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8. März 2021

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- Weltfrauentag in Graz - Anwalt bekräftigt Vorwürfe an Zahnärztin - Grazer verletzte Polizist - verurteilt - Rock für Parkinson-Forschung - Private Parkplätze zu vermieten

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2 graz www.grazer.at 8. MÄRZ 2021 In Graz sind die Zahlen über das Wochenende angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen stiegen seit Freitag wieder an. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 128,1 pro 100.000 Einwohnern (Freitag: 114,7) in Graz- Umgebung bei 105,1. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 165,6. Das geringste Infektionsgeschehen hat Murau mit 112,6, das höchste Hartberg- Fürstenfeld mit 257,2. Bisher sind 261 Menschen in Graz im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, das sind 89,7 Menschen pro 100.000 Einwohnern. Demo, Bankerl, Plakatstraße: In Graz fanden heute über den ganzen Tag verschiedene Aktionen zum Weltfrauentag statt. Das Bündnis 0803* lud dabei unter anderem zum Austausch im Rahmen eines „Frauenbankerls“ vor der Grazer Oper ein. PATRICK NEVES, KK (2) Viel los in Graz zum heutigen Weltfrauentag WICHTIG. Überall in Graz fanden heute feministische Aktionen statt, um 17 Uhr die große Demo. Der Weltfrauentag brachte auch neue Initiativen hervor. Landesrat Johann Seitinger unterstützt das Projekt. LEBENSRESSORT/STREIBL Grüne Fassaden sollen abkühlen ■ Durch den Klimawandel ist auch in Graz in den kommenden Jahren mit stark steigenden Temperaturen zu rechnen. Die Wirtschaftsinitiative Nachhaltige Steiermark fördert nun die Beratung für klimaangepasste Außenbegrünung bei Betrieben und Gemeinden. Das soll effektiv gegen das Aufheizen von Außenwänden helfen, weshalb der zuständige Landesrat Johann Seitinger das Angebot unterstützt. Der Karmeliterhof in Graz ist ein Pilotprojekt für dieses neue Beratungsangebot. Von Valentina Gartner & Fabian Kleindienst redaktion@grazer.at Heute feiern wird den internationalen Frauentag. Anlässlich der Feierlichkeiten haben sich insgesamt 76 Organisationen, Vereine und auch Private im Bündnis 0803* zusammengefunden – und das erstmals in der gesamten Steiermark. Das Ergebnis der Vernetzung ist ein Veranstaltungs- und Aktionsprogramm. Heute fanden mit fast 30 Veranstaltungen zum Thema die meisten statt – der Großteil online. Schon in den frühen Morgenstunden wurde gestartet, der erste Liveauftritt fand um 10 Uhr vor dem Frauenservice Palaver statt. Ein interkulturelles Frauenfrühstück in Bewegung. Zum Thema Frauen und Geld bzw. Schulden konnte man sich in der Annenstraße beraten lassen, vor der Grazer Oper tauschte man sich beim sogenannten Frauenbankerl über Bildung in der Zukunft und Visionen aus. Die Omas gegen Rechts wanderten vom Jakominiplatz in Richtung Sporgasse und machten auf die Menschenrechte in Moria aufmerksam. Um 17 Uhr fand am Grazer Hauptplatz dann die feministische Demo statt, und damit auch der Höhepunkt des heutigen Programms. Man wollte vor allem auf Frauenrechte aufmerksam machen, es wurde unter anderem für eine radikale Veränderung in der Arbeitswelt, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und vieles mehr demonstriert. Auch politisch bewegt der heutige Tag. Die SPÖ-Frauen unterstrichen ihre Forderungen heute Früh in einer lebendigen Plakatstraße beim Shopping Nord. Mit dabei Gemeinderätin Anna Robosch, die dazu einen dringlichen Antrag im Gemeinderat einbringen will. Darin fordert sie die Stadt unter anderem auf, im eigenen Einflussbereich eine Arbeitszeitverkürzung umzusetzen und im Bund eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes zu fordern und so die Lebensrealität von Frauen mitzudenken. Die steirischen Grünen wiederum starten eine Initative für mehr Gleichstellung in Gemeinden. Immer noch gibt es kaum Bürgermeisterinnen (in GU z.B. zwei), hier fordert Frauensprecherin Veronika Nitsche in jeder Gemeinde einen verpflichtenden Ausschuss zu diesem Thema.

8. MÄRZ 2021 www.grazer.at graz 3 BOTSCHAFTER DES GRAZER SPORTJAHRES Bernadette Essati Vor drei Jahren habe ich mich im Fitnessbereich selbständig gemacht und ich liebe es andere zu motivieren und zu begeistern. Als Personal Trainerin bedeutet Fitness für mich viel mehr als Ästhetik. Wenn wir uns bewegen sind wir im Einklang mit uns selbst, werden fitter und mental stärker. Bewegung bringt uns Enthusiasmus, Freude, Gelassenheit und gute Laune! Gerald Sommer Sport bedeutet für mich Erholung, Spaß und Herausforderung. Am liebsten in der heimischen Natur, mit all den vielen Möglichkeiten, Sport zu betreiben. So bin ich in der Lage, die Laufstrecke an der Mur regelmäßig zu nutzen, die Berghänge der nahen Westund Obersteiermark für Skitouren und zu genießen oder das nahe Hügelland um Graz mit dem Mountainbike zu erfahren. Andrea Pavlovec- Meixner Bewegung ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens, sie hält mich fit für meine politische und berufliche Tätigkeit! Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder Tennis spielen zu können. In der Zwischenzeit heißt es allerdings: Alltagswege zu Fuß gehen und radfahren. Ich wünsche uns allen ein erfolgreiches Sportjahr 2021, ganz nach dem Motto: Let’s go Graz! Karl Menzinger Mit Langlaufen, Walken, Wandern, Laufen und Radfahren halte ich mich stets fit. In den Lockdowns des vergangenen Coronajahres habe ich mit meiner Frau unseren Wald am Breitenweg für sportliche Aktivitäten zu schätzen gelernt. Mein ehrgeiziges Ziel ist es, bis Ende November 2.700.000 Schritte für Let’s go Graz beizutragen. Bislang läuft dieser Plan sehr gut.“ letsgograz.at Start für das BürgerInnenbudget MITGESTALTEN. Insgesamt 300.000 Euro stehen im Rahmen des BürgerInnenbudgets für Ideen aus der Bevölkerung zur Verfügung. Bis 8. April können Projekte eingereicht und online bewertet werden. Die Stadt aktiv mitgestalten und eigene Ideen einbringen. Diese Möglichkeit haben die Grazerinnen und Grazer jetzt mehr denn je, denn der Startschuss für das BürgerInnenbudget ist offiziell gefallen. Insgesamt 300.000 Euro stellt die Stadt Graz für die Umsetzung von Ideen aus der Bevölkerung bereit. Bis einschließlich 8. April 2021 können auf mitgestalten. graz.at aktiv Projekte für eine lebenswerte Stadt eingebracht und über andere Ideen abgestimmt werden. „Beim BürgerInnenbudget übernehmen die GrazerInnen das Agenda-Setting“, erklärt Wolf- Timo Köhler, Leiter des Referats für BürgerInnenbeteiligung. Die eingereichten Projekte werden von den Fachabteilungen auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und die beliebtesten letztendlich von der Bevölkerung selbst gewählt. Bürgermeister Siegfried Nagl freut sich über den Ideenfonds: „Gute Ideen, die auch umsetzbar sind: davon kann eine Stadt wie Graz nie genug bekommen. Das BürgerInnenbudget ist eine Einladung an alle konstruktiven Kräfte in der Stadt, denen Graz am Herzen liegt und die ins Tun kommen wollen!“. Alle Infos zur Einreichung der Ideen und dem Ablauf gibt es in den nächsten Ausgaben des Grazer E-Papers oder auf mitgestalten.graz.at. Gute Ideen für Graz gesucht: Mit dem BürgerInnenbudget haben die Grazer Bürger selbst die Möglichkeit Ideen für eine lebenswerte Stadt einzubringen. STADT GRAZ NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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