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8. Dezember 2019

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- Bezirke legen ihre Ausgaben 2019 offen - Grünes Licht für die Feuerwache Ost - Ab 8. Dezember 2020: Apotheken haben länger offen - Zwist am Lendplatz: Skate wollen Anti-Terror-Poller ohne Holz - Eggenberger fordern grüne Parkzonen - WK-Immobilien-Obmann Gerald Gollenz im Gespräch - Sterben alter Villen in Graz geht weiter

8 graz www.grazer.at

8 graz www.grazer.at 8. DEZEMBER 2019 Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Einmal mehr sorgen die Anti- Terror-Poller am Lendplatz für Aufregung. Dieses Mal aber nicht bei Bauernmarkt-Standlern oder Anrainern, sondern bei den Skatern, die sie gerne für ihre Tricks als Hindernisse zweckentfremden. Die Betonklötze sollen nämlich noch mit Holz verkleidet werden, was sie zwar zu optisch ansprechenderen Sitzgelegenheiten macht, es aber unmöglich macht, sie mit dem Skateboard zu befahren. Deshalb haben einige aus der Szene eine Petition gestartet, die an den für die Märkte zuständigen Vizebürgermeister Mario Eustacchio gerichtet ist. Über 1300 Unterschriften wurden innerhalb eines Monats bisher gesammelt. Eustacchio selbst sieht die Lage aber auch von der anderen Seite: „Die Holzauflagen auf den Pollern sind aufgrund der Planung als Sitzgelegenheit notwendig und dienen zudem den Standlern als Auflagefläche bzw. Unterbau für die neu geplanten Markttische. Wir vertreten im Zuständigkeitsbereich primär die Interessen des Marktamtes, aber auch die Anlie- Zwist am Lendplatz Skater wollen Anti-Terror- Poller ohne Holz DEBATTE. Skater starten Petition, um Poller weiter zu befahren, jedoch gibt es weiter Lärm-Bedenken. gen der Anrainer und Bürger vor Ort. Sachbeschädigungen und Lärmbelästigungen muss entschieden begegnet werden.“ Und auch Bezirksvorsteher Wolfgang Krainer kennt die Bedenken der Anrainer. „Am Lendplatz wird bis spät am Abend gefahren – die Lärmbelästigung stört natürlich die Bewohner, und auch die Passanten haben keine Freude. Es muss zu einer klaren Regelung kommen – zumindest ein Skateverbot am Abend und an Sonn- und Feiertagen. Noch besser wäre, man könnte den Skatern einen anderen geeigneteren Platz anbieten.“ Einige Lösungsversuche Den Versuch, die Szene umzusiedeln, hat es bereits gegeben. Erst im Oktober 2018 eröffnete Krainer zusammen mit Sportstadtrat Kurt Hohensinner einen neuen Skatepark im Volksgarten nur ein paar Meter weiter. Jedoch soll sich das Skaten in Parks vom Street skaten stark unterscheiden. Außerdem hat man sich mit dem Verein GRÄB (Grazer Rollbrett Ästheten Bund) bereits an einen Runden Tisch gesetzt und eigentlich einen Kompromiss, der genaue Zeiten beinhaltet, ausdiskutiert. Eggenberger fordern grüne Parkzonen KURIOS. Damit Pendler nicht alles zuparken, wollen Anrainer neue Grüne Zonen im Bezirk. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Aufgrund von sehr hohem Parkdruck im Bezirk Eggenberg wollen dortige Anrainer jetzt vermehrt grüne Parkzonen haben, um das Verparken zu verhindern. „In unserem Bezirk gibt es ein sehr hohes Verkehrsaufkommen, da viele Pendler täglich zu uns kommen. Diese parken dann natürlich auch hier. Bei unserer letzten Bezirksversammlung forderten die Anrainer grüne Parkzonen“, erzählt Robert Hagenhofer, Bezirksvorsteher von Eggenberg. Die Grünen Zonen sollen laut den Anrainern den Parkdruck verringern, weil es ihrer Meinung nach für Pendler dann auf Dauer zu teuer wird und diese dann weniger in bestimmten Straßen parken. Das heißt aber natürlich auch, dass sie selbst fürs Parken mehr zahlen müssen – das ist den Eggenbergern laut Hagenhofer allerdings egal. Auswertung bis März „Die einzelnen Straßen, bei denen der Parkdruck und der Ärger am größten ist, werden jetzt evaluiert. Vor allem aber der Norden des Bezirks und die Parkplätze beim Grazer Unfallkrankenhaus (UKH) werden gerade geprüft. Bis März nächsten Jahres wird dabei geprüft, ob eine Ausweitung der Grünen Zonen überhaupt möglich ist. Immerhin ist das auch immer mit hohen Kosten verbunden“, so der Bezirksvorsteher. Vor allem die Anschaffung neuer Parkscheinautomaten hätte laut Hagenhofer eine sehr hohe Investitionssumme: „Die Automaten kosten schon einmal rund 10.000 Euro.“ Wenn man davon gleich mehrere braucht, wird das für den Bezirk schwierig.“ Am meisten Sorge bereiten den Bewohnern aus Eggenberg die Straßen: Seidenhofstraße, Grasbergerstraße zur Baiernstraße und die Straßen rund um das UKH. Man darf gespannt sein, ob die grünen Parkzonen kommen werden und vor allem auch, ob dies wirklich die Pendler vom Parken abhält. Bis dahin wird es wohl weiter ein Ringen um den besten Parkplatz zwischen Anrainern und Außenstehenden sein. LUEF, KK

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