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7. Oktober 2021

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- Promi-Aufmarsch zum neuen Jochen-Rindt-Platz - Corona-Cluster im Revolution: Gesundheitsamtsleiterin für 1G - Schwere Vorwürfe gegen Kanzler Kurz: So reagieren Graz und die Steiermark

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2 graz www.grazer.at 7. OKTOBER 2021 Mit Judith Schwentner hat Elke Kahr (l.) am meisten gemeinsam. KK Koalition bahnt sich in Graz an ■ Heute hat sich Elke Kahr von der KPÖ wieder mit Grünen, ÖVP und SPÖ über mögliche Zusammenarbeiten im Gemeinderat zusammengesetzt. Morgen Abend gibt‘s eine Stadtparteivorstandssitzung, nächste Woche werden die Gespräche fortgesetzt. „Wenn man die Wahlprogramme vergleicht, gibt es mit Grünen und Roten mehr Übereinstimmungen, aber auch mit der ÖVP viele Gemeinsamkeiten. Das Gesprächsklima war in allen drei Fällen ein gutes, sachliches“, heißt es von den Kommunisten. Straßenbahnfahrt von der Krenngasse (wo Jochen Rindt daheim war) zum Jochen Rindt Platz in Reininghaus. Helmut Marko, Jackie Stewart, Bernie Ecclestone und Richard Milller (von links) genießen die Fahrt mit der Jochen Rindt-Bim. PRIVAT Promi-Aufmarsch zum „Jochen-Rindt-Platz“ EHRUNG. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Grazer Formel1-Weltmeisters: Der Jochen-Rindt-Platz wurde eingeweiht – dazu kamen einige Weltstars nach Graz. Die Zahl der Corona-Infektionen in Graz ist angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen sind in Graz seit gestern weiter angestiegen: Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 172,1 Fälle pro 100.000 Einwohner (gestern: 180,0). In Graz-Umgebung liegt der Wert bei 143,2 (gestern: 147,6). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 146,9. Die niedrigste Inzidenz gibt es mit 25,5 im Bezirk Murau. 325 Menschen sind in Graz bisher mit Corona gestorben, in GU 257. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Corona hat auch hier Regie geführt. Der große Ehrentag für die Formel1-Ikone Jochen Rindt hätte schon im Vorjahr zu seinem 50. Todestag am 5. September 2020 stattfinden sollen. Die Pandemie und der Lockdown verhinderten die Feierlichkeiten. Umso größer war der Jochen Rindt Ehrentag 2021. Es gibt ja schon eine Jochen Rindt Ausstellung mit Schwerpunkt „Grazer Jahre“ im GrazMuseum, aber heute wurde der lange geplante Jochen-Rindt- Platz im neuen Grazer Stadtteil Reininghaus eingeweiht. Mit diesem Platz gedenkt die Stadt Graz für immer dem außergewöhnlichen Rennfahrer. Rindt hat ja nahezu seine ganze Jugend in Graz verbracht und daher einen engen Bezug zur Stadt. Da sich Bürgermeister Siegfried Nagl nach der Wahl eine kurze Auszeit genommen hat, war heu- te Kulturstadtrat Günter Riegler der Zeremonienmeister. Er konnte viele prominente Gäste begrüßen. Darunter die Witwe Nina Rindt, Tochter Natasha, Halbbruder Uwe Eisleben sowie Richard Miller, Produzent exklusiver Uhren von 150.000 Euro aufwärts und Sammler der Rennwagen, die Rindt gefahren hat. Für Formel1- Atmosphäre sorgten auch Ex-Weltmeister und Rindt-Konkurrent Sir Jackie Stewart und Rennfahr-Legende Jean Todt. Auch Ex-Formel1-Boss Bernie Ecclestone war mit seiner Frau Fabiana ebenso gekommen wie Jugendfreund Helmut Marko. Weiters VP-Graz-Chef Stadtrat Kurt Hohensinner sowie Sportreporter- Legende Robert Seeger. Lotus 72 im Museum Feierlich wurde es dann im Graz Museum wo Kulturstadtrat Günter Riegler zur Eintragung ins Goldene Buch der Stadt bat. Das Lied „Der Champion“ von Udo Jürgens beschloss den Festakt. Im Anschluss lud Museumschef Otto Hochreiter die Gäste ein, die Jochen-Rindt- Ausstellung zu besuchen. Besichtigt wurde auch die Ausstellung von Thelma Herzl, die auch beim Empfang war, im Erdgeschoss des Graz Museum, wo auch ein Lotus 72 von Leihgeber Richard Miller bestaunt wurde. Abgeschlossen wurde der große Grazer Jochen- Rindt-Ehrentag mit einem Gala Dinner in der Orangerie. Jochen Rindt war der einzige Formel1-Weltmeister, der seine Krönung nicht mehr erleben durfte: Der Grazer verunglückte am 5. September 1970 beim Training zum Grand Prix in Monza mit seinem Lotus-Rennwagen tödlich. Das Begräbnis am Grazer Zentralfriedhof, wo Rindt ein Ehrengrab hat, glich einem Staatsbegräbnis. Jedes Jahr zu Allerheiligen gibt es vor dem Grab ein Kerzen- und Blumenmeer. Jochen Rindt war der große Popstar unter den Rennfahrern, der „James Dean der Formel 1“, für immer unvergeßlich.

7. OKTOBER 2021 www.grazer.at Corona-Cluster im Revolution graz 3 „Mit 1G auf der sicheren Seite“ COVID-19. In Graz wurden mehrere Corona-Cluster bekannt, Betroffene sollen ihren Gesundheitszustand beobachten. Gesundheitsamtsleiterin spricht sich für 1G Regel aus, um Pandemie zu beenden. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Im Kindergarten, beim Fußballspiel und beim Feiern: Wieder sind in Graz Corona-Fälle bekannt geworden, vor denen das Grazer Gesundheitsamt warnt. Gleich fünf Covid-positive Personen waren letzte Woche in der Revolution Bar im Univiertel unterwegs. In der Nacht von 29. auf 30. September im Zeitraum zwischen 22 und 5 Uhr feierten zwei Personen mit, die später positiv auf das Virus getestet wurden. Von 2. auf 3. Personen, die bei den Events dabei waren, sollten ihren Zustand beobachten. GETTY Oktober im Zeitraum zwischen 23 und 5 Uhr waren es drei Personen, die mit dem Virus infiziert waren. „Österreichweit stecken sich ,nur‘ sieben Prozent in der Freizeit an. Dennoch muss man sich bewusst sein, dass es doch auch noch viele ungeimpfte Studenten und Jüngere beim Feiern gibt. Das bringt natürlich Probleme“, erklärt Gesundheitsamtsleiterin Eva Winter. Weiters sorgt ein Corona-Cluster beim Kindergarten Rosenhain für Unruhe. Seit letzten Donnerstag sind Eltern über den Corona- Fall einer Elementarpädagogin informiert, laut Gesundheitsbehörde gibt es bereits sechs infizierte Kinder. Eine ganze Kindergarten-Gruppe ist in Quarantäne geschickt worden. „Auch wenn es zu wenigen Fällen in der Bildung kommt, muss man sagen, dass sich die meisten nach wie vor in der Familie anstecken, weil man da einfach am engsten beieinander ist,“ unterstreicht Winter. Und auch beim Europa League- Spiel des SK Sturm gegen PSV Eindhoven am 30. September hat sich eine Covid-19 positive Person im Grazer Fansektor 10 befunden. Das Gesundheitsamt bittet alle Personen ihren Gesundheitszustand zu beobachten und bei auftretenden Symptomen das Gesundheitstelefon unter der Nummer 1450 anzurufen. Auf die Frage, ob man für eine 1G-Regel ist, antwortet Winter abschließend: „Mit einer 1- oder 2G- Regel wären auf der sicheren Seite, ich wäre eigentlich dafür. So würden wir aus der Pandemie herauskommen, weil genug Menschen geimpft wären.“ GRAZ AUF ALLEN INFOKANALEN Informationen zur Stadt Graz und allen städtischen Projekten finden Sie in der BIG, im Web und auf unseren Social Media Kanälen. graz.at achtzigzehn | Foto: iStock/bluejayphoto | Bezahlte Anzeige facebook.com/stadtgraz instagram.com/stadtgraz Geben wir auf uns und andere acht – so schaffen wir das!

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