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8. April 2018

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- Klimabeirat: Graz hinkt den Zielen weit hinterher - Wir machen Graz barrierefrei - Puntigam kämpft für mehr Geh- und Radwege - 30 Millionen Euro für neuen Sturzplatz - Finster, gefährlich, zugeparkt und überschwemmt: Sternäckerweg regt auf - Jahrgangspräsentation

18 graz www.grazer.at

18 graz www.grazer.at 8. APRIL 2018 Schmeckt! Verdreckt! Es gibt mehr frisches Gemüse in den öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtungen, dennoch liegen Fleischmenüs nach wie vor vorne. THINKSTOCK Kinder lieben Spaghetti und Grießschmarren MEHR GEMÜSE. In Grazer Schulen, Kindergärten und Horten wird immer mehr fleischlos gegessen. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die klare Mehrheit der Kinder in den Grazer Volksschulen mit Nachmittagsbetreuung oder in den städtischen Schülerhorten und Kindergärten schwört auf Menüs mit Fleisch (60 Prozent). Bevorzugte Speisen sind Spaghetti mit Sauce Bolognese, Pizza mit Schinken und Bernerwürstel mit verschiedenen Beilagen. Spitzenreiter bei den fleischlosen Speisen (40 Prozent), die von der Küche Graz gekocht und geliefert werden, sind Grieß- Hohensinner mit in der Küche Graz. „Man ist, was man isst.“ STADT GRAZ schmarren mit hausgemachtem Apfelmus, Pizza Margherita, Apfelnockerl mit Pfirsichkompott, Milchgrieß mit Kakao und Gemüselasagne mit frischem Gemüse. „Man ist, was man isst“, zitiert Schulstadtrat Kurt Hohensinner ein bekanntes Sprichwort. Hohensinner: „Gerade für die Küche Graz gilt das besonders, beliefert sie doch unsere Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen und ist für die Ernährung von tausenden Kindern in unserer Stadt verantwortlich. Im vergangenen Jahr ist es uns in Kooperation mit Styria Vitalis gelungen, die Küche Graz auf neue Beine zu stellen. Das heißt mehr regionale Zutaten, mehr Gemüse, mehr Vollkorn und verbesserte Speisepläne. Ende 2017 gaben in einer Kundenbefragung 88,3 Prozent eine gute Bewertung. Wir arbeiten weiter an Verbesserungen.“ Veränderungen im Speiseplan der Kinder waren neben mehr frischem Gemüse auch Dinkelnudeln und Vollkornnudeln. Es wurde mehr Augenmerk auf Hülsenfrüchte gelegt, es gab Naturjoghurt und das beliebte hausgemachte Apfelmus. Bei jedem Wetter stehen die Müllmänner oft gut gelaunt auf ihren Fahrzeugen und entsorgen den Müll der Grazer Bevölkerung. HOLDING GRAZ Die Restmüll-Tonnen bleiben oft schmutzig WENIGER SCHMUTZ. Die Müllabfuhr funktioniert in Graz tadellos, nur die Tonnen bleiben oft dreckig. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Ganz egal, welches Wetter, welche Temperaturen, die Müllmänner sind, auf den Wagen hinten im Freien stehend, stets im Einsatz für die Müllentsorgung der Grazer. Bewundernswert, wie die Fahrer der Müllfahrzeuge oft Millimeterarbeit verrichten, um über verwinkelte Stellen an den Ort des Geschehens vorzudringen. Die Müllabfuhr in Graz wird in erster Linie von der Holding Graz und der Saubermacher AG durchgeführt und kontrolliert. Restmülltonnen kommen oft sehr schmutzig zu Häusern zurück. KK Das Problem ist, dass beim ganz normalen Hausmüll, wenn die grauen Tonnen mit dem Restmüll abeholt werden, die ausgetauschten Tonnen oft sehr verschmutzt sind und man sich fragt: Werden Mülltonnen eigentlich gewaschen? Warum kommen oft auch ziemlich kaputte Mülltonnen ohne Deckel oder innen und außen stark verschmutzte Mülltonnen zurück zu den Grazer Haushalten? Gerald Zaczek-Pichler, Vorstand, Holding Graz: „Die grauen Restmülltonnen werden von uns nicht gewaschen. Das muss laut Abfuhrordnung der jeweilige Liegenschaftsverwalter organisieren. Die Liegenschaftsverwalter müssen selbst wissen, wann ihre Tonnen schmutzig sind bzw. sie sollten das den Bewohnern auch mitteilen. Die Bio-Tonnen reinigen wir acht Mal im Jahr, und das verstärkt im Sommer. Eine Mülltonnen-Waschanlage haben wir nicht.“ Da der sich selbst entsorgende Mülleimer noch nicht erfunden wurde, müssen in Graz rund 39.000 Restmüllbehälter für den Abtransport händisch entleert werden, heißt es von Seiten der Holding Graz.

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