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8. März 2020

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- Innovative Ideen gegen den Klimawandel: Stadt setzt Tummelplatz mit Sprühnebel unter Wasser - 83.500 Pflanzen bringen die Stadt zum Leuchten - Neue Hilfe für Menschen mit Behinderung gestartet - Schlossberg Restaurant: Neue Ausstattung, neues Konzept - Neue Eisperle in der Färbergasse eröffnet - Orientierungshilfen kaum noch zu erkennen - Senioren-Inseln in Parks mit Boccia und Schach - Wirbel um Wohnbau im Hochwasserschutzgebiet - 4 von 5 Grazern finden: Corona-Hysterie ist übertrieben - Beisl-Rallies und Ganoven-Rundgänge: Newcomerin erfindet Stadtführungen neu - Fasching 2020

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12 graz www.grazer.at 8. MÄRZ 2020 B. Harter, G. Ivanic, T. Köppel-K. und G. Mengemann (v. l.) WENZO Wegen Corona verschoben ■■ Über 200 Gäste wurden in dieser Woche eingeladen, um das zehnjährige Bestehen der Orthopädie an der Privatklinik Ragnitz zu feiern. Aufgrund der Corona-Fälle musste jedoch in letzter Minute abgesagt werden. Die Torte, dekoriert mit einem essbaren Wirbel, wurde im kleinen Kreis verspeist. Darunter: Bernd Harter, Gerd Ivanic, Tina Köppel-Klepp und Gerd Mengemann. Die „große“ Feier wird nachgeholt. Am Griesplatz wurde auf Höhe der Pestsäule ein Feinstaub-Messgerät installiert. Es zeichnet hohe Werte auf.STADT GRAZ/FISCHER Neues Messgerät Feinstaub-Belastung am Griesplatz am höchsten DICKE LUFT. Seit einem Monat wird auch mitten am Griesplatz die Luftgüte gemessen. Das Ergebnis: Nirgends ist der minimale Feinstaub-Wert höher. Die „Steirerin“ lud Powerfrauen anlässlich des Frauentags ein. LUEF Frauenpower im Aiola Living ■■ Fast 50 Frauen lud die „Steirerin“-Chefin Nicole Niederl Freitagvormittag anlässlich des Weltfrauentags zu einem entspannten Gettogether in Judith Schwarz’ Aiola Living. Mit dabei waren unter anderen die Landesrätinnen Doris Kampus und Juliane Bogner-Strauß, Designerin Eva Poleschinski, Holding-Graz-Vorständin Barbara Muhr, Steiermärkische-Vorständin Walburga Seidl sowie Klanglicht-Mastermind Birgit Lill. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Mitte 9,7 Mikrogramm. Beim Maximalwert lag man mit 46,8 Mikrogramm nur knapp unter Don Bosco (48 µg). Und auch, wenn es aufgrund der Wetterlage seit Beginn der Messungen vor einem Monat noch keinen Überschreitungstag (über 50 Mikrogramm) in ganz Graz gab, sind die Zahlen alarmierend. „Daten müssen auch Taten folgen“, meinte Bezirksvorsteher-Stellvertreter Michael Rothe von der KPÖ, die den Antrag zur Aufstellung des Messgeräts gestellt hat. Und auch Verkehrsstadträtin Elke Kahr stellt klar: „Alle Maßnahmen müssen für den ÖV gesetzt werden; wenn der Individualverkehr nicht reduziert wird, werden die Messwerte nicht niedriger werden. Wir haben uns auch immer für Die Forderungen gab es schon lange, seit 5. Februar wird jetzt auch direkt am Griesplatz die Luftgüte gemessen. Und die Befürchtung, dass die Belastung dort in Graz am höchsten sein wird, hat sich nach einem Monat bestätigt: Der durchschnittliche Feinstaub- Wert lag bei 26,57 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die bis dato am schwersten belastete Messstelle Don Bosco brachte es „nur“ auf 26,11 Mikrogramm. Nirgendwo in der Stadt ist der gemessene Mindestwert höher: Dieser liegt nämlich bei 14,4 Mikrogramm. Zum Vergleich: In Don Bosco waren es mindestens 12,7 Mikrogramm, bei der Station Grazdie Süd-West-Straßenbahn-Linie ausgesprochen. Ich bin froh, dass es im Gemeinderat endlich einen Grundsatzbeschluss dazu gegeben hat. Die Jahreskarten jährlich zu verteuern, ist sicher der falsche Weg!“ 2019 schon fast erreicht Übrigens: Seit dem 31. Jänner hat es keinen Überschreitungstag mehr gegeben, trotzdem haben wir im ersten Monat des Jahres mit 13 Tagen über 50 Mikrogramm fast die Anzahl des gesamten Vorjahres (16 Tage) erreicht. Das dürfte bestätigen, dass Graz die EU-Richtlinien nur deshalb erstmals erreichen konnte, da die Wetterlage günstig war. Die Grenze der Union liegt ja bei 35 Tagen, das nationale Ziel bei nicht mehr als 25 Tagen.

8. MÄRZ 2020 www.grazer.at graz 13 Neu: Baumpflege-Postwurf LAUT. Wenn künftig Bäume in der Stadt gepflegt werden, erhalten die Bewohner angrenzender Wohnhäuser eine Postwurfsendung. Anlass bildeten nächtliche Fällungen rund um Neujahr in Geidorf. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Eine unruhige Nacht verbrachten Geidorfer am Neujahrstag, als kurz nach Mitternacht die Motorsäge durch die Straße dröhnte. Die Baumfällung an der Haltestelle Pädagogische Hochschule war damals aufgrund von Kernfäule der Bäume notwendig gewesen. Nachts wurde gearbeitet, um die Öffis nicht zu behindern. Die Anrainer, die von den Arbeiten überrascht und aus dem Schlaf gerissen wurden, kritisierten hingegen, dass sie nicht im Vorfeld informiert worden waren. Eine der Betroffenen, KPÖ- Gemeinderätin Christine Braunersreuther, meldete sich deshalb in der darauf folgenden Gemeinderatssitzung zu Wort und fragte den für die Holding zuständigen Stadtrat Günter Riegler, wie künftig für eine rechtzeitige Information der Bürger gesorgt werde – bislang ohne Antwort. Umgesetzt Indes hat die Holding, die für Baumpflege verantwortlich ist, bereits eine Lösung ausgearbeitet: „Es wird künftig eine Postwurfsendung im Einzugsgebiet lauter Baumpflegemaßnahmen geben“, erklärt Holding-Sprecher Gerald Zaczek-Pichler. Externe Firmen, die mit der Umsetzung der Arbeiten beauftragt werden, müssen die Holding im Vorfeld zeitnah und möglichst genau über den Zeitraum informieren. Die Umsetzung erfolgt dem- nächst. In der Holding sei man immer über nützliche Hinweise vonseiten der Bürger erfreut, heißt es weiter. Eine grobe Übersicht über die Arbeiten, die bis Ende März stattfinden werden, kursiert jetzt bereits (siehe Infobox). Baumpflege: Auszug ■■Murpromenade: linke Seite, Baumpflege, Mitte/Ende März ■■Stadtpark: Baumpflege, 14 Baumentnahmen (Info folgt noch), Mitte März ■■Lendplatz: Markt & Parkplatz, Baumpflege, Mitte/Ende März ■ ■ Gesamtes Stadtgebiet: Baumersatzpflanzungen, witterungsabhängig Mitten in der Nacht wurden zwei Bäume am Hasnerplatz gefällt. KK

2021