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9. August 2020

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- Erstes Projekt startet in Kürze: Jetzt wird die Mur Richtung Norden attraktiviert - Gemeinderatswahl 2020 in Graz-Umgebung: Die neuen Bürgermeister stehen fest - Grazer Feuerwehr hat jetzt einen Löschroboter - Wirbel um Gastro-Gutschein: Neue Idee von Freiheitlichen im Spiel - Ortskern in St. Radegund wird belebt - Neuer Corona-Drive-in in Mariatrost eröffnet - Albert Kriwetz wird Gastgeber im Fischwirt: Neues Mitglied der Familie Grossauer - Das Kirscherl wird zur Shisha-Bar

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20 graz www.grazer.at 9. AUGUST 2020 Ab in die Natur: So geht’s AUF GEHT’S. Im heurigen Sommer sind viele in der Heimat aktiv. In unserer Serie „Graz in Bewegung“ schauen wir etwas genauer hin. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Wer nicht so gerne mit den Öffis fährt, kann abseits des eigenen Autos auch auf die Angebote von tim zurückgreifen. LUPI SPUMA Der Sommer ist da, auch wenn das Wetter manchmal nur bedingt mitspielen mag. Gerade heuer entscheiden sich viele Grazer, etwas mehr Zeit in Österreich und in der Steiermark zu verbringen. Um dem Rechnung zu tragen, wollen wir uns in unserer Serie „Graz in Bewegung“ in den kommenden Wochen etwas näher mit der Region, ihren Möglichkeiten, Projekten und der Bewegung Ob mit Zug, Bus oder Bim – von Graz aus gibt es viele Möglichkeiten, einen Ausflug zu planen und sich auf die Reise ins Umland zu machen.ÖBB/HARALD EISENBERGER, KK

9. AUGUST 2020 www.grazer.at graz 21 auch ohne eigenes Auto und Mobilität an sich beschäftigen. Nicht nur der „Urlaub in der Steiermark“ ist dabei ein großes Thema, auch Tages-Ausflüge sind bei Grazern heiß begehrt. Da Mobilität und Tourismus heute kaum noch ohne Nachhaltigkeit gedacht werden können, gibt es diesen Sommer einige Möglichkeiten, auch ohne eigenes Auto und möglichst ressourcenschonend und günstig zum Zielort zu gelangen. Freizeit-Ticket Schon vor Wochen rief Stadtrat Günter Riegler gemeinsam mit Naturfreunden, Alpenverein und Verkehrsverbund-Chef Peter Gspaltl zur Nutzung des seit 2018 existierenden Freizeit-Tickets auf. Mit diesem Ticket kann man ganzjährig an allen Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen um nur 11 Euro mit allen Öffis in der ganzen Steiermark unterwegs sein. Letztes Jahr wurden 70.000 Tickets verkauft, heuer sieht es nach einer weiteren Steigerung aus. Das Angebot passt wie angegossen zum heurigen Sommer und dem Aufruf, den Urlaub möglichst in der Heimat zu verbringen. Dennoch, neben der Preisfrage stellt sich noch jene nach der Infrastruktur. Wie gut sind die steirischen Ausflugsziele in der Natur mit den Öffis überhaupt erreichbar? Nicht so schlecht, wie sich zeigt. Der Steirische Verkehrsverbund hat dafür mit der sogenannten Freizeit-Datenbank ein einfaches und praktisches System geschaffen. Je nach gesuchter Region in der Steiermark werden hier Ausflugstipps vorgestellt, wie beispielsweise in der Region Graz die Lurgrotte in Semriach, das Freilichtmuseum Graz in Bewegung www.grazer.at Stübing oder diverse Wandertouren. In der Datenbank wird die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr, egal ob Bus, Bahn oder Bim, unkompliziert beschrieben, und auch die genauen jeweiligen Fahrpläne sind direkt abrufbar. Gratis Shuttles Da es bei Freibädern immer noch Pandemie-bedingte Besuchereinschränkungen und Vorgaben gibt, hat die Stadt eine Möglichkeit geschaffen, die Naherholungsgebiete am Schwarzl und am Thalersee einfach und unkompliziert zu erreichen: Beide werden heuer von den Graz Linien mit eigenen kostenlosen Shuttlebussen angefahren. Der Bus zum Thalersee startet an der Endstation der Linie 40 in Gösting, jener zum Schwarzlsee im Halbstunden-Takt direkt im Zentrum, in der Radetzkystraße Nähe Jakominiplatz. Für Individualisten Wer lieber noch flexibler ist, nicht an Fahrpläne gebunden sein will und die Maskenpflicht in den Öffis scheut, kann für kürzere Strecken den Carsharing-Dienst von „tim – täglich.intelligent.mobil“ nutzen oder sich dort einen Mietwagen besorgen. Wer sich anmeldet, muss so auch ohne eigenes Auto nicht auf Individualverkehr verzichten, ob mit Benziner oder nachhaltigerem E-Auto. Ansonsten: bleibt besonders Sportlichen natürlich noch das Fahrrad. Abgesehen vom Murradweg werden die Radwege auch in Graz-Umgebung kontinuierlich ausgebaut – beispielsweise in Kainbach bei Graz, wo am letzten Lückenschluss nach Graz gearbeitet wird.

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