, im En Garde, Lendplatz 40 (Lendloft). Lucy wird die Teilnehmer auf einen kulinarischen Rundgang durch die Straßenküche von Peking führen. Lucy: „Wir werfen einen Blick in die unterschiedlichen Kochtöpfe und probieren.“

9. SEPTEMBER 2018 www.grazer.at viva 33 ➜ IN THINKSTOCK (2) Gesunde Schuljause Vollkornweckerln, Obst und Gemüse sollten regelmäßig Bestandteil der Schuljause sein. Ungesundes Junkfood Schokoriegel, Chips und Leberkässemmerl sollten in der Schultasche nur selten Platz finden. OUT ➜ In Trinkjoghurts steckt viel zu viel Zucker drin Trinkjoghurts sind bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen beliebt. Viele Produkte enthalten jedoch große Mengen Zucker. THINKSTOCK (2) Trinkjoghurts sind nicht nur bei Erwachsenen beliebt – wenn jetzt die Schule wieder startet, werden auch viele Kinder Joghurtgetränke als Teil ihrer Schuljause genießen. Doch Eltern sollten hier auf der Hut sein: Denn die als „gesund“ geltenden Joghurtdrinks sind wahre Zuckerbomben, warnt die steirische Arbeiterkammer. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag der AK 20 verschiedene Joghurtgetränke aus Grazer Supermärkten unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Der Zuckergehalt der 20 Produkte liegt im Schnitt bei 6,4 Gramm Zucker pro 100 Gramm Inhalt, einige haben sogar einen Zuckergehalt von 12 Gramm. Bei einer größeren Trinkjoghurt-Packung kann es dann schon passieren, dass bis zu 45 Gramm Zucker aufgenommen werden – laut Weltgesundheitsorganisation WHO ist das die Dosis Zucker, die man im Höchstfall täglich zu sich nehmen sollte! „Mit einem Joghurtgetränk nimmt man durchschnittlich zwischen 250 und 400 Kalorien auf. Das entspricht einer üppigen Zwischenmahlzeit“, erklärt AK-Marktforscherin Susanne Bauer. Was den Konsumentenschützern noch sauer aufstößt: In vielen Fällen sind – trotz anderslautender Etiketten – kaum Früchte enthalten, zum Teil wird statt ganzen Früchten nur Fruchtsaft eingesetzt. DAW

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