Jetzt E-Paper-App downloaden

Aufrufe
vor 1 Jahr

9. Februar 2020

  • Text
  • Graz
  • Grazer
  • Februar
  • Stadt
  • Zeit
  • Genau
  • Getty
  • Vojo
  • Kaiser
  • Chiefs
- Schon bis zu 3800 Strafen im Monat: Schwarzfahrer sorgen für Eskalationen in Bus und Bim - 1 Jahr Fridays for Future Graz: Jubiläum mit großer Demo - Die schlechtesten Straßen der Stadt: Fleckerlteppich und Rumpelpartie - Kistl: Miete für neuen Platz in Garage zu teuer - Zigarette wegwerfen kostet bald 1000 Euro - Ball der Technik 2020

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 9. FEBRUAR 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Wo bleibt Radargerät? Zur Titelstory „82.000-mal tappten Grazer in die Radarfalle“: Seit Jahren bemühen wir uns, für die Grüne Gasse ein dringend notwendiges Radargerät zu bekommen. Zahlreiche Leserbriefe und Bitten waren bis jetzt nicht zielführend! Eine Anzeige, die den Schnellfahrern lediglich das überhöhte Tempo anzeigt, ist nicht zielführend! Unsere Lebensqualität ist durch die Autoraser (wohlgemerkt in beide Richtungen – trotz Einbahnstraße!!!) seit Jahren am Tiefpunkt! Klaus Hyden, Graz * * * Kein Pardon für Ältere Zum Bericht „300 Euro für eine Bim-Fahrt“: Vor vielen Jahren hat der Fahrkartenautomat nur halb gedruckt, es war genau ersichtlich, dass ich das Ticket gerade hineingehalten hatte (sonst könnte man ja ev. Betrugsabsicht vermuten). Ich wurde also von einer jungen Kontrollorin beanstandet (wie peinlich allein das schon ist!), wurde dann vom Jakominiplatz zur Holding-Stelle etc. hin und her geschickt und nach zwei Mahnungen wurde mir das in Kulanz (!) erlassen, anstatt dass man sich bei mir entschuldigt hätte! Schlimmer erging es mir vor ca. zwei Jahren: Ich war da 75 Jahre alt. Ich stieg ein – viele Leute, ein freier Platz vis-à-vis der Eingangstüre, also drei Schritte dahin. Kaum hatte ich mich hingesetzt – froh, weil die Tram ja oft sehr anruckt und ich dabei schon einmal fast gestürzt wäre –, will gerade meinen 10-Fahrten-Schein aus der Tasche nehmen: ein Kontrolleur, die Tram war gerade angefahren! Ich versuchte zu erklären – keine Chance, wieder unglaublich peinlich, es hatte 32 Grad, ich war total fertig. Bei der Holding-Stelle Formular – ich mach es kurz, bin überall hin, wo es möglich war, trotzdem schlussendlich nach meinem Brief an den Leiter mit der Erklärung wegen der Sturzgefahr, meines fortgeschrittenen Alters und der Unmöglichkeit, den Fahrschein schneller griffbereit zu haben, kein Pardon, 100 €. Für mich ist das die reine Abkassiererei, man wird behandelt wie ein Verbrecher, und ich war mir keiner Schuld bewusst!! Das ärgert ungemein, das Wort Holding ist für mich ein rotes Tuch! Muss man wirklich so handeln? Kaja Haim, Graz * * * Schwarzfahrerin mit 91! Zum selben Artikel vom letzten Sonntag: Ich bin froh, Ihren Artikel am Sonntag entdeckt zu haben. Meiner Mutter Maria Lambauer erging es nämlich ähnlich. Sie ist 91 Jahre alt, fuhr mit ihrer 24-Stunden-Betreuerin vom Südtiroler Platz Richtung Roseggerhaus. Da meine Mutter einen Rollator verwendet, musste die Pflegerin diesen erst arretieren und konnte dann erst zum Fahrscheinentwerter gehen. Auf dem Weg dorthin wurde sie von zwei Kontrolloren „umzingelt“ und beschuldigt, schwarzzufahren, da der Fahrschein ja noch nicht entwertet war, weil sie ja schon aufgehalten wurde, ehe noch die Haltestelle Roseggerhaus erreicht war. Meine Mutter wurde bedrängt, SOFORT die Strafe von 100 Euro (!!!!) zu bezahlen. Ich habe am nächsten Tag sofort bei der GVB angerufen und musste ein KULANZFormular ausfüllen und den genauen Sachverhalt schildern. Auf das ebenso rüpelhafte Benehmen ihrer Kontrollore ist die Dame am Telefon gar nicht eingegangen. Da sich aber meine Mutter sehr aufgeregt hat, ob der Bezichtigung, eine Schwarzfahrerin zu sein (stark erhöhter Blutdruck), habe ich auf eine Entschuldigung meiner Mutter gegenüber bestanden, welche auch tatsächlich schriftlich erfolgt ist. Allerdings nur vom Unternehmen und nicht von den Kontrolloren. Es kann wirklich nicht sein, dass man gleich wie ein Verbrecher behandelt wird!!! Renate Suschegg, Graz Kein Zutritt im ÄRGER. Sturm-Fans, denen der LASK Zutritt mit Fan-Kleidung im Normalsektor verwehrt, ärgerten sich. Außerdem sorgt ein Dixie-Klo im Park für Aufregung. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 WC muss her – „Wie wäre es mal mit einer richtigen öffentlichen Kloanlage am Fröbelpark anstatt eines Dixie-Klos für die vielen spielenden Kinder und die Taxifahrer, die dort haltmachen“, fragt sich „Grazer“-Leser Harald Geissler verärgert. „Es wird vielleicht zweimal die Woche ausgepumpt. Und dafür dann noch frech 20 Cent verlangen wollen.“

9. FEBRUAR 2020 www.grazer.at Fan-Look Mit Sturm-Schal nicht in LASK-Sektor – Über eine Vorschrift des Fußballclubs LASK in Linz ärgerten sich die vier Sturm-Fans aus Graz, die gestern das Cup-Spiel ihrer Mannschaft auf der Linzer Gugl besuchten. „Kein Zutritt in Fankleidung der Gästemannschaft“ stand da auf dem Online-Ticket. „Wir saßen im Block B3, also nicht im Gästesektor. In anderen heimischen Stadien war es nie Unterm Uhrturm www.grazer.at ein Problem, mit Sturm-Schal in den normalen Sektoren zu sitzen, und auch in Liebenau sitzen Gästefans mit Dressen von Rapid etc. auf der Längsseite des Stadions“, berichten die Fans um Leserin Heike Schachner. 2017 mussten die Fans beim Spiel gegen LASK in Pasching die Dressen sogar verkehrt herum anziehen, „um nicht die Heimfans zu provozieren“, wie es damals hieß. KK (2) graz 13 Valentinstag Dinner Freitag, 14. Februar 2020 4-Gang Menü für zwei um € 98,00 inkl. Aperitif San Pietro • St.-Peter-Hauptstraße 141 • www.sanpietro.at

2022

2021