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8. April 2018

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- Klimabeirat: Graz hinkt den Zielen weit hinterher - Wir machen Graz barrierefrei - Puntigam kämpft für mehr Geh- und Radwege - 30 Millionen Euro für neuen Sturzplatz - Finster, gefährlich, zugeparkt und überschwemmt: Sternäckerweg regt auf - Jahrgangspräsentation

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34 szene www.grazer.at 8. APRIL 2018 M U S I K Live on Stage 9. bis 16. April Go, Thomas, go ... DI 10 Downfall of Gaia Sludge-Crustcore und Post-Metal-Band ist Headliner im Explosiv und bringt die Bands High Fighter und Hexer aus Deutschland mit nach Graz. V e s n a Petkovic lädt mit 25 Musikern aus aller Welt im Schauspielhaus auf eine musikalische Weltreise ein: Jazz, Klassik, Afrika-Sound und Pop. EXPLOSIV, HOFFMANN, DIEBER, SCHIFFER, KK DO 12 FR 13 Drumatical Theatre „7“ Großartige Live- Performance im Dom im Berg, Superlative Drums, bahnbrechende Show. Start 20 Uhr. The Tarantino Experience Live-Show im Monkeys. Kultstreifen von Tarantino in heißen Tönen. Vida Noa (F.), Escape the Band, Jay Bow in der GMD Thomas Spitzer, Gründer, EAV-Mastermind, Gitarrist, Sänger, Autor, Komponist, Grafiker: Zeit, aufzuhören!SHOWFACTORY Robben Ford in der GMD und live für das KUG im MUMUTH PIPER FERGUSON Robben Ford live BLUES ROCK. Ausnahmegitarrist Robben Ford kommt für die Kunstuni zweimal live nach Graz. Er war ein Bühnengefährte von Miles Davis, des Ex-Beatles George Harrison und der großartigen Joni Mitchell: US-Gitarrist Robben Ford kommt als Artist in Residence des Instituts für Jazz an die Kunstuniversität Graz. Am 12. April spielt er mit Fabian Supancic, Max Ranzinger und Howard Curtis in der Generalmusikdirektion (GMD) und am 18. April nimmt er das KUG Jazz Orchester im MUMUTH mit auf einen elektrisierenden Ausflug in Richtung Blues Rock. Im Rahmen der KUG Jazz Night verwandelt sich das MUMUTH in einen Jazzclub mit eigens für Robben Ford angefertigten Arrangements. Robben Ford wurde bislang für fünf Grammy Awards nominiert und ist einer der facettenreichsten E-Gitarristen der Welt, wobei er vor allem für sein im Blues verwurzeltes Gitarrenspiel weltweit bekannt geworden ist. In Graz ist der Gitarrist schon einige Male aufgetreten.

8. APRIL 2018 www.grazer.at szene AUWEH, RÖCHEL, LALL. Thomas Spitzer wird 65 und die EAV geht auf Abschiedstour. Erste Live- Beisetzung am 6. Februar 2019 in Fehring. 35 Älter, aber um nichts leiser: Die EAV geht im nächsten Jahr auf ihre große, endgültige, ultimative Abschiedstour und kommt dabei auch nach Graz. SHOWFACTORY Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Was ist das für eine Welt, in der die Zeit so schnell vergeht. Es kommt mir gefühlt gar nicht so lange vor, dass Thomas Spitzer das Ensemble Erste Allgemeine Verunsicherung, später nur mehr EAV genannt, gründete. Es war eine eigenartige Combo. Thomas Spitzer, Nino Holm, Eik Breit, Anders Stenmo und der aus allen Rahmen fallende Walter Hammerl, der mit seiner tiefen Stimme als Sänger und Conferencier wirkte. Im Großen und Ganzen war der Haufen ein Musikrocktheater, heute würde man sagen linksliberal. Die Shows – ich durfte etliche davon als lokaler Veranstalter durchführen – verliefen oft ein wenig chaotisch, das war der Partystimmung backstage geschuldet. Einige Male trat die Band im ehemaligen Haus der Jugend auf, heute Orpheum, wie einst das gleichnamige Kino. Gleich drei ehemalige Mitglieder, Walter Hammerl, Andy Töfferl und Wilfried Scheutz, leben heute nicht mehr. Es war ein Kommen und Gehen in dieser Band, und kaum eine Combo hatte so viele Musiker auf der Gagenliste stehen. Hier ein Auszug: Günther Schönberger, Gert Steinbäcker, Mario Bottazzi, David Bronner, Franz Zettl, Alex Deutsch, Robert Baumgartner, Leo Bei, Schiffkowitz, Günter Timischl. Alle waren sie zumindest eine Zeit lang Teil der EAV. Aktuelle Mitglieder sind neben Spitzer noch Klaus Eberhartinger (seit 1981), Kurt Keinrath (seit 1996), Franz Kreimer (seit 2001), Alvis Reid (seit 2015), Aaron Thier (seit 2015) und Reinhard Stranzinger (seit 2010). Waren die ersten Ergüsse aus der Zeit des Cafe passe noch ernsthafte literarische Auseinandersetzungen, ging’s in den 80ern schon in Richtung Hitparade. „Spitalo Fatalo“ (Alpenrap, Afrika) und A la Carte schlugen ein. Der große Wurf kam dann mit „Geld oder Leben“, für das es Gold, Platin und Silber gab, „Märchenprinz“, „Ba Ba Banküberfall“, um nur einige Hits zu nennen. Die Hitparade ging dann munter weiter, exakt dauert das EAV-Leben nun schon mehr als 40 Jahre. Thomas Spitzer war immer der Boss der Band, er machte die Texte, die Songs, zeichnete die Comics. Das „EAV-Tralala-Korsett“ war ihm 2010 schon zu viel und Spitzer machte eine Pause. Zum 60er gab es die Rückkehr in die Manege. Jetzt, zum 65er, kommt für Spitzer, der nach wie vor viele Monate in Kenia lebt, die Zeit, aufzuhören, und zwar ganz. Die erste öffentliche Beisetzung findet am 6. Februar in der Sporthalle Fehring statt. Eine weitere Beisetzung der EAV folgt in Graz am 6. Mai 2019. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Die EAV bittet um Zuwendungen am Merch-Stand.

2021