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8. Juli 2018

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- Grazer Spielplatz-Test: Auch für Erwachsene - Chance vertan: Traum von Olympia in Graz ist geplatzt - Veranstalter fühlen sich vom Amt sekkiert - 3,7 Millionen Euro für digitale Schulen - Debüt für den Schlossbergball

14 graz www.grazer.at

14 graz www.grazer.at 8. JULI 2018 3,7 Millionen INVESTITION. Städtische Schulen werden mit neuer IT-Technik für die Digitalisierung fit gemacht. Bürgermeister Siegfried Nagl (kl. Bild) ist erfreut: Ab Freitag kann man mit dieser vor rund 70 Jahren gebauten Straßenbahn durch Graz fahren. Graz: „Oldtimer-Bim“ als Ferien-Attraktion GRATIS. Als Hingucker für Touristen, aber auch als Attraktion für Grazer fährt eine Oldtimer-Bim durch die Stadt. GRAZ LINIEN/TRAMWAY MUSEUM, STADT GRAZ/FISCHER Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Graz soll zur „,modernsten Bildungsstadt Österreichs“ werden: Das ist der ehrgeizige Plan von Schulstadtrat Kurt Hohensinner. Damit das gelingt, nimmt die Stadt richtig viel Geld in die Hand: Insgesamt 3,7 Millionen Euro werden investiert, um alle städtischen Schulstandorte in Sachen IT-Infrastruktur auf den letzten Stand der Technik zu bringen. Die Stadt will mit der Millioneninvestition der zunehmenden Digitalisierung Rechnung tragen, die auch vor dem Bildungsbereich nicht Halt macht. „Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, digitale Inhalte den Schülerinnen und Schülern im Unterricht näherzubringen und diese auf eine zunehmend digitalisierte Welt vorzubereiten“, so Hohensinner. „Die digitale Bildung wird zu einer der entscheidenden Schlüsselkompetenzen für die Zukunft werden.“ Daher stecke Graz jetzt eine Millionensumme in eine moderne IT- Infrastruktur in den Schulen. WLAN, Laptops, Tablets Konkret wird das Geld für eine ganze Reihe an Maßnahmen genutzt. So wird es in allen Klassen und Konferenzräumen der städtischen Schulen – also Volksschulen, Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen und Sonderschulen – flächendeckendes WLAN geben. Zudem werden alle Konferenzräume mit jeweils vier Laptops oder Tablets ausgestattet, auf denen die Lehrer Verwaltungs- und Vorbereitungsaufgaben erledigen Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Ob die historische Straßenbahn von 1901 in Barcelona, die historische Straßenbahn in Triest, die Kabelstraßenbahn in San Franciso, die wunderschön anzusehenden historischen Straßenbahnen der Linie 41 in Prag: Viele Städte bieten ihren Bürgern und Touristen zusätzlich zu den modernen, neuen Straßenbahnzügen alte Straßenbahnen als Attraktion. Ab kommenden Freitag, 13. Juli, wird auch die Stadt Graz eine Oldtimer-Bim durch die Stadt fahren lassen. Es wird ein Straßenbahnzug mit Beiwagen sein, der im Jahr 1949 gebaut und immerhin bis 1986 im ganz normalen Straßenbahn- Verkehr in Graz eingesetzt wurde. Die Oldtimer-Bim wird die ganzen Sommerferien bis 9. September jeweils am Freitag, Samstag sowie am Sonntag von 9 bis 18 Uhr unterwegs sein. Die dafür vorgesehene Strecke ist von der Laudongasse bis zum Murpark. Damit fährt die Oldtimerstraßenbahn am Hauptbahnhof vorbei und kann dort auch gleich Touristen mit in die Stadt nehmen. Im Murpark können auch Benützer des Park&Ride-Platzes mit der Oldtimer-Bim in die Stadt fahren. Ob aus historischen Überlegungen auch Schaffner in der Straßenbahn sein werden, ist noch offen. Fest steht aber, dass diese Straßenbahn gratis zu benützen sein wird. Alte Fahrschul-Tram Speziell ausgesuchte Fahrer wurden in den letzten Tagen auch für den Oldtimer-Einsatz geschult. Da war eine Oldtimer-Fahrschul-Straßenbahn auf der vorgesehenen Strecke unterwegs. Bürgermeister Siegfried Nagl begrüßt den Einsatz von Oldtimer-Straßenbahnen: „Erstens ist das eine gute Werbung für das Grazer Straßenbahnmuseum, zweitens freut es die Touristen und drittens ist für die Grazer Jugend auch interessant zu erleben, wie das Straßenbahnfahren vor 40 bis 50 Jahren in Graz war.“ „Das Marktflair Geschäfts Börse www.grazer.at Die beiden Blumenstandln am Geidorfplatz wird es bald nicht mehr geben. Nachfolgen soll auf alle Fälle ein Blumen-, Obst- oder Gemüse-Laden. SCHERIAU

8. JULI 2018 www.grazer.at graz 15 für digitale Schulen können. In jeder Klasse steht ein weiterer Laptop oder ein Tablet für die Lehrer bzw. den Unterricht zur Verfügung. Darüber hinaus werden sämtliche EDV-Räume an den Neuen Mittelschulen mit neuerer und besserer Technik ausgestattet. Digitale Bildung: Für Lehrer und Schüler gibt’s neue Laptops und Tablets. THINKSTOCK Dieser Digitalisierungsoffensive vorangegangen ist ein Pilotprojekt an der NMS Algersdorf, die bereits im Vorjahr zur digitalen Schule hochgerüstet wurde. Rund 100.000 Euro flossen damals in neue Computer, WLAN etc. Mit den Erfahrungen aus dem Pilotversuch geht die Stadt nun an die flächendeckende Umsetzung des IT-Projekts, außerdem wird am Schulstandort St. Leonhard ein Campus mit dem Schwerpunkt „EDV und Digitalisierung“ entstehen. Magier Frederic bringt Kindern viele Zaubertricks bei. KK Zauberkurs für Kinder startet ■■ Von 9. bis 13. Juli bietet der Präsident des Clubs der Magier, Frederic, in der Südbahnstraße 100 einen Zauberkurs für Kinder ab sechs Jahren an. Dabei lernen die Kinder grundlegende Zaubertricks bis zur Präsentation von Großillusionen. Am 13. Juli präsentieren die Kinder bei einem großen Abschlussfest ihre erlernten Zauberkünste. Anmeldungen sind unter clubdermagier@gmx.at oder 0664/522854 möglich. muss bleiben!“ AUS. Die Blumenstandln am Geidorfplatz suchen einen Nachfolger. Und zwar einen, der das Marktflair erhält. Von Verena Leitold u. Valentina Gartner redaktion@grazer.at Die beiden zusammengehörenden Blumenstandln am Geidorfplatz sind auf der Suche nach einem Nachfolger. Mit ihrem Aus könnte auch das Marktflair am Platz verloren gehen, gibt es doch im Umfeld sonst nur das Lokal „Oskar“, einen Würstelstand und die Bäckerei Auer. Das Flair aufrechtzuerhalten bemühen sich jetzt sowohl Marktamt als auch Bezirksvorsteher Gerd Wilfling. „Ein weiterer Gastronomiebetrieb darf nicht mehr kommen, wenn, müsste sich einer der bestehenden vergrößern. Mehr gibt der Platz nicht her. Wir sind nicht der Lendplatz“, so Wilfling. „Das Marktamt ist deshalb bemüht, entweder wieder ein Blumen- geschäft oder einen Obst- und Gemüseladen reinzubekommen. Interessenten gibt es bereits, noch ist aber nichts fix.“ 24-Stunden-Automaten Schauplatzwechsel: Direkt bei der Gärtnerei Hierzer in der Casalgasse 68 gibt es ab morgen drei Rund-um-die-Uhr-Selbstbedienungsautomaten. „Jetzt gibt es noch mehr Möglichkeiten, unser Gemüse zu kaufen“, freut sich Patrick Hierzer, Juniorchef der Gärtnerei. Dazu gibt es auch gleich die Möglichkeit, Produkte der Fleischerei Mosshammer sowie Nudeln, Eier und Kernöl vom „Hofveitl“ zu erwerben. Somit können 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche frische Produkte aus den drei verschiedenen Automaten herausgedrückt werden.

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