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8. September 2019

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- Heuer darf es keinen Unfall mehr geben: Stadt Graz startet Sicherheits-Paket für Schulwege - Graz soll Klima-Innovationsstadt Nummer eins werden - Baustart für neuen Park bei den Dominikanergründen - Univiertel: Orange wird zur Schrillen Grille - Thal: Mülldeponie ist einfach weggerutscht - Riedenweinpräsentation 2019

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 8. SEPTEMBER 2019 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Gute Fahrrad-Polizei Eine gute Arbeit der Grazer Fahrradpolizisten. Die gute und großartige Bilanz kann sich sehen lassen von der Fahrradpolizei, die vom 1. Mai bis zum Samstag, den 31. August, in Graz im Einsatz war. In dieser Zeit wurden 648 Alkotests durchgeführt und 28 Alkolenker angezeigt. Die Uniformierten stellten außerdem 24 gerichtlich strafbare Handlungen fest, schrieben 1860 Verwaltungsanzeigen und stellten 1685 Organmandate aus. Je fünf Polizistinnen und Polizisten waren im Rahmen der „Sommeroffensive 2019“ mit Rädern in der Landeshauptstadt gezielt unterwegs, und das bei jedem Wetter. Im Stadtpolizeikommando Graz ist man angesichts der Bilanz erfreut, zudem ist der flexible Einsatz der Fahrrad- Streifen, unabhängig von Verkehrsbelastung und Staus, ein wesentlicher Vorteil für das polizeiliche Einschreiten an neuralgischen Punkten im innerstädtischen Bereich. Der Grazer Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter kündigte bereits die Fortsetzung der Offensive für den nächsten Sommer an. Bin stolz auf unsere Grazer Fahrradpolizisten. Wolfgang Gottinger, Graz * * * Wandern in Graz Der Breitensport Wandern wird von der Stadt Graz trotz angeblicher Sportoffensive stiefmütterlich behandelt, während für sogenannte Trendsportarten und Spitzensport Unsummen ausgegeben werden. Der Alpenverein Graz wäre daher auf ehrenamtliche Mitarbeiter für Markierungsarbeiten angewiesen, die aber schwer zu finden sind. Die Markierung 25 vom Sternwirt oder dem Linecksattel auf den Hauenstein ist seit Jahrzehnten nicht mehr erneuert worden und gleicht einem Suchspiel. Die Markierung 20 vom Schöckl durch den Falschgraben zur Bushaltestelle Sonnenhang ist im unteren Teil nicht mehr auffindbar, außerdem verwirren rote Pfeile am Boden, die von „inoffiziellen“ Bikerstrecken stammen. Immerhin hat der Alpenverein eingesehen, dass der Kanzelkogel nicht wie früher behauptet Sperrgebiet ist, sondern trotz aufgelassener Markierung weiterhin betreten werden darf – für 12. Oktober ist eine Alpenvereinswanderung angesetzt. Viktor Pölzl, Graz * * * Edegger-Steg säubern! Wann immer ich den Edegger- Steg überquere, drängt sich bei mir die Frage auf, ob es denn niemandem in unserer Stadtverwaltung auffällt, wie vergammelt der Edegger-Steg aussieht. Die Scheiben verdreckt bzw. mit Graffiti beschmiert, dasselbe gilt für die Stahlkonstruktion. Täglich queren zahllose Touristen den Steg und erhalten damit einen denkbar schlechten Eindruck von unserer Stadt. Vielleicht kann ein „Aufschrei“ Ihrerseits die Stadtväter aus ihrer Lethargie aufschrecken. Peter Gruber, Graz * * * Ärger mit Gratis-Tickets Seltsame Umgangsformen mit seinen Hörern pflegt das Radio Soundportal! Ich habe zwei Tickets für das Konzert von Manfred Mann gewonnen, beim Abholversuch der Karten schien mein richtiger Vorname nicht auf der Gästeliste auf. Den Nichterhalt der Karten ließ ich mir schriftlich bestätigen! Andreas Meinhart, Chef vom Soundportal, ließ mich wissen, man hätte den Namen weitergeleitet! Weder gab es eine Entschuldigung noch einen Ersatzpreis! Stattdessen schlug man mir vor, ich solle mich mit den Spielstätten in Verbindung setzen. Die haben den Namen jedoch vom Sender falsch weitergegeben erhalten ... Klaus Hyden, Graz Hier der gerutschte und überschwemmte Deponieteil nach massiven Unwettern. Der ganze Dreck wird nach Thal geschwemmt. Thal: Mülldeponie ist einfach weggerutscht ZUGEDREHT. Die umstrittene Baurestmassenmülldeponie in Thal bei Graz wurde gesperrt. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Seit langem sperrten Mitglieder des „Schutzvereins Lebensraum Steinbergstraße“ regelmäßig die Straße vor dem Gasthaus Dorrer, um gegen den Schwerverkehr auf der Steinbergstraße zu protestieren, der vor allem durch die umstrittene Baurestmassen-Mülldeponie in Thal zusätzlich verstärkt wurde. Zuvor hatte auch eine Bürgerinitiative von Waltraud Hollerer gegen Deponie und Verkehr angekämpft. Jetzt ist die Deponie seit Monaten gesperrt. Der Grund dafür sind Hangrutschungen. Harald W. Vetter vom Schutzverein Lebensraum Steinbergstraße: „Die Baurestmassendeponie in Thal-Bischofsgraben ist seit Mai behördlich gesperrt, da es massive Hangrutschungen gegeben hat. Diese waren aufgrund der geologischen und wetterbedingten Situationen sehr wohl voraussehbar, und wir als Verein haben immer davor gewarnt. Hinzu kommt, dass sich just dort das Quellengebiet des Tobl-Baches befindet. Hier droht also zusätzlich ein ökologisches Desaster.“ Verkehr beruhigt Derzeit sind verschiedene Gutachter im Auftrag des Landes Steiermark am Werk, um festzustellen, welche Auflagen man der Deponie-Betreiberin BRM- Recycling GmbH erteilen muss, um die Deponie überhaupt nochmals öffnen zu können. Die Sache mit der Hangrutschung hat auch was Gutes, zumindest für den Schutzverein Lebensraum Steinbergstraße: „Tatsache ist jedenfalls, dass aufgrund des eingestellten Betriebes auf der Steinbergstraße/ L301 eine deutliche Verkehrsberuhigung stattgefunden hat, da die unzähligen täglichen Schutt-Transporter jetzt weder Anrainer noch Straßenbenützer belästigen oder gar gefährden können“, so Vetter abschließend. KK

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