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8. April 2018

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- Klimabeirat: Graz hinkt den Zielen weit hinterher - Wir machen Graz barrierefrei - Puntigam kämpft für mehr Geh- und Radwege - 30 Millionen Euro für neuen Sturzplatz - Finster, gefährlich, zugeparkt und überschwemmt: Sternäckerweg regt auf - Jahrgangspräsentation

22 graz www.grazer.at

22 graz www.grazer.at 8. APRIL 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Lust soll bezahlt werden Zum Bericht „Weg mit der Lustbarkeitsabgabe“ vom Sonntag, 1. April 2018: Wer Lustbarkeit haben will, es wird ohnehin zu viel Alkohol konsumiert, soll dafür auch bezahlen. Warum haben wir den teuersten Strom, das teuerste Wasser (meine nicht die Höhe des Wasserpreises, sondern im Vergleich mit anderen Gemeinden) und wenn wir Radio und Fernsehen nicht als Lustbarkeit ansehen, warum haben wir die höchsten ORF- Gebühren? Werner Monschein, Graz * * * Urlaub für Senioren Zum Bericht „Ab 65 wird der Kredit zum 6er im Lotto“: In dem Bericht lese ich, dass der ÖVP-Seniorensprecher Ernest Schwindsackl sich gegen eine Altersdiskriminierung von Senioren bei Krediten, Kreditkarten und Bürgschaften ausspricht. Das ist natürlich begrüßenswert, ist aber Angelegenheit der Kreditinstitute. Wenn die Grazer ÖVP sich aber schon so für die Rechte unserer älteren Mitbürger ausspricht, wieso dann nicht auch dafjür, dass Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen an der steirischen Urlaubsaktion für Senioren teilnehmen können? Die Aktion, bei der Senioren sich im Sommer am Land vom Alltag erholen können, wird nur in der Stadt Graz als einziger steirischen Gemeinde nicht angeboten. Als Betroffene, der der Arzt aufgrund der schlechten Luft in Graz dringend eine Erholung am Land empfohlen hat, wollte ich mich aufgrund einer Information dafür anmelden, musste aber leider feststellen, dass es das in Graz gar nicht gibt. Herr Schwindsackl, schade, dass Sie sich nicht für etwas einsetzen, das Sie als Grazer Gemeinderat direkt verändern könnten. Inge Arzon, Graz Was ist mit Wandern! Zum Bericht „Graz wird zur Sportarena“: Beim „Sportpaket für den Alltag“ sollte der Breitensport Wandern nicht zu kurz kommen. Wanderwege sind zwar die kostengünstigsten Sportanlagen, es werden aber keine neuen angelegt und die Stadt Graz kümmert sich auch nicht aktiv um die Freihaltung der bestehenden Weginfrastruktur. Immerhin habe ich jetzt (nach jahrelanger Intervention) vom Alpenverein die Zusage erhalten, dass die Markierung des Weges Nr. 4 auf den Kanzelkogel saniert wird. Was die Erreichbarkeit von stark frequentierten Wanderzielen mit Öffis vom Großraum Graz aus anbelangt, so erkennt der Verfasser des neu aufgelegten Wanderführers „Grazer Hausberge“ nirgendwo politischen Willen. Kann ich bestätigen, vom Verkehrslandesrat erhält man nicht mal eine Antwort. Auch der Verkehrsverbund stellte vor Jahren fest, es sei müßig, sich über verbesserte Fahrpläne Gedanken zu machen, man solle vielmehr das nutzen, was da ist. Diese resignative Einstellung wird dem stark gestiegenen Freizeitverkehr natürlich nicht gerecht und führt dazu, dass sich die Leute PKWs für den Freizeitverkehr anschaffen, die dann auch in der Stadt genutzt werden. Eine sinnvolle Umwelt- und Klimapolitik sieht anders aus und wäre auch umsetzbar, zumal wenn allein die Stadt Graz pro Jahr im Schnitt zwölf Millionen Euro für Sportinfrastruktur zur Verfügung hat. Viktor Pölzl, Graz * * * Drohnen am 1. April ! Sehr viele Leser und Leserinnen waren sich nicht ganz sicher, ob es sich bei der Meldung, dass Graz ab 2019 zur Drohnen- Hauptstadt wird, um einen April-Scherz handelte. Schließlich war ja am Sonntag der 1. April. Andere wiederum meinten zu Recht, das müsse doch ein April- Scherz sein, und so war es auch. Schön, dass der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl bei dem Spaß mitgemacht hat, und keine Angst, es werden keine Drohnen durch die Herrengasse zischen. Andererseits, man weiß ja nie, was noch kommen wird. V.R. Ärger, weil So kann das Du-Wort sehr nerven – Vielleicht geht es anderen Lesern unserer Zeitung genauso wie der „Grazer“- Leserin Ursula Eder. Sie hat ein Problem mit der Du-Wort- Inflation. „Ich bin bei Gott kein altvatrischer Mensch, aber dass man heutzutage auch jenseits Die Radprofis von Heels on Wheels bringen, so wie hier in Graz Andritz, die feinstaubfreien Fortbewegungsmittel wieder richtig in Schwung. KK Gratis-Fahrrad-Check! der 50 Jahre in vielen Grazer Kleidungsgeschäften einfach geduzt wird, finde ich nicht in Ordnung“, kritisiert sie. „Ein gewisser Respekt und auch eine gewisse Distanz zum Kunden gehört sich schon noch. Umgekehrt übrigens aber auch.“ ■■ Die Sonne scheint, landauf, landab werden die Räder aus dem Keller geholt, und auf gehts zum großen Radeln. Damit man problemlos in die Fahrradsaison 2018 starten kann, veranstalten der Grüne Gemeinderatsclub und die jeweiligen Bezirksgruppen gemeinsam mit den Rad- Profis von Heels on Wheels Gratis-Fahrradchecks in den Grazer Bezirken. Die Andritzer haben ihre Räder schon checken lassen und selbst beim letzten wild verregneten Wochenende standen die Radfahrer am Lendplatz in einer Reparatur-Schlange. Nächste Woche wird weiter gecheckt, und zwar am Freitag, 13. April, von 15 bis 18 Uhr im Wohnpark Gösting, Anton-Kleinoscheg-Straße, kleiner Rastplatz gegenüber dem Billa, und am Samstag, 14. April, von 9 bis 12 Uhr am Bauernmarkt in St. Peter. Für die Profis von Heels on Wheels sind keine Mängel zu groß. Sie bringen die Räder wieder so richtig in Schuss.

8. APRIL 2018 www.grazer.at graz 23 alle gleich Du sagen Unterm Uhrturm www.grazer.at LESER AM WORT. Dankeschön an ein Krankenhaus für die nette Pflege, Ärger darüber, gleich geduzt zu werden, und fehlende WC-Container sind die Themen der Woche. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Danke für die Pflege im Krankenhaus + Die „Grazer“-Leserin Annamaria Grünauer meinte, sie lese meist nur negative Sachen. Sie möchte den Lesern etwas Positives mitteilen. Grünauer: „Ich war neun Tage auf der Station A 4 im LKH Standort West in Eggenberg, Abteilung Infektion und Gas troenterologie. Es ist mir ein Bedürfnis, meine positiven Erfahrungen mitzuteilen. Ich bin so gut behandelt THINKSTOCK, KAGES, KK worden. So nettes Personal – Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte – habe ich noch nie in einem Krankenhaus erlebt. Obwohl sehr viele Patienten zeitaufwendige Betreuung benötigten, war das Personal geduldig, fürsorglich, liebenswert und immer gut gelaunt. Ich möchte mich dafür bedanken. Es ist schön, dass Menschen ihren Job mit so viel Herz machen.“ Klo-Container – Ein Problem, das die „Grazer“-Leserin Josefine Enzing sicherlich mit vielen anderen Besuchern des Zentralfriedhofs teilt, ist die mühsame Suche nach einer WC-Anlage. „Der Friedhof ist ein so großes Areal und wenn man ein Begräbnis oder ein Grab besucht, hat man ein Problem, wenn man aufs Klo muss. Die nächsten Anlagen gibt es bei der Straßenbahnhaltestelle und beim Urnenfriedhof. Was fehlt, sind WC-Container.“

2021