7 TAGE SONNTAG

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7. Oktober 2018

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- Jeder sechste Grazer fordert: Raucher müssen draußen bleiben - Graz: Einfahrt Ost wird Glanzstück - Landtagsabgeordnete als Star im Korea-TV - Stadt feiert Ehrenamtliche - 2000 Grazer für neuesten Weltrekord-Versuch gebraucht - steirischer herbst wird weltweit in den Medien gefeiert - Neuer Trinkbrunnen im Bezirks-Sportpark Jakomini - Gastro-Urgestein Albert Kriwetz verlässt die Bar Albert - Wartburg bei der Uni ist zurück - ASKÖ-Center: Umbau im Finale

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10 graz www.grazer.at 7. OKTOBER 2018 Weltmeisterin Götschl, Rennläuferin Heider und Hans Roth scheriau Saubermacher ist jetzt im Schizirkus ■■ Saubermacher ist jetzt auch im österreichischen Schizirkus vertreten. Wie Saubermacher- Gründer Hans Roth stolz verkündete, ist die ÖSV-Schirennläuferin Michaela Heider neue Saubermacher-Umweltbotschafterin. Die 22-Jährige ist derzeit im Europacup-Team und will 2019 in den Weltcup wechseln. Ressourcenschonend, umweltfreundlich und innovativ, das sind die Visionen von Saubermacher, die Heider in die Schiwelt tragen soll. Bei der Präsentation auch dabei: Renate Götschl und Gottfried Wolfsberger – beide Vizepräsidenten des steirischen Schiverbandes. Grazer gehen auf Weltrekord-Jagd Weltrekorde gibt es in unserer Heimatstadt so einige. Von der stärksten Festung über die meisten Tattoos bis hin zu unglaublichen Radfahr-Leistungen. Die Rekorde und Versuche nehmen glücklicherweise kein Ende. THINKSTOCK (2) WELTBESTMARKEN. Graz hat schon unzählige Weltrekorde geknackt! 2000 Menschen werden jetzt für den neuesten Versuch gebraucht. Sylvia Loibner, BV Helmuth Scheuch und Thomas Vlk (v. l.) KK Mehr E-Taxis im Bezirk Puntigam ■■ In der letzten Sitzung hat der Bezirksrat Puntigam einstimmig beschlossen, die derzeitige Förderung (insgesamt 5 x 5 Euro) von Fahrten mit E-Taxis von Bürgern in Puntigam auch auf Fahrten zum und vom Arbeitsplatz für Mitarbeiter von in Puntigam niedergelassenen Firmen auszudehnen. Ziel dieser Aktion ist es auch, Firmen dazu zu bewegen, ihre Mitarbeiter mit demselben Betrag zu unterstützen und die Frequenz von E-Taxis im Bezirk zu erhöhen. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Der Eintrag in das seit 1955 bestehende Guinness- World-Records-Buch bedeutet den Grazern anscheinend viel. Mit großem Engagement und Durchhaltevermögen stellen sie sich jedes Jahr mehreren teils kuriosen Rekordversuchen. So beispielsweise auch Masara Dziruni, der als Mr. Move it zum zweiten Mal den Versuch startet, einen Rekord zu knacken. Insgesamt 2000 Menschen werden für den Weltrekord gebraucht. Es geht darum, den Rekord aus 2015 von einer Gruppe aus Oregon, USA, bei dem „die größte Anzahl an Leuten Liegestütze in einer Minute machte“, zu überbieten. Dort waren es 1286 Personen, doch Dziruni will noch mehr! Am Samstag, den 20. Oktober, um 12 Uhr findet der Versuch statt. Die Grazer sollen in 60 Sekunden insgesamt 20 saubere Liegestütz bewältigen. Neben Dziruni ruft auch die Gruppe Dancing Dangerous Graz zum Flashmob-Weltrekordversuch (wir haben am 25. September darüber berichtet). Eine Woche nach den Liegestütz, am 27. Oktober, sollen dann weltweit die Menschen zum Hit „Thriller“ von Michael Jackson tanzen, so auch in Graz. Dabei werden außerdem Spenden gesammelt, die an die Kinderkrebsstation des LKH Graz gehen. Gute Aussichten gibt es auch für die Grazer Schlossbergrutsche der Diesel-Brüder, die im Februar 2019 eröffnet werden soll. Denn das aufregende Projekt soll mit 76 Metern Länge die „längste Indoorrutsche der Welt“ werden. Na dann viel Glück für einen Eintrag in das Guinness- Buch der Weltrekorde. Grazer Weltrekorde Was viele bestimmt nicht wissen, ist, dass die ursprüngliche Burg am Grazer Schlossberg im Guinness-Buch der Rekorde als stärkste Festung aller Zeiten verzeichnet ist. Die Burg war eine der wichtigsten Befestigungsanlagen in der gesamten Steiermark. Den Titel im Buch der Rekorde hat sie sich jedenfalls allemal verdient. Der wohl neueste Grazer Weltrekord wurde erst heuer im Frühjahr aufgestellt (wir berichteten am 6. Mai darüber). Startätowierer Mario Barth und sein Team haben in acht Stunden insgesamt 679 Sturm-Tattoos gestochen. Es waren lediglich 333 Tattoos zu überbieten, Barth hat dies deutlich geschafft. Eine unglaubliche Leistung und ein weiterer bedeutender Eintrag im Guinness- Buch aus Graz. 2014 ist der Grazer Jacob Zurl in 38 Stunden und 40 Minuten quer über den Himalaya geradelt. Insgesamt 517 Kilometer auf durchschnittlich 4000 Metern Höhe hat der Grazer hinter sich gelassen. Eine starke Leistung bei einer relativ gefährlichen Strecke.

7. OKTOBER 2018 www.grazer.at graz 11 Einen seitenlangen Artikel über den „steirischen herbst“ in Graz veröffentlichte die New York Times. „Volksfronten“ kam in den USA gut an. kk „steirischer herbst“ wird weltweit in Medien gefeiert enormes Echo. In Graz wirbelt der steirische herbst kaum Laub auf. Dafür wird er weltweit in den Medien gefeiert. Ob in New York oder Asien. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Prophet gilt im eigenen Lande nichts, heißt es, und so verhält es sich auch beim „steirischen herbst“ 2018 in Graz. Der Intendantin Ekaterina Degot wird ausgerichtet, dass der „steirische herbst“ früher mal in der ganzen Stadt hör- und spürbar war. Stimmen werden laut, die sagen, sie wünschen sich die revolutionären Zeiten des Avantgarde- Festivals wieder. Auch in den Medien regional und national rauscht wenig Herbstliches im Blätterwald. Dafür aber weltweit. Hier ein Auszug: Die New York Times widmete dem Festival am 28. September einen seitenlangen Artikel und kommt zum Schluss, dass sich der steirische herbst unter der Leitung seiner ersten nicht-deutschsprachigen Direktorin als internationales Kunstereignis „neu erfunden“ hat. „Graz, opulente Hauptstadt der Steiermark – Land des südlichen Österreich –, zweite Stadt nach Wien, lädt zum künstlerischen Aufstand ein“, so die Liberation, Frankreich, 28. September. „Am Eröffnungsabend des steirischen herbstes in Graz trat die umstrittene slowenische Gruppe Laibach auf und trug mit ihrer unvergesslichen Darbietung dazu bei, die europäischen Faschismen kritisch zu hinterfragen“, so die slowenische Zeitung Vecer am 21. September. „Statt dem postdramatischen Theater, das Beobachtern zufolge in den letzten Jahren der vorherigen Intendanz immer ratloser wurde und definitiv an seine Grenzen gekommen sei, gehört jetzt die Bühne der Kunst. Sie soll nun die Stadt Graz das Fürchten lehren.“ (Basler Zeitung, 24. September) „Dies spiegelt die Position des Festivals in einem Land wider, das Zeuge der Rückkehr der extremen Rechten in seiner politischen Realität ist.“ (Ocual, Asien/Pazifik- Region) Weiters befassten sich ausführlich mit dem steirischen herbst das schwedische Fernsehen SVT, RTV Slowenien, das italienische Architekturmagazin Domus, BBC Russia, das Magazin Athinorama, Griechenland, sowie das Magazin Nagy Gergely, Ungarn.

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