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8. Dezember 2018

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- Ganz Graz im Einkaufswahn - Feinstaub hat Graz fest im Griff - Absage für Flüsterbims - Zahlreiche Fälle für die Antidiskriminierungsstelle - In Mariatrost geht weiter Infrastruktur verloren - Restaurant Opatija schließt - Gösting möchte seinen Nahverkehrsknoten

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28 szene www.grazer.at 8. DEZEMBER 2018 Landeshauptmann als erfolgreicher Kuppler DORIANS BLOG mit Oliver Pocher Wöchentlich präsentiert TV-Moderator und Schauspieler Dorian Steidl im „Grazer“ prominente Österreicher, die uns ihre ganz persönlichen Graz-Geschichten verraten. KK W o er auftaucht, wird es meistens lustig! Oliver Pocher begeistert auch regelmäßig uns Steirer mit seinem losen Mundwerk. „Spontan bin ich am besten! Es fällt mir einfach leicht, auf plötzliche Situationen zu reagieren!“, so der 40-Jährige. In Graz allerdings verging dem Comedian kurzfristig sein Grinsen. Der Moderator ist ja bekannt für seine Liebe zu großen Autos. Während seiner Zeit als Late-Night-Moderator sah man ihn neben Harald Schmidt etwa in einem Audi Q7, in der Comedy-Serie „Pastewka“ lenkte er lässig einen Porsche Cayenne. Zu einem Auftritt nach Graz kam er ebenfalls mit einem Oberklasse-SUV. Mit dem cruiste er durch die Innenstadt, bis er unsanft von einem Betonpfeiler in seiner Hotelgarage gestoppt wurde. „Wahnsinn! Ich habe selten so enge Parkplätze erlebt! Noch nie hatte ich so einen großen Kratzer in meinem Auto!“ Doch Pocher tröstete sich über den Schaden in Graz hinweg und kam erst neulich mit seinem neuesten Gefährt in die Landeshauptstadt: mit einem makellosen Maserati! ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler, Vize-Landeshauptmann Michael Schickhofer, Sprachexperte Günther Jontes, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und die ORF-Steiermark-Gestalter Sigrid Maurer und Sepp Loibner (v.l .) ORF/KANIZAJ Krampus kam zu Werbern ■■ Teuflisch ging es am Montag beim traditionellen Krampuskränzchen des Advertising Club Styria (ACS) im El Gaucho im Design Tower in Wien zu. Die Netzwerkgespräche mit DJ und feinem Essen von Steak über Gnocchi bis Beef Tatar wurden da nämlich von einer Gruppe Perchten gestürmt! Mutig zeigten sich aber etwa ACS-Präsident Michael Gaisbacher, Organisator Peter Schaar, Unternehmer Hans Roth, Immobilien-Branchenobmann Gerald Gollenz, Spar-Akademie-Geschäftsführer Robert Renz, Unternehmer Reinhold Gmeinbauer, SCC-Geschäftsleiter Dietmar Teissl, Moderator Michael Wanz und Guardi-Marketingleiterin Lisa Reisenhofer. Comedian Oliver Pocher (r.) erzählte Dorian Steidl von zu kleinen Parkplätzen in Graz. KK ■ ■ „Für meinen Onkel bin ich im alten VW ,bidln gfoahrn‘“, plauderte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer bei der Präsentation der zweiten Staffel der ORF- Steiermark-Reihe „Wia da Schnobl gwoxn is. Respekt fian Dialekt“ in der Orangerie im Burggarten aus dem Nähkästchen. Gemeint war das Vermitteln oder Verkuppeln mit der Schwester des Pfarrers – übrigens erfolgreich, da die beiden dann auch geheiratet haben. Ähnliche Dialekt-Wörter, Sprüche und Redewendungen untersuchte Schauspieler Johannes Silberschneider, unterstützt von Sprachexperten Günther Jontes, im Rahmen der Dreharbeiten. Sowohl ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler als auch die ORF-Steiermark-Gestalter Sigrid Maurer und Sepp Loibner strichen die Bedeutung von Dialekt und Mundart heraus. Wie auch Vincent, der Sohn von Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer. Der Papa erzählte nämlich: „Ich hab mit ihm die erste Staffel der Reihe im Fernsehen gesehen. Und das hat er gleich für sich ausgenutzt. Als ich einmal zu ihm gesagt habe, er kann in der Schule nicht so schreiben, wie er im Dialekt redet, hat er geantwortet: ,Respekt fian Dialekt!‘“ Und auch in der Schullaufbahn von Landeshauptmann Schützenhöfer hatte ein Mundart-Spruch Bedeutung: „Ich sollte Latein lernen – das haben der Lehrer und ich nach wenigen Stunden aber einvernehmlich beendet“, erzählte er. „Kurz danach hat er in mein Stammbuch geschrieben: ,Oan Stoan, den ma net dahebt, sull ma liagn lossn!‘“ VENA Hans Roth, Michael Wanz, Michael Gaisbacher, Peter Schaar und Peter Kanzianschütz (El Gaucho) (v.l.) KRUG

8. DEZEMBER 2018 www.grazer.at szene 29 Opernredoute: Nachhaltig und trotzdem glamourös und glanzvoll TOLL. Für die letzte Opernredoute wurden die Veranstalter diese Woche mit dem Sonderpreis für Nachhaltigkeit beim Austrian Event Award ausgezeichnet. Für die kommende Redoute laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren – mit vielen Highlights und ein paar spannenden Neuerungen. Als Green Event berücksichtigt die Grazer Opernredoute während des gesamten Organisationsablaufs zahlreiche Aspekte und adaptiert ihre Handlungsabläufe in den Bereichen Regionalität, Klimaschutz und Mobilität, Material- und Abfallmanagement, Verpflegung, Soziale Verantwortung und Kommunikation. Für diese „Pionierarbeit in der österreichischen Hochkultur“ wurde sie jetzt mit dem Sonderpreis Gold für Green Events beim 22. Aus trian Event Award ausgezeichnet. Organisator Bernd Pürcher und Green-Event-Manager Ingo Reinhardt nahmen die Trophäe am Dienstag bei einer großen Gala in Wien entgegen. „Wir freuen uns wirklich sehr über die wunderbare Wertschätzung unserer ökologischen Maßnahmen – der grüne Weg verbreitet nachhaltige Freude auf breiter Ebene und motiviert damit auch andere zum Umdenken“, so Pürcher, der aber auch betont: „Bei aller Nachhaltigkeit bleibt die Opernredoute aber glamourös und glanzvoll!“ Und für dieses gesellschaftliche Ereignis des Jahres laufen die Vorbereitungen derzeit schon auf Hochtouren. Das freut natürlich auch Opernintendantin Nora Schmid und art+event-Geschäftsführer Wolfgang Hülbig. Auf die Freude! Apropos Freude: Die „Freude“ wurde diesmal zum Motto für die schönste Ballnacht der Saison – am 26. Jänner – auserkoren, und mit einem freudvollen Programm werden die Besucher eine Nacht lang bezaubert, verwöhnt, miteinander ins Gespräch gebracht und auf die Tanzflächen eingeladen. Der Conférencier ist Ballliebhabern da sicher ein Begriff: Opernball-TV-Kommentator Christoph Wagner-Trenkwitz wird nun auch am Grazer Parkett durch den Abend führen. Für die Eröffnungspolonaise zeichnen heuer bereits zum siebenten Mal die Tanzschulleiter Ingrid Dietrich und Helmut Nebel verantwortlich. Hundert Debütanten wurden bei zwei Castings in den letzten Wochen bereits gefunden. Ihren großen Auftritt haben sie am Ballabend übrigens zur prachtvollen „Fächer-Polonaise“ von Carl Michael Ziehrer. Die Ballettschule der Oper wird zu Verdis „Vier Jahreszeiten“ und „Sizilianischer Vesper“ entzücken, bevor Ballettdirektorin Beate Vollack mit dem Ensemble ihr Debüt zu „Schwanensee“ gibt. Getanzt wird dann in gewohnter Manier zum Grazer Salonorchester und dem Orchester Sigi Feigl. Zwei Quadrillen sorgen nach der spektakulären Mitternachtseinlage für reichlich Spaßfaktor. Artisten in der Höhe Im völlig neuen Design präsentiert sich heuer auch die Glasbrücke als absolutes Highlight: Unter dem Namen „kulinarische Manege“ hat sich Designerin Mignon Ritter von Zirkusfreuden inspirieren lassen. Über den Köpfen der hungrigen Gäste turnen nämlich Artisten in luftigen Höhen! Darunter findet man etwa Macello, der mit Prosecco, Prosciutto und Parmigiano ein bisschen italienisches Flair in die Oper bringt, die STK Weinbar, die auf fünf Metern Barlänge die besten Tröpferln der Steiermark serviert, und erstmals auch den Landhof-Pur-Würstelwagen.VENA Bernd Pürcher (l.) und Ingo Reinhardt beim Austrian Event Award in Wien Die Eröffnungspolonaise stammt von Ingrid Dietrich und Helmut Nebel. Auf der glamourösen Feststiege werden wieder unzählige Promis für die vielen Fotografen posieren, bevor es „Alles Walzer!“ heißt. KANIZAJ (2), LUEF, KK www.grazer.at präsentiert

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