Jetzt E-Paper-App downloaden

Aufrufe
vor 1 Jahr

8. April 2018

  • Text
  • Jahrgangspraesentation
  • Sternaeckerweg
  • Sturzplatz
  • Radweg
  • Gehweg
  • Puntigam
  • Barrierefrei
  • Klimabeirat
  • Menschen
  • Stadt
  • Grazer
  • April
  • Graz
- Klimabeirat: Graz hinkt den Zielen weit hinterher - Wir machen Graz barrierefrei - Puntigam kämpft für mehr Geh- und Radwege - 30 Millionen Euro für neuen Sturzplatz - Finster, gefährlich, zugeparkt und überschwemmt: Sternäckerweg regt auf - Jahrgangspräsentation

Inhalts-Quiz Wem

Inhalts-Quiz Wem gehören diese Augen? SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT... die seite 2 www.grazer.at 8. APRIL 2018 1 Franz Grossauer 2 Ferdinand Kleinauer 3 Fabian Hochauer Lösung Seite 24 Was ist das? 1 Trampolin 2 Nudelsieb 3 Tennisschläger Lösung Seite 56 Was kostet das? 1 2 3 ab 79.569 Euro ab 21.430 Euro ab 16.990 Euro Lösung Seite 45 Navigator Lokales4-23 Szene24-35 Eco36/37 Viva 38-41 Motor42-53 Wohnen 54/55 Sport 56/57 Rätsel58/59 Natalia Ushakova, hier vor einem Earl Grey Tea im Grazer Operncafé, war schon überall auf der Welt. Graz aber hat sie, so die Diva, in ihr Herz geschlossen. SCHERIAU ...Natalia Ushakova Der Opernweltstar über Graz, wo alles begann, japanisches (Un)- Frühstück, Pilzesammeln mit Otto Schenk und ihr Gala-Konzert. Starten wir mit der Frühstücksfrage... Ich liebe Frühstück. Wenn ich um 7 Uhr in der Früh einen Flug habe, stehe ich um 4 Uhr auf, damit ich frühstücken kann. Ich gestalte das mit meinem Mann als Zeremonie. Das kann lange dauern, einmal hatten wir Gäste und frühstückten gemütlich 15 Stunden lang. Beim Frühstück ist viel los, während des Wartens, bis der Toast fertig ist, kommt die Nachbarskatze und erzählt, was so alles los war. Prinzipiell bin ich Vegetarierin, esse aber gerne Eier, Hummus, Sauerteigbrot, Gemüse, Obst, viele viele Häppchen. Sie frühstücken ja auch viel in der Welt... Bei einem Gastspiel in Tokio haben mein Mann und ich original japanisches Frühstück bestellt. Das war fürchterlich, nicht zum Essen, außer dem Grünen Tee, aber dafür war es sehr teuer. Ich gehe davon aus, dass Sie gerne kochen... Leidenschaftlich, ich probiere gerne in den Restaurants der Länder, wo ich singe, merke mir die Zutaten und koche das, was besonders geschmeckt hat, daheim nach. Am 24. Mai geben Sie eine Opern-Gala im Grazer Stefaniensaal. Schon nervös? Ja, das ist ein ganz besonderes Konzert. In Graz hat für mich alles begonnen, ich wurde in St. Petersburg für ein Stipendium des Grazer Opernstudios ausgesucht. Es war wunderbar. Ich konnte in Graz alle wichtigen Mozartpartien singen. Daher möchte ich Graz etwas zurückgeben. Ich habe mir ein besonderes Konzert vorgenommen, lustig, romantisch, traurig. Wagner, Mozart und vieles andere. Graz ist in meinem Herzen, meiner Seele. Ich freue mich schon sehr darauf. Sie haben ja schon in den größten Häusern gesungen und so Ihren Ruf gefestigt... Ich sang zum Beispiel in Franco Zeffirellis Inszenierung von La Boheme in der Scala in Mailand, ich war in der Carnegie Hall in New York, in Tokio, in München, in St. Petersburg. Als ich damals für Graz ausgesucht wurde – übrigens wäre ich auch im Bolschoi Theater aufgenommen worden –, kannte ich von Graz nur Sturm Graz und Gösser Bier, sonst wusste ich gar nichts. Ich habe mich für Graz entschieden, eine gute Entscheidung. Wie sind Sie zur Musik gekommen? Ich trainiere meine Stimme, seit ich vier war. Ich habe als Kind gesungen, getanzt. Mit acht gab mir ein Mozart-Requiem den letzten Kick. Reden wir übers Haus am Semmering... Mein Mann, den ich in Graz kennengelernt habe, und ich lieben das Haus, überhaupt alles am Semmering. Ich gehe oft Pilze sammeln. Einmal hat mir Otto Schenk seine Pilzplätze gezeigt, allerdings erst, als kein Pilz mehr da war. Sie sind ja jetzt echte Österreicherin... Ja, ich hab die Staatsbürgerschaft. Bei einem Neujahrskonzert in Tokio habe ich offiziell Österreich vertreten, ich als Russin, da war ich sehr stolz. Sie wirken immer gut aufgelegt, wie das? Ich lache viel und gerne, bin auch manchmal traurig oder enttäuscht. Aber positive Gedanken bringen mich aus dem Tief heraus, das kann man trainieren, wie die Stimme. VOJO RADKOVIC Natalia Ushakova wurde in der Sowjetunion geboren, ist eine österreichisch-russische Sopranistin und ein Weltstar. Ihre Stationen waren Staatsoper Wien, Mailänder Scala, Washington Opera, Metropolitan Opera New York, Bolschoi-Theater Moskau, Staatsoper Hamburg, Carnegie Hall New York, Covent Garden London, New Opera Peking, Staatsoper Prag. Am 24. Mai gibt sie eine Opern-Gala im Grazer Stefaniensaal, Beginn 20 Uhr.

2022

2021