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8. Dezember 2018

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- Ganz Graz im Einkaufswahn - Feinstaub hat Graz fest im Griff - Absage für Flüsterbims - Zahlreiche Fälle für die Antidiskriminierungsstelle - In Mariatrost geht weiter Infrastruktur verloren - Restaurant Opatija schließt - Gösting möchte seinen Nahverkehrsknoten

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16 graz www.grazer.at 8. DEZEMBER 2018 Opatija schließt: Büros statt Fische! LUEF AUSGEFISCHT. Da Wunder selten passieren, wird das traditionelle Fischrestaurant Opatija verschwinden. Stattdessen gibt es neue Büros und ein Start-up-Café. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Betreiber des Café- Restaurants Opatija am Grazer Mariahilfer Platz, Bozo Klaric, ist todtraurig, die Gäste und Stammkunden werden es auch sein, da das im Juni 2014 von Klaric nach einer Komplettrenovierung neu übernommene Fischlokal aller Voraussicht nach mit Ende Feber 2019 seine Pforten schließen muss. In einem Gerichtsverfahren hat man sich mit der Stadt Graz, der das Haus gehört, nach langem Vorlauf auf dieses Datum geeinigt. „Hier essen ist wie ein Kurzurlaub am Meer“, schrieb ein Gast in einer Internetbewertung, die übrigens alle zumeist positiv ausgefallen sind und die Küche loben. Klaric bot neben Fischspezialitäten auch klassische kroatische Küche vom Grill. Wie immer liegt das Problem beim Geld. Es gab Mietrückstände, Klagen und leider zu spät erfolgte Rückzahlungen. Involviert in die Problematik ist sowohl die Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz als auch die Liegenschaftsverwaltung. Man habe lange zugewartet, aber es habe nichts genützt, sagt die Stadt. Klaric sieht das alles anders, er ist der Meinung, man wollte ihn nicht mehr in diesem Haus haben. Wenn das Opatija Geschichte ist, bekommt die Räumlichkeiten die Wirtschaftsabteillung, und die wird im ersten Stock Büros einrichten und im Restaurantbereich ein Start-up-Café installieren. Was Klaric weiter macht, ist ebenso ungewiss wie die Antwort auf die Frage, ob er ein neues Lokal in Graz eröffnen wird. Vermutlich nicht! Cool Award für Sozial-Projekte ■■ Das Jugendmagazin „Cool“ zeichnet ab diesem Jahr keine Popstars oder Influencer mit einem Award aus, sondern ab diesem Jahr werden soziale Projekte für Kinder und Jugendliche geehrt. Für 2018 ist die Entscheidung auf den Verein ASNAcreative gefallen, der in den letzten Jahren rund 800 bedürftige und beeinträchtigte Kinder unterstützt hat. Daniel Gräber (Cool), Sandro Werbanschitz (Award), Michael Hüttler und Markus „Gonzo“ Renger (Cool, vorne) KK Kältetelefon ist wieder aktiv ■■ Richtigstellung: Leider ist uns in der letzten Ausgabe (2. Dezember 2018, S.8) ein Fehler passiert. Die Telefonnummer des Caritas-Kältetelefons, das täglich von 19 bis 24 Uhr in Betrieb ist, lautet richtig 0676/88015-111. Über diese Nummer kann man Hilfe holen, falls man wahrnimmt, dass ein Mensch in Graz im Freien übernachtet.

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