7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 6 Monaten

8. Juli 2021

  • Text
  • Ride
  • Strassenmusik
  • Schule
  • Gemeinderat
  • Wald
  • Sushi
  • Sommer
  • Morgen
  • Radfahrer
  • Stadt
  • Grazer
  • Juli
  • Graz
- Begrünung für die WALD-Siedlung - Noch ein Sushi-Lokal in Graz - Gemeinderat: Drei neue Schulen, Änderungen für Straßenmusiker und neues P+R

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 8. JULI 2021 Seit gestern haben die Grazer Corona-Zahlen zugenommen.GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen in Graz sind seit gestern gestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 6,9 Fällen pro 100.000 Einwohner (gestern: 5,8) – 2,5 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 3,4. Die niedrigste 7-Tages-Inzidenz haben Liezen und Murau mit 0,0, die höchste nach Graz hat Weiz mit 5,5. Insgesamt 312 Menschen sind bisher in Graz mit Corona gestorben, in GU 251. Im Jänner wurden am Grünanger menschliche Knochen gefunden. KK Knochenfund aus NS-Lager ■ Im Jänner sorgte ein archäologischer Fund am Grünanger in Liebenau für Aufregung. Weil die Stadt dort Sozialwohnungen baut, wurde vorab gegraben: Dabei wurden menschliche Überreste gefunden. Erste forensische Untersuchungen zeigen nun ein Einschussloch in der Schädeldecke. Es handelt sich also wahrscheinlich um ein Opfer eines Kriegsverbrechens des „NS-Lagers Liebenau“. Rund um den WALD-Park an der Waagner-Biro-Straße/Ecke Daungasse soll in näherer Zukunft noch mehr Grünfläche entstehen. Studierende der FH Joanneum gestalteten ein neues Nutzungskonzept für dieses Gebiet. FHJOANNEUM Begrünung für WALD FÜR ALLE. Im Bereich der WALD-Siedlung in Lend sollen demnächst mehr Grünflächen entstehen. Außerdem wird eine Umgestaltung der Höfe erfolgen. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Studierende des Institutes für Bauplanung und Bauwirtschaft der FH Joanneum beschäftigten sich dieses Semester intensiv mit der Raumplanung sowie der zukunftsfähigen Entwicklung rund um das Siedlungsgebiet WALD. Das Gebiet umfasst die Wohnanlagen in der Waagner-Biro-Straße, der Asperngasse, der Laudongasse und der Daungasse - daher kommt auch der Name WALD. Begrünung Im Fokus stand vor allem der Aspekt, Grünräume in dicht bebauten städtischen Gebieten jedenfalls zu erhalten und im Idealfall sogar zu erweitern. Schließlich ist das Projektgebiet WALD genauso wie die restlichen Teile von Lend von einem massiven Grünraumdefizit gekennzeichnet. „Es ist daher notwendig, dass die Stadt Graz die vorgegebene Grünraumerhöhung konsequent umsetzt“, so die Lehrveranstaltungsleiterin Maria Baumgartner. Ebenso wichtig ist es außerdem, dass die vorhandene Kleingartenanlage, welche auch eine Grünfläche bietet, vorerst erhalten bleibt. Nach und nach soll diese dann mittel- bis langfristig in eine Gartenanlage umgewandelt werden. Ebenfalls inkludiert werden Formen des Urban Gardenings. Als erster Schritt in Richtung Grünraum-attraktivierung werden seitens der Stadt Graz in der Parkanlage entlang der Waagner- Biro Straße im Herbst weitere Bäume und Sträucher gepflanzt und ergänzend Sitzmöglichkeiten geschaffen. Hier ist der öffentliche Raum zu wertvoll, um ihn einfach so als Parkfläche zu nutzen. Den öffentlichen Raum so sinnvoll wie möglich zu nutzen, ist vor allem in der Siedlung WALD sehr wichtig, da diese einige städtebauliche Schwachstellen offenbart. Die Gebäude sind hofseitig erschlossen, dadurch sind der Eingang und der Ausgang ins Gebäude quasi verdreht, wodurch der Verkehr in den Hof gezogen wird. Des weiteren gibt es in den wenigsten Wohnungen einen Balkon, meistens sind die Höfe auch nur sehr marginal ausgestattet. Die Corona-Pandemie machte noch einmal klar, wie wichtig den Leuten schöne Aufenthaltsräume im Freien sind. „Die Corona-Pandemie hat verdeutlicht, wie wichtig qualitativ hochwertige private, hauszugehörige und wohnungsnahe Freiräume sind. Ein „Innenhaus“ (Wohnung) ohne „Außenhaus“ (hauswirtschaftlich nutzbarer Balkon und Hof) ist unvollständig, erschwert den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner und führt rasch zu Konflikten im Zusammenleben. Solche Fehler gilt es zukünftig zu vermeiden“, so auch Petra Lax, Umsetzende des Kulturprojektes und als Gemeinwesenarbeiterin schon lange mit der Siedlung vertraut.

8. JULI 2021 www.grazer.at graz 3 Noch ein Sushi-Lokal in Graz GASTRONEWS. Auch das „Nobless“ in der Luthergasse setzt jetzt auf japanische Rolls. Außerdem werden seit kurzem auch asiatische Woks geboten. Dazu gibt‘s weiterhin exotische Cocktails. Auch im Nobless in der Grazer Luthergasse kann man ab sofort Sushi und asiatische Woks genießen. Cocktails und coole Drinks gibt‘s weiterhin. KK Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Im Februar eröffnete das Toshi am Südtiroler Platz seine Pforten. Im Mai sperrte das Momoda beim Shopping Nord auf. Gefühlt ist es schon jedes zweite Lokal, das auf Sushi setzt. In der Innenstadt bekommt man im Glockenspiel, Yamamoto, Liu, Akakiko, Subarashii, Kaoo, Eat und Cin Cin asiatische Rollen innerhalb von wenigen hundert Metern. Dazu kommen noch mehrere Standln, die ebenfalls Sushi rollen. Und jetzt wird das Angebot noch größer: Das Nobless in der Luthergasse nahe des Kaiser-Josef-Platzes ist jetzt ebenfalls auf den Trend aufgesprungen. Inhaber Hikmet Uslu hat die Cocktail- Bar zu einer Sushibar gemacht. Im Angebot gibt‘s verschiedenste Makis (Kappa, Rainbow, Thunfisch, Lachs, Rindfleisch, Avocado Wakame und und und) und Nigiris: 32 unterschiedliche Varianten stehen auf der Speisekarte. Außerdem bietet man warme asiatische Wok-Gerichte. Dazu serviert das Barteam weiterhin internationale Getränke und exotische Cocktails. Interiordesign Besonders stolz ist Uslu auf die nach eigenen Ideen gestaltete Ausstattung des Lokals. „Wir bestechen mit handgefertigten Tischen und Sesseln aus Schmiedeeisen und Tischplatten mit eingelegten Holzarbeiten, einem Deckenfernseher, einer erhöhten DJ-Kanzel und einer Bar mit neonbeleuchteten Onyzplatten.“ Auf Augenhöhe kommunizieren HINGEHÖRT. Was wünschen sich Menschen mit Behinderung von ihrem Umfeld? Vier Grazerinnen und Grazer erzählen zur Woche der Inklusion ihre persönlichen Geschichten in sehenswerten Kurzvideos. Robert Konegger sitzt seit seiner Jugend im Rollstuhl. Er wünscht sich – insbesondere von Unternehmerinnen und Unternehmern – nicht als Mensch im Rollstuhl gesehen zu werden, sondern einfach als Mensch. Vorurteile sollen außenvorgelassen werden, um die Person im Gespräch selbst kennenzulernen. „Ich wünsche mir, dass man auf Augenhöhe kommuniziert und den Menschen so sieht wie er ist.“ In der Woche der Inklusion, die von 5. bis 11. Juli in Graz stattfindet, ist Robert Konegger einer von vier Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die in Videoportraits auf den Kanälen der Stadt Graz aus ihrem Leben erzählen. Alle Infos unter graz.at/ woche-der-inklusion NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

2021