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9. Juni 2021

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- Sperrstunde, Maskenpflicht und Co: Morgen gibt's wieder Lockerungen - Kritik am Lendplatz-Umbau - Fußball-Legende Hannes Reinmayr über Amateurfußball - Kurioser Gerichtsfall um Nazi- und Star-Wars-Devotionalien - Neues Vorstands-Trio im Forum Stadtpark - SVU Liebenau setzt auf Jugend

4 graz www.grazer.at

4 graz www.grazer.at 9. JUNI 2021 Beim SK Sturm Graz ist er eine Legende, heute trainert er den SK Werndorf. Hannes Rainmayr sprach beim Grazer Sportmontag über den Amateurfußball. Fußball-Legende Hannes Reinmayr: „Der Amateurfußball ist einfach elementar für den Spitzensport“ SPORTLICH. Der Grazer Sporttalk stand diesmal ganz im Zeichen des Grazer Fußballs. Sturm-Legende und SK Werndorf-Coach Hannes Reinmayr sprach über kleine Vereine, die EM und die Stadionfrage. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Passend zur startenden EM und dem laufenden 1. Grazer Stadtpokal stand der „Grazer Sportmontag“ diese Woche ganz im Zeichen des Fußballs. Einer, der sich da ganz genau auskennt, war als Gast am Podium: Sturm Legende Hannes Rainmayr, heute Trainer beim SK Werndorf aus der Unterliga Mitte. Nach seiner Zeit im Profifußball kennt er die Grazer Szene, als Trainer weiß er genau über die Herausforderungen im Amateurbereich bescheid. Für diesen bricht er auch eine Lanze: „Der Amateurfußball ist natürlich sehr wichtig. Da kommt der Nachwuchs her, von den kleinen Vereinen. Das ist absolut elementar für den Spitzensport“, betonte er im Nachgespräch mit dem „Grazer“. Dementsprechend zeigte er sich auch begeistert von der Idee des Stadtpokals und gab auch gleich einen Finaltipp ab: JSV Ries-Kainbach gegen die GAK Juniors. Die im Sporttalk angesprochenen Herausforderungen der kleinen Grazer Vereine in der Sponsorensuche sah er im ländlichen Raum schwächer ausgeprägt. Dafür gebe es andere Schwierigkeiten: „Es gibt ein geringeres Einzugsgebiet, dementsprechend auch weniger Nachwuchs. Da haben die Vereine schon zu kämpfen.“ Allerdings, so der Werndorf- Trainer, würden sich die Vereine bisher schon zu helfen wissen. Graz und die EM Angesprochen auf die aktuelle Kritik an seinem ehemaligen Teamkollegen und aktuellen Nationaltrainer Franco Foda fand er klare Worte: „Ich finde das maßlos übertrieben, als Trainer muss man in Testspielen auch etwas ausprobieren. „Bei der letzten Europameisterschaft waren wir schon gefühlt Europameister, haben dann gegen Ungarn verloren und wo waren wir dann?“ GEPA, KK In Graz sprach er sich klar für eine eigene Fußball Akademie für den Sturm und den GAK aus: „Jeder Verein muss ja seine eigene Spielidee entwickeln können.“ Und die Stadionfrage? Da setzt er sich für eine Zwei-Stadion-Lösung ein und dafür, dass das Liebenauer Stadion in Sturm-Besitz übergeht. „Dann könnten sie das sicher besser verwerten. Das heißt auch, dass der Steuerzahler nichts mehr zuschießen muss.“ Da bleibt nur noch der Blick aufden eigenen Verein, den SK Werndorf. Das Ziel für die kommende Saison? „Wir wollen vorne mitspielen, viel gewinnen und natürlich aufsteigen. Dafür arbeiten wir, dafür trainieren wir.“ derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

9. JUNI 2021 www.grazer.at graz 5 Prozess um Hitler und Yoda GERICHT. Eine kuriose Sammlung brachte einen 52-Jährigen aus Graz-Umgebung heute vor den Richter: Er hatte neben Star Wars Figuren auch Gemälde von Adolf Hitler daheim ausgestellt. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Eine kuriose Sammlung brockte einem 52-Jährigen aus Graz-Umgebung eine Anklage wegen Wiederbetätigung ein: Der Mann hatte drei Gemälde von Adolf Hitler und anderen Diktatoren in seinem Haus aufgehängt. Auch andere Nazi-Gegenstände, etwa eine Hakenkreuz-Armbinde, hatte er in einer Vitrine ausgestellt. Die Nationalsozialisten glorifizieren wollte er damit aber nicht, betont er beim heutigen Prozess am Grazer Landesgericht mit Nachdruck, die Sammlung habe einen ganz anderen Hintergrund: „Ich bin ein großer Star-Wars-Fan, das ist meine Leidenschaft“, erzählt er. Daher hatte er gemeinsam mit den Nazi-Devotionalien auch zahlreiche Star-Wars-Figuren und Bilder in der Vitrine platziert. Gut gegen Böse Die kuriose Ausstellung rund um Yoda, Darth Vader und Adolf Hitler hat laut dem Angeklagten einen geradezu philosophischen Hintergrund: „Bei Star Wars geht es um Gut und Böse, daher habe ich in der Vitrine auch zwischen Gut und Böse getrennt.“ Die Zeichen der Nazis seien für ihn „die Symbole des Bösen“ daher „habe ich die Gegenstände auch zu Darth Vader gestellt.“ Der Angeklagte sprach sich auch entschieden gegen die Ideologie der Nazis aus. Er verantwortete sich nicht schuldig. Die Geschworenen stiegen darauf ein und sprachen ihn frei. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Grazer Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, Adolf Hitler und die Nazis mit den ausgestellten Gegenständen und Bildern zu glorifizieren. KK BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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