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9. August 2020

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- Erstes Projekt startet in Kürze: Jetzt wird die Mur Richtung Norden attraktiviert - Gemeinderatswahl 2020 in Graz-Umgebung: Die neuen Bürgermeister stehen fest - Grazer Feuerwehr hat jetzt einen Löschroboter - Wirbel um Gastro-Gutschein: Neue Idee von Freiheitlichen im Spiel - Ortskern in St. Radegund wird belebt - Neuer Corona-Drive-in in Mariatrost eröffnet - Albert Kriwetz wird Gastgeber im Fischwirt: Neues Mitglied der Familie Grossauer - Das Kirscherl wird zur Shisha-Bar

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14 graz www.grazer.at 9. AUGUST 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Vorurteil ideologiegeprägt Ende Februar 2020 waren in Österreich 62.837 mehr Männer als Frauen arbeitslos, der Abstand war um 3676 Personen geringer als Ende Februar 2019. Ende Juli 2020 waren 15.879 mehr Männer als Frauen arbeitslos, der Abstand war um 6063 Personen höher als Ende Juli 2019. Behauptungen, wonach Frauen am Arbeitsmarkt die Hauptbetroffenen der Corona- Krise seien, lassen sich wohl nur durch ideologiegeprägte Vorurteile erklären. Viktor Pölzl, Graz * * * Verkehrschaos kommt! Entlang der Conrad-von-Hötzendorf-Straße in Graz befinden sich auf nur wenigen 100 m die Finanzlandesdirektion, das Landesgericht für Strafsachen, die Justizanstalt Graz-Jakomini, der riesige Messekomplex mit vorgelagerter Stadthalle, ein Mediencenter, die ausgebaute Zentrale eines Versicherungsunternehmens, zwei Hotels, die Filiale einer Fastfood- Kette, ein großer Baumarkt und der Ostbahnhof. Alle genannten Einrichtungen sorgen neben dem sonstigen Individualverkehr bereits jetzt für einen täglichen Verkehrsstau. Leidtragende dieser Zustände sind vor allem die Bewohner bzw. Anrainer im besagten Straßenbereich. Dazu sollen im Bereich der Fröhlichgasse und der Conrad-von- Hötzendorf-Straße in unmittelbarer Nähe des betroffenen Bereiches neue Bauvorhaben mit bis zu zehn Geschossen, über 200 Wohnungen, Geschäftseinrichtungen usw. umgesetzt werden, deren Erreichbarkeit über die bereits jetzt hoffnungslos überlasteten Straßenzüge erfolgen soll bzw. muss. Gleichzeitig wird durch die geschilderten Bauvorhaben wertvoller Grünraum im Bezirk Jakomini vernichtet. Fazit: Die zwei erwähnten, derzeit in Planung befindlichen Großprojekte lassen Schlimmes befürchten, ein noch größeres Verkehrschaos im beschriebenen Bereich ist vorprogrammiert! Karl Heinz Liebenwein, Graz Fehlentwicklungen Zum Bericht „Jeder neue Baum ist ein Gewinn für Graz“: Wieder einmal besteht zwischen politischen Initiativen und Realitäten eine weite (Glaubwürdigkeits-) Lücke, insbesondere in Bezug auf Grünraumerhalt, Durchlüftung und Wärmeentwicklung, Lärmschutz, Feinstaub und Klimaschutz. Die „Grünraumoffensive“ ist schon im Vorfeld Makulatur, wenn gleichzeitig, wie aktuell in der Sandgasse, die wenigen letzten Grünflächen der TU Graz, Campus Inffeldgasse, mit vierstöckigen Hochhausbauten bis direkt an die Straße und einem schwarz geschotterten Parkplatz zugepflastert werden. Wenn auch die Frischluftschneisen der Gärtnerei und wohl bald der Fa. Anker ebenfalls durch Hochbauten ersetzt werden, wird die Sandgasse zur nächsten überheizten Betonwüste in der Innenstadt. Da erscheinen die Pläne für ein paar (absolut wertvolle) Bäume und Flechten an der Wand an jeweils einer Straße pro Viertel im Vergleich zu den geschaffenen Fakten der TU schon fast als lächerlich. Solche Bauten wie auf dem Gelände der TU sind stadtplanerische Fehlentwicklungen. Christian Münzberg, Graz * * * Vandalismus in Fölling Ich möchte darüber berichten, dass es im besagten Parkhaus häufig zu Vandalismus kommt und die Stadt Graz als Betreiber nichts dagegen unternimmt, obwohl das Problem bekannt ist und in Gesprächen mit anderen Parkkunden sowie der Ordnungswache vor Ort von vielen Fällen berichtet wird. Ein Außenspiegelglas, das Cabrio-Verdeck und die Heckstoßstange wurden bei mir seit Mai 2020 nacheinander mutwillig eingeschlagen bzw. mit Zigaretten verbrannt, oder durch ein Skateboard heftig gerammt. Die Kosten übernimmt natürlich niemand. Peter Paulitsch, Graz * * * Korrektur Der schwere Unfall zwischen GKB-Bahn und Bus fand natürlich in der Grottenhofstraße statt. Wir haben Wetzelsdorfer Straße geschrieben und bitten für den Fehler um Nachsicht, die Red. Albert Kriwetz wird Gastgeber im Fischwirt Neues Mitglied Gastro Börse www.grazer.at Albert Kriwetz (l.) und Christof Widakovich machen wieder gemeinsame Sache. KANIZAJ

9. AUGUST 2020 www.grazer.at graz 15 der Familie Grossauer NEWS. Weinkenner und Ex-Eckstein-Chef Albert Kriwetz begrüßt ab nächster Woche Gäste in der Südsteiermark. Das Kultcafé Kirscherl hat neue Betreiber. Von Verena Leitold & Philipp Braunegger redaktion@grazer.at Christof Widakovich und Albert Kriwetz kennen einander schon ewig. Sechs Jahre lang haben sie gemeinsam im Eckstein das Zepter geschwungen: Widakovich als Küchenchef, Kriwetz als Sommelier und Restaurantleiter. Nachdem Kriwetz im April mit dem Eckstein Insolvenz anmelden musste und zugesperrt hat, wird er jetzt quasi Familienmitglied des Grossauer-Clans. Nächsten Donnerstag steigt er als Gastgeber des gerade kürzlich eröffneten Fischwirt im Urmeer im südsteirischen Sulztal ein. „Ich war immer begeistert von seiner empathischen Art und dem Einfühlungsvermögen für die Gäste. Er ist ein absoluter Weinkenner und Südsteiermark-Spezialist. Im neuen Fischlokal haben wir das Beste vom Besten gebündelt, aber eines hat noch gefehlt: der Albert“, berichtet Widakovich. „Ich bin sehr stolz, dass wir jetzt wieder zusammenarbeiten und ich quasi als neues Familienmitglied aufgenommen werde“, freut sich Kriwetz. Vor Ort wird er für die Betreuung der Gäste zuständig sein und seine Expertise als Sommelier einbringen. Kirscherl als Shisha-Bar Die Kirschensaison ist zwar schon vorbei, für das Café „Kirscherl“ in der St.-Peter-Hauptstraße geht sie gerade erst wieder richtig los. Wieder deswegen, weil das Traditionslokal im Grazer Osten (hier kellnerte einst Andreas Gabalier) unter neuer Führung unterwegs ist. Admir und Vidan Valci führten zuvor das „Perla Nera“ im Shopping Center West und haben jetzt das „Kirscherl“ übernommen. Und einige Neuerungen eingeführt. Die größte: Im Kirscherl dampft es bald, denn, so Admir Valci: „Ab 17 Uhr wird das Lokal auch zur Shisha-Bar!“ Eine große Auswahl an Shishas gibt’s im Lokal bereits zu bewundern. Und: Von einem regionalen Hersteller wird auch – natürlich legaler – Hanftee angeboten werden. „Kulinarisch feilen wir noch an Ideen, aktuell gibt es Imbisse und Snacks.“ In Zukunft soll das Angebot ausgebaut werden, bekannt war das Lokal ja bisher auch für seine Grill-Abende im Sommer. Übrigens: Wer gern über Fußball diskutiert, ist im „Kirscherl“ auch richtig: Die Valcis sind die Cousins von Red-Bull-Salzburg- Edelkicker Albert Vallci! Auch Beine können viel aussagen. KK Die Kunst in unseren Beinen ■■ Seit Mitte Juli läuft sie schon, die Ausstellung „See You“ der jungen Grazer Künstlerin Victoria Pollauf. Noch bis September können die Werke der Kunststudentin beim Optiker „Alles im Blick“ in der Hamerlinggasse und in der „Schaufenstergalerie Scharf“ in der Stubenberggasse bewundert werden. „Ich will das Figurative mit dem Abstrakten verbinden und den Charakter von Personen über etwas einfangen, das nicht sofort ins Auge springt: ihre Beine“, erklärt Pollauf. Dafür achtet sie sehr auf Farben.

2021