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7. Oktober 2018

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40 wohnen www.grazer.at

40 wohnen www.grazer.at 7. OKTOBER 2018 Winterbauoffensive mit neuem Mit der Winterbauoffensive des Landes sollen auch in der kalten Jahreszeit Jobs am Bau gesichert werden. thinksotck förderung. Bei der Winterbauoffensive setzt das Land neue Schwerpunkte: Bevorzugt werden Projekte in Lagen mit schlechter Witterung. Auf Initiative von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl startet das Land Steiermark auch im kommenden Winter eine regionale Winterbauoffensive. Was heuer neu ist: Erstmals gibt es einen speziellen Regionalbonus, bei dem Bauvorhaben aus witterungsbedingt benachteiligten Gebieten bevorzugt werden. Konkret heißt das, dass solche Projekte bei der Vergabe der Fördermittel höher bewertet werden und die Fertigstellung dieser Projekte auch länger dauern darf. Müssen nämlich prinzipiell Bauvorhaben zwischen 5. November

7. OKTOBER 2018 www.grazer.at wohnen 41 Regionalbonus 2018 und 31. Mai 2019 durchgeführt und abgeschlossen werden, so haben Projekte in witterungsbedingt benachteiligten Lagen eine „Nachfrist“ bis 30. Juni 2019. Ähnliches gilt beim Baubeginn – der muss in diesen „schlechten“ Lagen spätestens am 4. März 2019, sonst bereits am 4. Februar 2019 erfolgen. „Mit der Neuausrichtung können wir zusätzliche Anreize für Wertschöpfung und Beschäftigung in den steirischen Regionen schaffen. Ich möchte vor allem Bauprojekte in jenen Regionen forcieren, die auf Grund der Witterung im Winter vor besonderen Herausforderungen stehen. Dazu wird der neue Regionalbonus beitragen“, erklärt Eibinger-Miedl. Zudem wird Wert auf die Nachhaltigkeit der Bauvorhaben gelegt. Projekte mit besonders positiven Umweltauswirkungen (z. B. Passivhaus- oder Niedrigenergiestandard) werden höher bewertet. Für die Förderwürdigkeit eines Bauvorhabens spielt weiterhin eine wichtige Rolle, wie viele Jobs durch das Bauvorhaben gesichert bzw. neue Arbeits- und Lehrausbildungsplätze beim Fördernehmer geschaffen werden können. Die Winterbauoffensive gibt es seit 1996. Bisher hat das Land mit 43,5 Millionen Euro insgesamt 787 Bauprojekte gefördert, dadurch Investitionen von 470 Millionen Euro ausgelöst und 13.216 Personen in der Baubranche in Beschäftigung gehalten. Außerdem konnten dadurch 1158 neue Jobs und 286 Ausbildungsplätze geschaffen werden. Gefördert werden gewerbliche und touristische Bauvorhaben, die maximale Förderhöhe beträgt 50.000 Euro pro Projekt. Eingereichte Bauvorhaben werden anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Projekte können bis 5. November 2018 bei der Firma „planconsort ztgmbh“ in Leibnitz (www.planconsort.at) eingereicht werden. DAW

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