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9. April 2021

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- Letztes Jahr 999 Fahrraddiebstähle in Graz - Abschluss der Caritas-Winterhilfe - Demo für die Carnica-Biene - Eröffnung der ersten Steiermark Schau

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2 graz www.grazer.at 9.APRIL 2021 Elf Kinder und Jugendliche hoffen auf rasche Unterstützung. GETTY Rasche Hilfe für Kinderheim ■ Das schreckliche Erdbeben in Sisak, Kroatien, verschonte auch die Schwächsten nicht. So wurde das Kinderheim, welches das Zuhause von elf Kindern und Jugendlichen im Alter von fünf bis elf Jahren ist, komplett verwüstet. Aus diesem Grund wurde nun eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Jeder, der helfen möchte, findet weitere Informationen dazu entweder auf der Homepage der Styria Media Group oder direkt auf der Website des Kinderheims unter folgendem Link: https://domzadjecuvrbina.hr/. Die Trikots sind eine Sonderanfertigung und werden ab Sonntag getra- Neue Wäsche für SK Sturm ■ Ab Sonntag, dem 11. April, werden die Spieler des SK Puntigamer Sturm Graz in neuen Trikots spielen. Puntigamer, der seit 25 Jahren der wichtigste Sponsor des Vereins ist, präsentiert darauf die neue alkoholfreie Biersorte „Pr0,0st“. Die Trikots sind eine Sonderanfertigung und werden in den kommenden neun Spielen getragen. „Da bereits ein Viertel aller Österreicher gern zu alkoholfreiem Bier greift, ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so Peter Peschel, Marketing-Manager der Brau Union. Letztes Jahr 999 Fahrraddiebstähle in Graz Auch beim kurzen Abstellen des Fahrrads in der Stadt oder beim Einkaufen ist es ratsam, Räder abzusperren. GETTY (2) ERFREULICH. Die Zahl der steirischen Raddiebstähle nahm 2020 ab. Die Hälfte gab es in Graz, man liegt im Hauptstadtvergleich aber gut. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Die Zahl der Fahrraddiebstähle nahm 2020 steiermarkweit ab, wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) heute vermeldete. Und das nicht zu knapp: Um ganze 18 Prozent weniger Fahrräder wurden in der Steiermark 2020 gestohlen, mit 1686 verzeichneten Diebstählen bewegt sich das Bundesland erstmals im 21. Jahrhundert unter der Zweitausender-Grenze. Schuld daran ist wohl auch die Corona-Krise, die insgesamt zu einer Abnahme der Kriminalität führte, allerdings nahm die Zahl nun bereits zum fünften Mal in Folge ab. Noch 2015 wurden 4000 Fahrräder gestohlen, wie der VCÖ berichtet. „Der Radverkehr nimmt zu, die Zahl der Fahrraddiebstähle geht zurück. Diese Entwicklung ist erfreulich“, hält jedenfalls VCÖ-Sprecher Christian Gratzer fest. Positiv wirke sich das gestie- gene Bewusstsein, das abgestellte Fahrrad mit einem guten Schloss immer abzusperren, sowie die zunehmend höhere Anzahl von Fahrradabstellanlagen aus. Hälfte in Graz Für Graz lässt sich jedoch konstatieren, dass noch viel Verbesserungsbedarf besteht: Mit 999 Rädern wurde mehr als die Hälfte in der Landeshauptstadt gestohlen – während es im Bezirk Murau beispielsweise nur ganze sechs waren. Auch auf die Einwohnerzahl gerechnet liegt Graz klar voran. So sind es laut VCÖ 34 Fahrraddiebstähle pro 10.000 Einwohner, es folgt der Bezirk Murtal mit elf. Immerhin: Die Probleme scheint es in allen größeren Städten zu geben, hier liegt Graz verhältnismäßig sogar recht gut: Trauriger Spitzenreiter ist Salzburg mit 1244 Fahrraddiebstählen im Vorjahr – ganzen 80 pro 10.000 Einwohnern. Auch Linz, Innsbruck, Klagenfurt, Wien und St. Pölten liegen noch vor Graz – nur die kleineren Städte Bregenz und Eisenstadt liegen also im Hauptstadtvergleich besser. Gratzer hält jedenfalls fest: „Bei der Anzahl der Abstellplätze für Fahrräder gibt es vielerorts noch großen Aufholbedarf. Im öffentlichen Raum sind in Einkaufsstraßen, vor Geschäften, bei Bahnhöfen und für die Zeit nach Corona auch bei Freizeiteinrichtungen und Sportanlagen ausreichend Abstellplätze für Fahrräder wichtig.“ Für Kinder und Jugendliche brauche es zudem gute Fahrradabstellmöglichkeiten bei Schulen.

9. APRIL 2021 www.grazer.at graz 3 Abschluss der Caritas-Winterhilfe UNTERSTÜTZUNG. Auch diesen Winter tat die Caritas wieder alles, um Menschen ohne Dach über dem Kopf bestmöglich über den Winter zu helfen. Nun wurde das Projekt abgeschlossen. Obwohl aufgrund von Corona weniger Betten zur Verfügung standen, konnte das Team der Caritas jedem, der wollte, einen Schlafplatz anbieten. CARITAS Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Genau 3120 Übernachtungen gab es in den letzten Monaten in der Winternotschlafstelle der Caritas. Zu einem Großteil wurde dies durch die Mitarbeit von zahlreichen freiwilligen Helfern möglich gemacht. Besonders herausfordernd war in diesem Winter die Corona-Situation. So mussten einerseits die Betten weiter auseinandergestellt werden, um garantieren zu können, dass die Abstände eingehalten werden, andererseits mussten die Öffnungszeiten ausgeweitet werden. Aufgrund des österreichweiten Lockdowns war es nämlich nötig, die Notschlafstellen von November bis Februar auch tagsüber offen zu halten. Kältebus Ebenfalls oft im Einsatz war der Kältebus der Caritas; um genau zu sein, kam es zu 210 Ausfahrten. Insgesamt wurden im Zuge dessen 254 Verpflegungspakete mit warmem Tee, Jausen und Süßigkeiten übergeben. 18 Personen ließen sich überzeugen, die Nacht in einer Notschlafstelle zu verbringen. Um dies zu ermöglichen, standen 52 freiwillige Helfer 2200 Stunden im Einsatz. Diesen freiwilligen Helfern möchte Jakob Url von der Caritas nun besonders danken: „Gemeinsam mit den Partnern war es möglich, obdachlose Menschen gut durch den Corona-Winter zu begleiten. Ein großartiges Team von Freiwilligen hat uns dabei unterstützt.“ Radstation startet in den Sommer SOMMERFIT. Die Fahrradstation am Hauptbahnhof ist seit 1. April wieder im Sommerbetrieb und bietet mit sicherem Parken, kleinen Reparaturen und Leihrädern ein Sieben-Tage-Service an. Seit 2004 bietet die Fahrradstation am Hauptbahnhof als damals erste derartige Einrichtung in Österreich nicht nur sichere Parkplätze für 257 Fahrräder an, sondern erledigt in der kleinen Werkstatt auch anfallende Reparaturen. Wer ein Leihrad benötigt, ist hier ebenfalls richtig: Citybikes, Trekkingräder, MTB, Falträder, Tandems und E- Räder gibt es zu günstigen Tarifen. Ein Lastenrad kann über die Plattform www.das-lastenrad.at sogar gratis ausgeliehen werden. Außerhalb der Betriebszeiten stehen im Außenbereich SB-Reparaturbox und Schlauchomat zur Verfügung. „Die Fahrradstation ist zu einer nützlichen Institution für Radfahrende geworden, angesiedelt an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt“, betont Stadträtin Elke Kahr die Bedeutung. Die Fahrradstation ist eine Kooperation von ÖBB, der Abteilung für Verkehrsplanung der Stadt Graz und dem sozialökonomischen Verein „Bicycle“ als Betreiber. Mitte April erscheint außerdem die 14. Auflage der Grazer Radkarte, die gratis an mehreren Vertriebsstellen erhältlich ist. Im Sommer hat die Radstation Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 12 und von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Mehr auf graz.at. Stadträtin Elke Kahr, Radverkehrsbeauftragter Helmut Spinka, ÖBB-Regionalmanager Peter Wallis und Bicycle-Geschäftsführer Gerd Kronheim STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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