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7. März 2022

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- Gabriachbach: Schutz vor Hochwasser in Andritz - Kinder-Unfälle in Bus und Bim: 10-Jährige am meisten gefährdet - Forderungen, Statistiken und Infos zum Weltfrauentag - Caritas baut Hilfe für Ukraine-Flüchtende aus

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2 graz www.grazer.at 7. MÄRZ 2022 Schutz vor Hochwasser Forschende werden vom Land Steiermark ausgezeichnet. KK Forschungspreise ausgeschrieben ■ Um hervorragenden Leistungen auf allen Gebieten der Forschung sichtbare Anerkennung zu verschaffen werden die „Forschungspreise des Landes Steiermark“ verliehen. Jährlich vergibt das Land Steiermark drei Auszeichnungen, den Erzherzog-Johann Forschungspreis, den Hauptpreis und den Förderungspreis. Bis 20. Mai sind Einreichungen möglich. Die Forschungspreise werden in der Höhe von je 12.000 Euro vergeben. Aktuell steigen die Grazer Corona-Zahlen wieder deutlich an. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Am Samstag wurde groß geöffnet, über das Wochenende stiegen die Corona-Zahlen weiter an: Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz in Graz bei 2.163,6 Fällen pro 100.000 Einwohner (Freitag: 1.935,5). In Graz- Umgebung beträgt der Wert 2.681,6 (Freitag: 2.352,2). Der Steiermark-Durchschnitt liegt bei 2.590,3 (Freitag: 2.271,0). 418 Grazer sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben, 322 in GU. Die AGES meldet 383 Fälle auf Normalund 28 auf Intensivstationen. in Andritz In Zukunft wird der Gabriachbach die Wassermassen eines 100-jährlichen Hochwassers abführen können. SPATENSTICH. Der Gabriachbach in Andritz sorgte immer wieder für Überschwemmungen. Bauliche Maßnahmen sollen dies in Zukunft verhindern. Von Christoph Zefferer christoph.zefferer@grazer.at Der Gabriachbach, der im Andritzer Stadtteil St. Veit im Bereich der Schirmleiten entspringt und in den Andritzbach mündet, hatte bis ins erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts bei starken Niederschlägen immer wieder für Überschwemmungen gesorgt. Bereits 2005 wurde mit dem Bau von zwei Rückhaltebecken begonnen, 2014 wurde schließlich der Linearausbau entlang der Schleppbahntraße inklusive Radweg fertiggestellt. Trotz dieser Maßnahmen waren die Siedlungsgebiete entlang des Gabriachbaches noch nicht ausreichend vor Spendenaktion für Ukraine ■ In der Ukraine tobt ein Krieg, der zivile Opfer fordert und die Bevölkerung zur Flucht zwingt. Auf Menschen mit Behinderung, alte, kranke und schwache Personen wird in Krisenzeiten jedoch oft vergessen. Dringend benötigte medizinische Hilfsmittel sind im Schwinden begriffen und eine Flucht stellt für sie ein unmögliches Unterfangen dar. Der Verein „Soziale Projekte Steiermark“ hat für diese Menschen eine Hilfsaktion gestartet und hierfür ein Konto eingerichtet: Soziale Projekte Spendenkonto Ukraine, AT 1038 0000 0000 8684 14. In der Brockmanngasse 97 können darüberhinaus medizinische Hilfsmittel abgegeben werden. Weitere Infos unter office@spstmk.at oder 0660/725 80 92. Hochwasser geschützt. Das soll sich jetzt ändern: Der letzte Bauabschnitt entlang des Baches im Bereich der Hoffeldstraße wird mit dem heutigen Spatenstich in Angriff genommen. Nach Fertigstellung des Lückenschlusses kann der gesamte Gabriachbach Abflüsse bis zur Stärke eines 100-jährlichen Hochwassers abführen, ohne dass die Bevölkerung dabei Schaden nimmt. Schlüsselprojekt Die Bauzeit des Lückenschlusses ist bis Ende nächsten Jahres veranschlagt, wobei rund 3,6 Millionen Euro in das Projekt investiert werden. Jeweils 35 Prozent der Summe übernehmen das Land Steiermark und der Bund, 30 Prozent bringt die Stadt Graz auf. Der Hochwasserschutz Gabriachbach ist Teil des Sachprogramms Grazer Bäche, das im Jahr 2006 begonnen wurde. „Die umfassenden Hochwasserschutzmaßnahmen für die Stadt Graz verhinderten in den vergangenen Jahren Schäden im Gesamtausmaß von mehreren Hundert Millionen Euro. Mit der Fertigstellung des Projektes Gabriachbach schließen wir nun ein weiteres Schlüsselprojekt für den Hochwasserschutz der Landeshauptstadt Graz erfolgreich ab. Auf lange Sicht sind jedoch der Klimaschutz und eine konsequente Raumordnung die besten Schutzmaßnahmen“, erläutert Agrarlandesrat Hans Seitinger. Auf Menschen mit Behinderung, alte, kranke und schwache Personen wird in Kriegszeiten oft vergessen. GETTY KK

7. MÄRZ 2022 www.grazer.at Kinder-Unfälle in Bim und Bus: graz 3 10-Jährige am meisten gefährdet AUFPASSEN. Rund 40 Kinder werden pro Jahr in Straßenbahnen oder Bussen verletzt und landen in der Grazer Kinderchirurgie. Der Verein „Große schützen Kleine“ will dagegen jetzt etwas unternehmen. „Augen auf die Straße“ auch beim Überqueren hinter einem Bus. Till Holger, Anton Lang und Peter Spitzerm (v.l. kleines Bild) bei der PK. DIEPOLD Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Anlalyse der Unfalldatenbank der Grazer Kinderund Jugendchirurgie für die Jahre 2015 bis 2020 ergab, dass 203 Kinder- und Jugendliche pro Jahr nach einem Unfall mit einem öffentlichen Verkehrsmittel in die eingeliefert wurden. Die meisten Unfälle in Straßenbahn oder Bus ereignen sich zu Schulbeginn im September und nach den Semesterferien. Till Holger, Präsident des Vereins „Große schützen Kleine“ und Vorstand der Kinderklinik berichtet heute in einer Pressekonferenz: „Von den 203 Kindern und Jugendlichen, die bei uns in den Jahren 2015 bis 2020 behandelt wurden, waren 15 Prozent medizinisch schwer verletzt: Davon erlitten 70 Prozent Knochenbrüche, welche zum Großteil die oberen Extremitäten betrafen. Es handelt sich hier um die typische reflexartige Auffangreaktion bei einem Sturz mit Knochenbruch aufgrund der großen Unfallenergie.“ Mit 23 Prozent wurden des Weiteren hauptsächlich Schädel-Hirn-Traumata diagnostiziert. Generell betrafen auffällig viele Verletzungen (38 Prozent) den Kopfbereich. Bei den Unfallursachen ist das Nichtanhalten während der Fahrt in Bim oder Bus mit 60 Prozent Hauptursache. Peter Spitzer vom selben Verein: „An zweiter Stelle der Unfallursachen sind Stürze beim Ein- oder Aussteigen und danach folgt die Ablenkung durchs Handy.“ Im Rahmen der Aktion „Trittsicher unterwegs“ sollen, wie Landesrat Anton Lang betonte, Kinder gegen Unfälle in Bus und Bahn besser vorbereitet und geschützt werden.

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