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7. September 2021

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- Rechnungshof prüfte Kunsthaus: Zu teuer, zu viele Freikarten - Grazer Wahlkampf wird rauer - Queere Diskussion über Regenbogen, Blutspenden und Klima - Krankenpfleger warnt: „System steht vor dem Kollaps" - Neuer Flugsimulator in Graz

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12 graz www.grazer.at 7. SEPTEMBER 2021 Oskar sucht ein neues Zuhause Grazer Pfoten Die ehemalige KPH heißt ab 1. Oktober PPH. Damit will man die Zugehörigkeit zum Campus Augustinum stärker zum Ausdruck bringen. TSCHURTSCHENTHALER Aus KPH wird nun PPH Oskar sucht ein Herrchen oder Frauchen zum Spielen auf der Hundewiese. KK Oskar ist ein interessierter uns zeigte er bisher, allerdings und neugieriger Hundebub. Er begrüßt neue Men- kein derartiges Verhalten. schen sofort und geht auf sie - männlich zu. Er geht sehr gerne spazieren und genießt es auf der - Französische Bulldogge - 2 Jahre Hundewiese laufen zu können. Oskar mag Hunde nach Sympathie und kennt Kinder. Laut www.aktivertierschutz.at Kontakt: Arche Noah Vorbesitzern ist er bissig, bei Tel. 0676/8424 17 437 ■ Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz, kurz die KPH, heißt ab 1. Oktober, also pünktlich zum Start des neuen Unisemesters, nun PPH Augustinum. Die Abkürzung steht für Private Pädagogische Hochschule. Mit dem Namenswechsel wird die Zugehörigkeit der Hochschule zum Campus Augustinum mit seinen vielfältigen Bildungseinrichtungen noch stärker zum Ausdruck gebracht. Augustinus war einer der großen Lehrer in der Kirchengeschichte. Sein Name bürgt dafür, dass Bildung ein Kernanliegen der katholischen Kirche ist – basierend auf einer religiösen Grundhaltung, in der Fragen nach Transzendenz ebenso Platz finden wie jene nach ethischen Werten,“ erklärt Wilhelm Krautwaschl, Bischof der Diözese Graz-Seckau den Namenswechsel. BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

7. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at graz 13 Kulturjahr 2020 Musik aus Mexiko soziales Signal und Motor für Veränderung. KK Musik als Motor für Veränderung URBANE ZUKUNFT. Finaler Endspurt im Kulturjahr 2020. 600 Projekte wurden eingereicht, davon 94 realisiert. Kunst und Kultur als Indikatoren für Lebensqualität in Graz. Das erfolgreiche Projekt Kulturjahr soll fortgesetzt werden. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Idee, die Präsentation des Kulturjahr 2020 Abschlusses in „Die Speis“ am Lendhafen in Graz abzuhalten, war eine gute und ein passender Rahmen. Die Stadt zeigt beim Thema Kultur und urbane Zukunft groß auf und feiert heute Abend das Kulturjahr-Finale mit einem Festakt in der Kasemattenbühne am Schloßberg. Bürgermeister Siegfried Nagl zeigte sich mit dem Ergebnis dieser Kulturarbeit mehr als zufrieden. „Für das durch Corona auf 639 Tage verlängerte Kulturjahr 2020 wurden 600 Projekte eingereicht. 95 Projekte schafften es ins Programm, bei dem 8000 Veranstaltungstermine abgewickelt worden sind. Es wurde in allen 17 Grazer Stadtbezirken gearbeitet.“ Der Bürgermeister hob die Nachhaltigkeit der Kulturprojekte hervor. Etwa das Projekt „Fluss Fluss“ von transparadiso am Grünanger, welches weiterlaufen wird. Oder der Klimaschutz-Pavillon des Grazer Breathe Earth Collectives am Freiheitsplatz, für den ein neuer Platz gefunden werden soll. Nagl: „Das Projekt Vorgärten in Graz von Ökoteam hat zum Beispiel wichtige Erkenntnisse für die Stadtentwicklung gebracht.“ Kulturstadtrat Günter Riegler: „Das Kulturjahr hat bewiesen: Kunst und Kultur sind resilient, herausfordernd und zukunftsorientiert. Für das Kulturjahr wurden zusätzlich zu den 45 Millionen Euro jährlicher Kulturförderung, fünf Millionen aufgewendet.“ Riegler nützte die Pressekonferenz um eine kurze Bilanz über viereinhalb Jahre Kulturarbeit zu ziehen. Riegler: „Wir konnten das Kunsthaus autonom machen, das Stadtmuseum und die Bühnen Graz auf sichere Beine stellen. Wir ermöglichten Großveranstaltungen wie das Klanglicht oder zuletzt die Oper Tosca auf den Kasematten. Das Kulturjahr war ein klares Bekenntnis zur Grazer Kulturszene“. Riegler kündigte für November ein Buch über das Kulturjahr an und am 4. Dezember gibt im ORF einen Film über das Kulturjahr. Programm-Manager Christian Mayer : „Graz wird international als Kulturstadt gesehen. Nach der heutigen Feierstunde am Schloßberg sind noch viele Nacharbeiten zum Festival zu machen. Das Kulturjahr war für mich ein Erlebnisraum, der mit vielen kleinen Projekten Menschen verbindet.“ An der Pressekonferenz nahmen auch der Kulturamtsleiter Michael Grossmann und Kulturlandesrat Christopher Drexler teil. In einer Marktanalyse von research waren zwei Drittel aller Befragten der Meinung, dass durch das Kulturjahr die Attraktivität von Graz und der heimischen Wirtschaft gesteigert wurde. 67,2 Prozent der Grazer wünschen sich ein ähnliches Veranstaltungsformat auch in Zukunft. Der Grazer Bürgermeister Nagl kündigte abschließend 2022 als Jahr der Kinder und der Jugend an. Kulturamtsleiter Michael Grossmann, Bürgermeister Siegfried Nagl, Kulturmanager Christian Mayer und Kulturstadrat Günter Riegler (v.l.) FISCHER/STADT GRAZ September-Projekte ■ Permanente Installation „Fluss Fluss - Castaway on the mur“ Grünanager. ■ Musik als Motor für Veränderung: Grazer Universitätsorchester gemeinsam mit dem mexikanischen Violinisten un Dirigenten José Luis Chan Sabido und seinem Maya-Jugendorchester. Abschlusskonzert 10. September: Dom im Berg, 19 Uhr Beginn. ■ Grrrls Kulturverein – gut aufgelegt: Hier wird DJ-Subkultur mit feministischen Ansätzen verbunden. 11. und 30. September, 21. Uhr Kombüse „gut aufgelegt auflegen“. ■ Schaumbad - Freies Atelierhaus: Triester Hafenfest: Die Triestersiedlung liegt am Meer. Eine große Tafel mit mediterranem Flair lädt zu Gesprächen über Wünsche und Sehnsüchte der Anrainer ein. Dazu gibt‘s Flohmarkt, Spiele, Konzerte, Performances, Workshops. 18. September von 10 bis 22 Uhr, Auf der Tändelwiese. ■ Komödie Graz: „Ach, sie arbeiten also an meiner Zukunft“ (Liveschaltung 27. September, 18 Uhr, Social Media Kanäle)

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