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8. April 2018

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- Klimabeirat: Graz hinkt den Zielen weit hinterher - Wir machen Graz barrierefrei - Puntigam kämpft für mehr Geh- und Radwege - 30 Millionen Euro für neuen Sturzplatz - Finster, gefährlich, zugeparkt und überschwemmt: Sternäckerweg regt auf - Jahrgangspräsentation

graz 8 www.grazer.at

graz 8 www.grazer.at 8. APRIL 2018 Sie machen die Stadt barrierefrei (v.l.): Maximilian Koren (Büro Hohensinner), Constanze Koch-Schmuckerschlag (Referat Barrierefreies Wohnen), WK-Graz-Obfrau Sabine Wendlinger- Slanina, Stadtrat Kurt Hohensinner, Citymanager Heimo Maieritsch, Stadtbaudirektor Bertram Werle, Robert Konegger (Verein Selbstbestimmt Leben), Behindertenbeauftragter Wolfgang Palle und Alfred Zois (Büro Eustacchio). FISCHER Wir machen Graz barrierefrei! AKTION. In der gemeinsamen Aktion „Barrierefreie Innenstadt“ testen die Stadt, die Wirtschaftskammer, der Verein Selbstbestimmt Leben und der „Grazer“ ab 15. April Innenstadtbetriebe auf ihre Barrierefreiheit. Von D. Windisch und T. Schweighofer redaktion@grazer.at Die Stadt Graz ist in Sachen Barrierefreiheit zwar auf einem guten Weg, aber immer noch gibt es viel zu viele Hürden für Menschen mit Behinderung. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, der Stadt Graz und dem Verein Selbstbestimmt Leben testen wir darum ab dem 15. April Innenstadtbetriebe auf ihre Barrierefreiheit. „Ziel ist es, dass die Innenstadtwirtschaft mit uns gemeinsam die Barrieren abbaut“, erklärt Stadtrat Kurt Hohensinner. „Wir sind vorbildlich, aber gerade in der Altstadt gibt es in vielen Geschäften Stufen zu überwinden. Mich freut’s, dass alle, die dazu beitragen können, das mit unter- stützen. Wir haben auch vor, eine Förderung für Umbaumaßnahmen auszuschütten. Die Kriterien werden gerade erarbeitet.“ Dabei betrifft Barrierefreiheit nicht nur Menschen mit Behinderung. „Sie ist auch für ältere Generationen oder Mütter, die mit Kinderwägen unterwegs sind, von großer Bedeutung“, erklärt WK-Präsident Josef Herk. „Die steirischen Unternehmer stellen sich jedenfalls darauf ein und sind sich ihrer Verantwortung allen Kunden gegenüber bewusst.“ „Es ist schön, dass ,der Grazer‘ das Thema in einer Serie konstruktiv aufgreift, und das wird gern von uns unterstützt“, zeigt sich WK-Regionalstellenobfrau Sabine Wendlinger-Slanina erfreut. „Wir bauen auf die Kraft der Vorbildwirkung und holen auch Barrierefreies Graz www.grazer.at Unternehmer vor den Vorhang, die ihr Geschäft oder Lokal so hürdenfrei wie möglich gestalten.“ Aber Barrierefreiheit bedeutet nicht nur, menschenfreundlich zu agieren, wie der Behindertenbeauftragte der Stadt Graz, Wolfgang Palle, betont: „Wenn Barrierefreiheit von Anfang an mitberücksichtigt wird, kostet sie weniger. In Graz gibt es keine zehn Lokale, die alle Auflagen erfüllen. Menschen mit Behinderung sind eine sehr große Kundengruppe.“ Ins selbe Horn stößt Robert Konegger vom Verein „Selbstbestimmt Leben“: „Es freut uns, dass die Stadt versucht, etwas zu ändern. In der Innenstadt gibt es zig Lokale, die von den Schwellen her nicht erreichbar sind.“ Dabei geht es auch um Bewusstseinsbildung, wie Alfred Zois aus dem Büro des für die Bau- und Anlagenbehörde zuständigen Vizebürgermeisters Mario Eustacchio erwähnt: „Barrierefreiheit ist wichtig, damit die Gewerbetreibenden auch weiter Kunden gewinnen können.“ Das ist auch Citymanager Heimo Maieritsch ein großes Anliegen: „Wir wollen in der Stadt ein möglichst barrierefreies Erlebnis ermöglichen, und wir arbeiten mit Volldampf daran.“ Auch Stadtbaudirektor Bertram Werle unterstützt die Aktion: „Wir sind schon seit Jahrzehnten darum bemüht, die Stadt barrierefrei zu machen – unser Team steht immer zur Verfügung, wenn es um Beratung geht.“ Und Constanze Koch-Schmuckerschlag (Referat Barrierefreies Bauen) weiß: „In Zusammenarbeit können wir Lösungen zusammenbringen!“

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