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8. September 2019

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- Heuer darf es keinen Unfall mehr geben: Stadt Graz startet Sicherheits-Paket für Schulwege - Graz soll Klima-Innovationsstadt Nummer eins werden - Baustart für neuen Park bei den Dominikanergründen - Univiertel: Orange wird zur Schrillen Grille - Thal: Mülldeponie ist einfach weggerutscht - Riedenweinpräsentation 2019

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eco Svjetlana Wisiak 24 svjetlana.wisiak@grazer.at www.grazer.at 8. SEPTEMBER 2019 Der Schulstart stellt für Eltern eine große finanzielle Belastung dar. Soziallandesrätin Doris Kampus weiß, dass sich sozial schwache Familien oft nur schwer Schulstart-Unterrichtsutensilien leisten können. DRECHSLER Frisch, saftig, KNACKIG. Wolfgang Mazelle hat den wohl berühmtesten Apfel-Slogan „frisch, saftig, steirisch“ erfunden. Jetzt geht er in Pension. Elisa Zöchner ist die Botschafterin für die Steiermark. P8 MARKETING Friseurberuf als Karrierechance ■■ Dass eine „Karriere mit Schere“ möglich ist, können neun Friseuranwärter bestätigen. Sie wurden als „Lehrlingsbotschafter“ auserkoren, um den Beruf schmackhaft zu machen. Monatlich wird einer auf Facebook und Youtube in kreativen Clips vorgestellt. Mazelle und „sein“ frisch-saftigsteirischer Apfel KK Von T. Schweighofer u. S. Wisiak redaktion@grazer.at Frisch, saftig, steirisch!“ – eine bessere Beschreibung für die knackigen Äpfel, die auf steirischen Obstbäumen hängen, kann man kaum finden. Dass sich „Golden Delicious“, „Gala“, „Idared“, „Braeburn“, „Jonagold“, „Pinova“ und Co unter diesem Werbespruch zusammenfassen lassen, hat der Apfel Wolfgang Mazelle zu verdanken. Als Geschäftsführer des Verbands steirischer Erwerbsobstbauern initiierte er 1984 gemeinsam mit dem Oststeirer Franz Schaden den Spruch, der die steirischen Äpfel so stark im Markt verankerte – auch über die Grenzen des Landes hinaus. In der Kammer war der 63-jährige gebürtige Zeltweger seit 35 Jahren nicht nur um die beste Qua- S E R V I C E Kurz und bündig Neuroth zieht um Mit einem neuen Standort für sein Technik- und Logistikcenter will der Hörakustikspezialist Neuroth einen Schritt in Richtung Zukunft setzen. „Heute stoßen wir in Schwarzau logistisch an unsere Grenzen“, erklärt Vorstandschef Lukas Schinko die Entscheidung. Die Suche nach einem geeigneten Standort läuft noch. Der Standort in Schwarzau stößt an seine Kapazitätsgrenze. NEUROTH Heute steigt das Flohmarktfest von 9 bis 19 Uhr in Andritz. WIR ANDRITZER U. Bummeln in Andritz Zum großen Flohmarktfest lädt heute der Verein „Wir Andritzer Unternehmer“. Für bis zu 5000 erwartete Besucher wird der Andritzer Hauptplatz bis zur Kreuzung Radegunder Straße/ Ziegelstraße gesperrt. Neben den „bummelbaren“ Waren wird ein Gesamtpaket aus Musik, Kulinarik, Kinderprogramm und Verlosung geboten. Um 10 Uhr geht es mit Frühschoppen los, Bands wie Styria Express und Tanja mit Freunden werden zu hören sein. Um 16 Uhr startet die große Verlosung. „Fluffig“ naschen Winterzeit ist Maronizeit. Weil es aber noch nicht ganz so weit ist, gibt es die beliebten Snacks bei der Confiserie Heindl als flaumiges Mousse und mit feinster Schoko überzogen jetzt schon. „Jedes Jahr ist es etwas ganz Besonderes, wenn die ersten Schoko-Maroni vom Band laufen“, so Barbara Heindl, Leiterin der Eigenfilialen. Neben dem Sortiment stellen Geschenk-Kombinationen und Wunschpralinen ein Highlight dar. In Wien können Interessierte hinter die Kulissen der Produktion sehen. Bei Heindl sind die ersten Schoko- Maroni vom Band gelaufen. HEINDL Verkaufsleiter Robert Zinser mit Marktleiter Gernot Ulrich SCHERIAU Neu(er) bei Hervis ine „sportliche“ Herausfor- freut sich der Voits- Ederung berger Gernot Ulrich übernehmen zu dürfen: Als neuer Marktleiter zieht der 36-Jährige bei Hervis im Grazer Citypark ein. Im Unternehmen freut man sich, die Position aus den eigenen Reihen besetzen zu können. Ulrich, der bereits seit zehn Jahren als Marktleiter bei Hervis tätig ist, legt eines seiner Hauptaugenmerke auf die Kompetenz: „Ich möchte unseren Kunden die bestmögliche Beratung zukommen lassen“, meint er.

8. SEPTEMBER 2019 www.grazer.at eco 25 ➜ TEURER GETTY (2) Flachbildfernseher +11,7 % Wer gerne in die mittlerweile flache „Röhre glotzt“, muss in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen als 2018. Flugtickets –9,8 % Vielflieger haben Grund zum Jubeln: Flüge kosten fast zehn Prozent weniger als noch im Vorjahr. BILLIGER ➜ pensionsreif lität der heimischen Äpfel, sondern auch um faire Verhältnisse für Obstbauern bemüht. Abschied Jetzt verabschiedet sich der promovierte Biologe in die Pension. Verdientermaßen – denn 36 seiner 37 Berufsjahre hat er den knackigen Früchten gewidmet. Nach Graz hatte es Mazelle bereits 1975 im Zuge seines Biologiestudiums verschlagen. Ein Jahr verbrachte er nach seinem Doktorats-Abschluss 1981 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit Umwelt und Naturschutz, bevor er in die Landwirtschaftskammer wechselte. Dort arbeitete er sich vom Abteilungsleiter zum Geschäftsführer der Marktgemeinschaft Obst, des Obstbauernverbands und der Obsterzeugerorganisation hoch. Bis 2014 war er sogar als Vertreter der Kammer in der Forecastgroup „Apples & Pears“ der EU-Kommission eingesetzt. Die Pensionierung bringt für Mazelle in erster Linie Zeit mit sich. Zeit, sich mitunter seinen Hobbys wie Goldschmieden und Golfen zu widmen oder ersehnte Reisen anzutreten. Für den Steirer-Apfel, dem Mazelle seinen berühmten Werbespruch verpasst hat, bedeutet sein Abgang den Anbruch einer neuen Ära. Die Vermarktung der letzten besonders gut ausgefallenen Apfelernte betrachtet er als seinen letzten Beitrag. Michael Viet folgt Franz-Karl Jenny als CEO von Payer. Payer begrüßt den neuen CEO PAYER ■■ Mein Ziel ist es, unsere globale Marktposition weiter auszubauen“, unterstreicht der 53-jährige Betriebswirt Michael Viet. Wie der Herrenrasierer-Hersteller Payer kürzlich bekanntgab, wird er die weltweite Führung des Konzerns übernehmen. Bis Ende September können sich Kreative noch bewerben. KK Für 100 Tage im Orient arbeiten ■■ Eine Chance, die Türkei zu erkunden, bekommen Grazer Kreative im Rahmen des „COD100“: 100 Tage lang können Interessenten in der UNESCO City Of Design Istanbul arbeiten, die Stadt steuert den Flug bei. Bewerbung noch bis 30. September. AK fördert Verbesserung der digitalen Arbeitswelt TOP. Die Arbeiterkammer investiert jetzt 21,5 Millionen Euro in die Digitalkompetenz. ■■ Die steirische AK investiert in den nächsten fünf Jahren 21,5 Millionen Euro (4,3 Millionen Euro jährlich) in die digitale Qualifizierung ihrer Mitglieder. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist der Projektfonds Arbeit 4.0: Aus diesem Topf werden Projekte gefördert, die dazu führen, dass Beschäftigte von modernen Technologien profitieren und ihre Arbeitsplätze erhalten bleiben. Derzeit läuft die erste Förderrunde, „Projekte können noch bis 30. September eingereicht werden“, erklären Berit Pichler von der AK-Bildungsabteilung und Karl Schneeberger, Leiter des AK-Arbeitnehmerschutzes. Projekte einreichen können unter anderem Betriebsratskörperschaften, Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmergruppen, Gebietskörperschaften, öffentliche Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften, Unternehmen mit Sitz in der Steiermark gemeinsam mit Betriebsräten bzw. in Betrieben ohne Betriebsrat gemeinsam mit Beschäftigtengruppen und wissenschaftliche Kooperationspartner wie Unis und FHs. Grundsätzlich gilt: Jedes Projekt muss mit den Zielen des Projektfonds vereinbar sein, zudem sollte der Projektantrag eine Auflistung der erwarteten Kosten enthalten. Details zu den Förderrichtlinien und das Antragsformular sind auf der AK-Homepage zu finden. Digitales Know-how wird in der modernen Arbeitswelt immer wichtiger. Die AK fördert jetzt Projekte, um die Kompetenz der Mitglieder zu erhöhen. GETTY 1000 Teilnehmer wurden zum EPU-Erfolgstag erwartet. FISCHER Ansturm auf den EPU-Erfolgstag ■■ 48.000 Ein-Personen-Unternehmen (EPU) zählt die Steiermark. Weil sie sich oft mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sehen, lud die Wirtschaftskammer gestern zum „EPU-Erfolgstag“, der heuer bereits zum sechsten Mal ausgetragen wurde. Referenten wie Sonnentor-GF Johannes Gutmann und Extremradsportler Christoph Strasser teilten in Workshops und Keynotes ihr Fachwissen. Im Vorfeld wurden rund 1000 Teilnehmer erwartet.

2021