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9. August 2020

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- Erstes Projekt startet in Kürze: Jetzt wird die Mur Richtung Norden attraktiviert - Gemeinderatswahl 2020 in Graz-Umgebung: Die neuen Bürgermeister stehen fest - Grazer Feuerwehr hat jetzt einen Löschroboter - Wirbel um Gastro-Gutschein: Neue Idee von Freiheitlichen im Spiel - Ortskern in St. Radegund wird belebt - Neuer Corona-Drive-in in Mariatrost eröffnet - Albert Kriwetz wird Gastgeber im Fischwirt: Neues Mitglied der Familie Grossauer - Das Kirscherl wird zur Shisha-Bar

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10 graz www.grazer.at 9. AUGUST 2020 Wirbel um Gastro-Gutschein: Neue Idee von Der neue integrierte Bericht der Holding Graz ist nun erschienen. HOLDNG GRAZ Bericht gibt Aufschluss über Holding-Projekte SPANNEND. Der neue integrierte Bericht der Holding Graz zeigt Erfolge in der Nachhaltigkeit. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Es ist ein detaillierter und interessanter Bericht, den die Holding Graz – mit etwa 3000 Mitarbeitern immerhin eines der größten steirischen Unternehmen – nun vorgelegt hat. Auf 108 Seiten wagt man ein Resümee vergangener Projekte und einen Ausblick auf die Zukunft. Holding-Vorstand Wolfgang Malik ist dementsprechend stolz: „Der Bericht ,Wir bleiben‘ ist der druckfrische Beweis dafür, dass sich die Holding Graz als städtisches Unternehmen ihrer Verantwortung für die Stadt und ihre Menschen bewusst ist und dass der Klima- und Umweltschutz in allen Unternehmensbereichen Priorität hat.“ Dem stimmt auch Bürgermeister Siegfried Nagl zu: „Der Bericht bestätigt, dass wir mit dem Haus Graz auf dem richtigen Weg sind. Die Strategie, bewusst auf nachhaltige Mobilitätslösungen zu setzen, ist absolut aufgegangen.“ Emissionen gesenkt Blickt man auf den Themenkomplex der Nachhaltigkeit, gehen einige durchaus positive Zahlen aus dem Bericht hervor: So konnte der Flughafen Graz seit 2010 die Emis- sionen um 53,3 Prozent verringern und auch die nachhaltigen Vorzeigeprojekte scheinen zu funktionieren. So wurden seit dem Start von „tim – täglich.intelligent.mobil“ im Jahr 2016 schon über 500.000 Kilometer mit E-Carsharing-Autos zurückgelegt, vergangenes Jahr erfolgte mit „move2zero“ außerdem der Projektstart zur Dekarbonisierung der Busflotte der Graz Linien. Zukunftsprojekte Der Bericht hält für 2019 wesentliche Maßnahmen und Projekte fest, die auf die zukünftige Stadtentwicklung ausgerichtet waren, wie beispielsweise den Speicherkanal und das Murkraftwerk, die Öffi-Anbindung an Reininghaus oder die Aufstockung auf neun tim-Standorte in Graz. Daneben wagt die Holding Graz auch einen Blick in die Zukunft und ihre wichtigsten Leuchtturmprojekte. Dazu gehören die Öffi-Offensive, der Lebensraum Mur, der geplante Ressourcenpark Graz (Recycling Center neu) und die Arbeit an digitalen Anpassungen an das rasante Wachstum der Stadt. Was der Bericht auch deutlich macht: Kunden legen Wert auf professionelles Kundenmanagement. Über 70.000 Anliegen wurden allein 2019 abgewickelt. HITZIG. Während es im Netz wegen Gastro-Gutscheinen eskaliert, stellt die FPÖ einen neuen Vorschlag vor: Förderung der Graz-Gutscheine. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Die Diskussionen über die Gastro-Gutscheine in Graz spitzen sich zu. Trotz Gemeinderatsbeschluss für eine Prüfung eines derartigen Gutscheins zur Unterstützung der Wirtschaft bleibt ÖVP- Stadtrat Günter Riegler strikt dagegen. Es sei zu teuer und die Stadt könne die Kosten nicht stemmen. Schnell entstand erst vor ein paar Tagen eine hitzige und öffentliche Diskussion zwi- schen dem Hüter der Stadtfinanzen und SPÖ-Chef Michael Ehmann. Auch andere Parteien schalteten sich in den sozialen Netzwerken ein. Graz-Gutscheine Da der SPÖ-Antrag lediglich die Gastronomie unterstützt, bringt die Freiheitliche Partei eine neue Idee ins Spiel: Sie will das bereits bestehende System der Graz-Gutscheine heranziehen. „Mit einer Förderung des Erfolgsmodells der Graz-Gutscheine profitiert nicht nur die Grazer Wirtschaft, sondern auch der Konsument. Darüber hinaus wird mit dieser Aktion das echte Einkaufserlebnis vor Ort nachhaltig gefördert“, erklärt FPÖ- Klubobmann Armin Sippel. Der große Vorteil: Die Wertschöpfung bleibt direkt in der Stadt. So soll bis Ende des Jahres – in Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft – der Kauf von Graz- Murpark verlost Gutscheine ■■ Noch bis Samstag, den 22. August, kann man im Murpark bei einem Gewinnspiel teilnehmen. Es geht darum, die versteckten Zehner-Symbolgutscheine, welche in einigen Shop-Auslagen im Murpark versteckt sind, zu finden und die Anzahl auf der Gewinnkarte zu vermerken. Die ausgefüllte Karte in die Gewinnbox beim Besucher-Service einwerfen, und schon nimmt man an der Verlosung teil. Dreimal 1000 Euro in Form von Zehner-Shopping- Murpark verlost 3 x 1000 Euro in Zehner- Shopping- Gutscheinen. KK Gutscheinen gibt’s zu gewinnen. „Der Gewinn von 1000 Euro in Form von Zehner-Gutscheinen für eine Einkaufstour im Murpark käme vielen wahrscheinlich gerade vor dem Schulanfang sehr gelegen. Deshalb lege ich den Kunden ans Herz, am ‚Zähl die Zehner‘-Gewinnspiel teilzunehmen. Für die drei Gewinner wird sich die Teilnahme am Ende nämlich richtig auszahlen“, erklärt Murpark-Center-Managerin Edith Münzer.

9. AUGUST 2020 www.grazer.at graz 11 FPÖ im Spiel Gutscheinen mit 20 Prozent gefördert werden, das heißt ein Gutschein ist zehn Euro wert, der Kunde bezahlt dafür aber lediglich acht Euro. Klar ist, dass der Fördertopf gedeckt sein muss, und ebenso, dass es eine Höchstgrenze pro Person geben muss. In einem weiteren Schritt gilt es daher über eine Gesamtfördersumme zu sprechen. Sippel denkt hier die Größenordnung von einer Million Euro an. Als Obergrenze der Gutscheinsumme pro Person könne man mit 300 Euro pro Person das Beispiel von Villach heranziehen. Man darf jedenfalls gespannt sein, wie es weitergehen wird. FPÖ-Klubobmann Armin Sippel möchte Graz-Gutscheine fördern. PACHERNEGG, KK Transgourmet hat eröffnet ■■ Mit Ende Juli sperrte Transgourmet Cash&Carry seinen neuen Standort mitten in Graz nach dreimonatigem Umbau wieder auf. Auf die Gastronomie- Kunden, Gewerbetreibenden, Vereine und Freiberufler wartet mitten in der Innenstadt ein echtes „Aha-Erlebnis“, beschreibt Marktleiter Arnolf Scaria den neuen Auftritt. Neben der zentralen Lage überzeugt der Abholgroßmarkt vor allem mit einem umfangreichen Warensortiment, GRABLER DOMINIQUE dem großen Wein- und Spirituosenangebot, der erweiterten, hochmodernen Frischeabteilung sowie zusätzlichen Services wie etwa Click&Carry. Insgesamt wurden in den Umbau mit 17 Mitarbeitern rund 2,6 Millionen Euro investiert – ein Zeichen besonders in Zeiten wie diesen, wie Transgourmet-Geschäftsführer Thomas Panholzer betont: „Der Großteil unserer Investition ist in der Region geblieben – das war uns besonders wichtig.“ Georg Fersch, nationaler Standortgeschäftsleiter Transgourmet Cash&Carry, & Arnolf Scaria, Marktleiter Transgourmet Cash&Carry Graz Im Bezirk Lend wurden kürzlich mehrere Fußgänger-Übergänge verbessert und sicherer gestaltet – etwa dieser in der Gabelsbergerstraße. KK Mehr Fußgänger-Sicherheit ■■ Vier Schutzwege sind im Bezirk Lend im Zuge von Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Straßenraum sicherheitstechnisch verbessert worden: zwei in der Gabelsbergerstraße, je einer in der Kleiststraße und in der Mariengasse. Der Kostenaufwand dafür betrug rund 300.000 Euro. „Die Sicherheit insbesondere der ungeschützten Verkehrsteilnehmer geht vor“, erklärt Stadträtin Elke Kahr, die das Künstlerin Allegra Wagner mit René Müller (l.) und Gerd Wilfling KK Kunst trotzt der Corona-Pandemie ■■ Für die Grazer Künstlerin Allegra Wagner gibt es auch in der herausfordernden Zeit der Pandemie keinen Stillstand in ihrem Schaffen. Und nachdem die Ausstellung ihrer Bilder wie das Salz zur Suppe gehört, präsentiert sie ihre Werke derzeit im bekannten „Lokal Müller“ in der Villefortgasse im Grazer Studentenviertel. Auf eine große Vernissage musste verzichtet werden, um die strengen Corona-Regeln einzuhalten. Deshalb wurde in kleinem Kreis mit Lokalbesitzer René Müller und Geidorf-Berzirksvorsteher Gerd Wilfling gestartet. Zusammenwirken von Holding, Verkehrsplanung und Straßenamt in Planung und Umsetzung hervorhebt. So betreffen die Verbesserungen in der Gabelsbergerstraße – Beleuchtung, Vorziehungen – auch einen Schulweg, in der Mariengasse gelang es mit dem Neubau einer Haltestelle (Buslinie 53) und der Einrichtung einer Mittelinsel gleichzeitig auch, eine „Tempobremse“ einzubauen. VENA

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