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9. Jänner 2022

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- Littering: Immer mehr Müll auf Grazer Plätzern - Elisabethstraße: Wirbel um Allee - Stadt beruft Eissportgipfel ein - Millionen-Investitionen in Graz-Umgebung - Interview mit Claudia Garád von Wikipedia

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16 graz ANZEIGE 9. JÄNNER 2022 Die richtige Bildung zur Karriere Ob in Technik oder Wirtschaft: Am Arbeitsmarkt sind Fachkräfte gefragt wie nie. In der Steiermark gibt es Top-Bildungsmöglichkeiten, auch berufsbegleitend. Auch Schnuppern ist möglich. Gerade mit technischen Ausbildungen gibt es gute Karrierechancen. GETTY Pandemiebedingt liegt für viele Menschen ein hartes Jahr hinter uns – gleichzeitig bieten sich gerade auch in diesen Zeiten große Chancen. Denn die Steiermark strotzt weiterhin nur so vor attraktiven Bildungsangeboten. Schnuppern und mehr Bekannt als ideale Startmöglichkeit für große Karrieren ist mittlerweile die BULME Graz-Gösting, die ihrem Leitspruch „Bildung für Beruf und Leben“ mit ihren verschiedenen Ausbildungsrichtungen, ob Maschinenbau, Elektrotechnik, Technische Informatik oder Wirtschaftsingenieure, mehr als gerecht wird. Interessierte haben am 28. und 29. Jänner sowie am 4. und 5. Februar wieder die Chance, sich persönlich etwas genauer über das Angebot zu informieren. Pandemiebedingt fällt der traditionelle Tag der offenen Tür zwar aus, stattdessen gibt es an den genannten Tagen aber geführte Touren in Kleingruppen durch das Schulhaus und die neue Werkstätte. Die genauen Tage und Zeiten zu den einzelnen Fachrichtungen finden sich im Anmeldetool unter schnuppertage.bulme.at/ welcome.php. Auf der selben Seite kann man sich für den Schnuppertag am 25. Jänner anmelden. Ab 8 Uhr gibt es neben Informationen zur BULME auch die Möglichkeit, in den unterschiedlichen Werkstätten aktiv zu arbeiten und ein kleines Produkt selbst herzustellen. Berufsbegleitend Besonders attraktiv für alle, die berufsbegleitend den nächsten Schritt in ihrer Karriere wagen wollen, sind auch die beiden Bildungsträger Studienzentrum Weiz und Ingenium Education, die seit 1999 berufsbegleitende akademische Weiterqualifizierung im Bereich Technik und Wirtschaft organisieren. Bis heute hat man schon 6800 Berufstätige zum akademischen Abschluss begleitet, mehr als zwei Drittel der Absolventen sind heute in Führungspositionen tätig. Ein zentraler Vorteil ist die studienzeitverkürzende Anrechnung bereits erworbener Kompetenzen. Berufserfahrenen HTL- bzw. HAK-Absolventen können bis zu drei Theorie- und ein Praxissemester anerkannt werden – womit sich die Reststudiendauer auf vier Semester verkürzt. Praktisch ist auch die Kombination aus Präsenz- und Onlineelementen. Im März starten die nächsten Studien. Infos unter www.aufbaustudium.at

9. JÄNNER 2022 www.grazer.at 125.000 Anfragen, Bildungsinteresse steigt: graz 17 WKO zieht Jahresbilanz 2021 UNTERSTÜTZEND. Die Wirtschaftskammer Steiermark hatte auch 2021 deutlich mehr Beratungsanfragen als noch vor der Corona-Pandemie. Das Fortbildungsinteresse stieg im Vorjahr wieder an. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Wie schon 2020 war auch das letzte Jahr stark von der Corona-Krise geprägt. Das zeigt sich auch an der Servicebilanz der steirischen Wirtschaftskammer. 125.000 Anfragen von 35.000 Kunden bearbeitete man 2021, wie Direktor Karl-Heinz Dernoscheg informiert. Damit liegt man zwar unter dem Vorjahr, aber noch 47 Prozent über dem Vorkrisenjahr 2019. Gleichzeitig stieg das Interesse an Fortbildungen wieder an. Grundsätzlich die meisten Nachfragen gab es, wenig überraschend, zum Thema Corona – konkret waren es 28.700. Knapp darauf folgten Fragen zu „Steuern“ (27.400). Die WKO wickelte außerdem den Härtefall-Fonds im Auftrag der Bundesregierung ab. Seit März 2020 wurden mehr als 262.000 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von über 272 Millionen Euro ausbezahlt. Bildung im Fokus Angezogen hat laut Dernoscheg im zweiten Pandemiejahr das Interesse an Fortbildungen. Rund 32.000 Mal wurden die Qualifizierungsangebote des WIFI gebucht – jede zweite Ausbildung wurde vom jeweiligen Arbeitgeber finanziert. In insgesamt 3000 Veranstaltungen investierte das WIFI Steiermark knapp 130.000 Lehrstunden in die Ausbildung. Auch im Bereich „Bildung, Forschung & Entwicklung“ wurde das Portfolio der WKO Steiermark weiterentwickelt und ausgebaut. Derzeit werden insgesamt neun europäische F&E-Projekte Neues Unternehmen startet durch: mit mehr als 50 Partnern und ein national gefördertes Projekt in den Themenfeldern Talentmanagement, grüne Innovation und Ökonomie und innovative Weiterbildung & Digitalisierung durchgeführt. Aktuell laufen 14 neue Projektanträge. WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg zog diese Woche Bilanz. Online-Nachhilfe im Trend ZEITGEMÄSS. Ein neues steirisches Start-up setzt rein auf Online-Nachhilfe und will das Angebot dem in der Pandemie gestiegenen Bedarf anpassen. Man will Schülern Zeit und Anfahrtswege sparen. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Die Corona-Pandemie, Zeiten des Distance-Learnings, Unterbrechungen durch Quarantäne-Aufenthalte – die Herausforderungen wurden für viele Schüler in den letzten Jahren kaum weniger. Nicht zuletzt deshalb ist auch der Bedarf an unkomplizierter Nachhilfe gestiegen Philipp Sticher setzt auf Online-Nachhilfe – dafür stehen spezielle Tools bereit. KK – im Grazer Umland hat sich mit „P&S NachhilfePunktOnline“ ein Unternehmen gegründet, das 2022 voll durchstarten will. „Unser grundsätzliches Angebot beinhaltet ausschließlich Onlinenachhilfe“, erzählt Gründer und Geschäftsführer Philipp Sticher vom Konzept, das im Zuge der Pandemie entwickelt wurde und besonders auf niederschwelligen Zugang und Flexibilität setzt. Passend dazu ist man auf der naheliegenden Website www. online-nachhilfe.at zu finden. „Da ist es egal, ob unsere Lehrkraft beispielsweise in Graz, ein Schüler in Deutschlandsberg und eine Schülerin in Voitsberg sitzt“, so Sticher. Man erspare sich auch Anfahrtswege und Wartezeiten. „Ich hatte zuvor beispielsweise Schüler, die eine Stunde nach dem Schulende warten mussten, weil sich 20 Minuten Heimweg in der Zwischenzeit FOTO FISCHER einfach nicht mehr auszahlten“, so der langjährige Nachhilfelehrer. Spezielle Software Im Unterricht verwendet man eine eigens für den Onlineunterricht entwickelte Software, die einen Klassenraum mit Video- und Textchat, Archivfunktion und einem Whiteboard mit umfangreichen Bearbeitungstools zur Verfügung stellt. „Zusätzlich sind alle unsere Lehrkräfte mit Graphic Tablets ausgestattet, um den Unterricht noch ansprechender zu machen“, erzählt Sticher. Inhaltlich bietet das Unternehmen Nachhilfe für Schüler aller Schultypen; in gängigen Fächern des Standardlehrplans, auch in Nischenfächern will man künftig unterstützen. Lehrkräften bietet man eine Fixanstellung. Für die Buchung arbeitet das Unternehmen mit der Grazer Firma „Venuzle“ zusammen.

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