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9. Februar 2020

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32 motor www.grazer.at 9. FEBRUAR 2020 A U T O M O T O R Motor Geflüster Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Ducati-Rekordkurs Für Ducati war das vorige Jahr 2019 ein Rekordjahr mit einem Spitzenwert von 53.000 verkauften Ducati-Motorrädern an Kunden in 90 Ländern. Einen wesentlichen Beitrag zu dem Rekordergebnis leistete die Pani gale: Mit einem Absatz von 8304 Bikes ist sie, wie auch schon 2018, das meistverkaufte Super- Bike der Welt. Mit einem Marktanteil von 25 Prozent etabliert die Maschine ihre Marktführerschaft. „2019 war ein schwieriges, aber auch erfreuliches Jahr. Wir arbeiten daran, Ducati zur begehrtesten Motorradmarke der Welt zu machen“, so Claudio Domenicali, CEO der Ducati Motor Holding. Für Ducati bleibt Italien der größte Absatzmarkt, zweistelliges Wachstum vermeldet Ducati in China, Brasilien und Spanien. Ducati blickt jetzt zuversichtlich in die Zukunft. Die Produktpalette für 2020 ist um ein weiteres Modell ergänzt worden. In Kürze kommt die Streetfighter V4 in die Läden, für die es bereits enorm viele Vorbestellungen gibt. Die Panigale kann, neben der Einführung der neuen V2, auch auf ein großes Upgrade der V4 zählen. Der neue Seat Leon Seat schlägt ein neues Kapitel auf: Der spanische Automobilhersteller präsentierte dieser Claudio Domenicali, COE der Ducati Motor Holding KK Tage die vierte Generation des Seat Leon. Sei langem ist dieses Modell eine tragende Säule des Erfolges von Seat. Die ersten drei Generationen verkauften sich insgesamt mehr als zwei Millionen Mal. Der Leon kommt mit neuen Antriebskonzepten mit Mildhybrid (eTSI) und Plug-in-Hybrid (e- Hybrid). Die Markteinführung in Österreich ist für 16. April 2020 vorgesehen. Mehr E-Mopedautos 2019 wurden bei den Mopedautos mit 67 Stück so viele E-Leichtfahrzeuge in Österreich verkauft wie nie zuvor. Ebenfalls zugelegt hat der Anteil an Diesel-Mopedautos mit 837 Neuzulassungen. Laut Statistik Austria schrumpfte der Anteil von Benzin-Mopedautos von 167 (2017) auf fünf Stück (2019). Insgesamt ist das Segment seit 2017 (1034 Stück) auf 909 (2019) zurückgegangen. Seat präsentierte dieser Tage die vierte Generation des Seat Leon. Die Erfolgsgeschichte dieses Kleinwagens wird somit fortgeschrieben. KK Drohnen: Bis zu 100.000 im Land KONTROLLE. Bis zu 100.000 Drohnen gibt es schätzungsweise bereits in Österreich. Um Chaos im Luftverkehr und Unfälle zu vermeiden, ist Kontrolle nötig. Ab Juli 2020 gibt es in der gesamten Europäischen Union (EU) einheitliche Regeln für die Drohnennutzung im zivilen Bereich. Was das für Österreich bedeutet und was Drohnenpiloten künftig beachten müssen, hat der Autofahrerclub ÖAMTC aufgelistet. Der anhaltende Drohnenboom hat die EU dazu veranlasst, ein einheitliches gemeinschaftliches Drohnenregulativ zu schaffen. Laut ÖAMTC gelten die neuen Gesetze in allen 27 Mitgliedstaaten der EU. Auch die Schweiz will da mitmachen. Die unbemannten Luftfahrzeuge werden in Zukunft in drei Kategorien unterteilt, die sich nach Gewicht und Einsatzzweck unterscheiden: Open, Specific und Certified. Die meisten Drohnen der privaten und gewerblichen Anwendung fallen unter die Kategorie „Open“. Diese funktionieren laut ÖAMTC folgendermaßen: ☞ Drohnen-Klasse C0 (unter 250 g Startgewicht). Der Pilot muss nur die Gebrauchsanweisung lesen; für eine Kamera, die nicht als Spielzeug läuft, ist eine Online-Registrierung nötig. ☞ Drohnen-Klasse C1 (unter 900 g Startgewicht). Der Pilot muss einen Online-Lehrgang samt Online-Test absolvieren. ☞ Drohnen-Klasse C2 (unter 4 Kilo Startgewicht). Zu C1 kommt hier ein weiterer Theorietest in einem anerkannten Prüfzentrum hinzu. ☞ Drohnenklassen C3, C4 (unter 25 kg Startgewicht). Höhere Anforderungen und größerer Abstand zu unbeteiligten Personen. Ab Juli 2020 müssten alle Drohnen über 250 Gramm online registriert werden, unter 250 g nur mit montierter Kamera. Die aktuell erforderliche Betriebsgenehmigung durch die Austro Control fällt dann weg. Zuvor erteilte Bewilligungen behalten bis 1. Juli 2021 ihre Gültigkeit.

9. FEBRUAR 2020 www.grazer.at motor 33 Kranksein und Autofahren vertragen sich einfach nicht AUFPASSEN. Dieser Tage werden auch viele Grazer von Grippe und Erkältungen geplagt. Krank Auto fahren ist gefährlich und kann teuer werden. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Wenn die Nase rinnt, der Kopf schmerzt, man sich elend fühlt, leidet man unter einem grippalen Infekt, kommen Fieber und weitere Symp tome hinzu, ist man Mitglied im Club der Grippewelle, die auch die Stadt Graz mittlerweile erfasst hat. Scheibenkleister. Der Autofahrerclub ARBÖ rät zur Vorsicht bei Autofahrten nach Medikamenteneinnahme. „Es kann vorkommen, dass man trotz Krankheit mit dem Auto fahren muss oder möchte“, sagt ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht. Man sollte sich aber informieren, was in so einem Fall erlaubt ist, und das Ganze auch mit dem Arzt besprechen. Entscheidend bei allen Fahrten ist: Wurde vom Arzt „Bettruhe“ verordnet oder nicht. Wenn das der Fall ist, rät man beim ARBÖ, dass man nur unbedingt notwendige Fahrten durchführt, Wenn die Nase rinnt und man immer wieder niesen muss, kann das beim Autofahren zu einem Problem werden. Bei starkem Niesen kann man sich kurze Zeit nicht voll dem Verkehr widmen, und es könnte krachen! GETTY (2) etwa zum Arzt oder in die Apotheke oder auch für dringende Einkäufe. Hat der Arzt nichts von Bettruhe gesagt, dann kann das Auto für alle Fahrten benützt werden. Aber, so Obrecht weiter: „Vor Einnahme eines Medikamentes sollte man unbedingt den Beipackzettel genau lesen und mit dem Arzt Rücksprache halten. Wenn eine Einschränkung der Verkehrstüchtigkeit gegeben ist, sollte man sein Fahrzeug stehen lassen.“ Die Fahrtüchtigkeit kann auch durch bestimmte Symptome eingeschränkt sein, etwa durch hohes Fieber. Wenn man wirklich völlig groggy ist, ist das Unfallrisiko natürlich erhöht, und wenn man tatsächlich in diesem Zustand einen Crash hat, könnte es Schwierigkeiten mit der Haftpflichtversicherung geben. In Deutschland, so berichtet der ADAC, ist jeder vierte Verkehrsunfall auf Medikamente im Straßenverkehr zurückzuführen. Am besten ist es, ein paar Tage daheim zu bleiben und sich, falls das möglich ist, vom Partner versorgen zu lassen.

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