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7. März 2021

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- Zahnarzt-Horror in Graz-Umgebung - Aiola-Giraffe wurde gestohlen - 38.615 Wohnungen stehen in Graz leer - Zweiter Mr. Falafel hat aufgesperrt - Frauentag: Grazer Powerfrauen stehen für ihre Rechte ein

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28 sport graz www.grazer.at 7. MÄRZ 2021 Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at 28 Wir finden immer einen Weg, Spiele zu verlieren.“ 99ers-Manager Bernd Vollmann ist enttäuscht über die mehr als holprigen Darbietungen seiner Truppe in den letzten Wochen. GEPA (3) Die erste Woche des FP-Klubchef A. Sippel, Sportlandesrat C. Drexler, Werbeleiter der Sparkassen Stmk. M. Gradischnig, Kinderbürgermeister L. Poldrack und L. Margreiter, Sportstadtrat K. Hohensinner und Holding-Chef W. Malik (v. l.) STADT GRAZ/FISCHER SPORTLICH. Die erste Woche des Grazer Sportjahres ist vorbei und viele Projekte nehmen mittlerweile richtig Fahrt auf. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Seit einer Woche läuft das reichhaltige Programm des Grazer Sportjahres, und bislang ist die Initiative für Gesundheit und Fitness ein voller Erfolg. Bei der „StepsApp“, einem Programm für das Smartphone, das die eigenen Schritte zählt, haben sich etwa schon 35 Vereine regis- Marach als Talente-Förderer ZUKUNFT. Tennis-Star Oliver Marach sucht nach einem Doppel-Partner, übt Kritik am Fairness-Gebahren der ATP und verschreibt sich nach dem Karriere-Ende der Jugendförderung im großen Stil. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Keine leichten Zeiten für den Grazer Tennis-Star Oliver Marach. Nach wie vor ist er auf der Suche nach einem neuen Doppel-Partner, immer wieder treten hier Probleme auf, sei es „durch eine Verletzung von Pablo Cuevas, der somit ausfiel, oder wegen der neuen Covid-Regeln der ATP, dass der Partner eines Infizierten auch nicht spielen darf“. In Cordoba spielte Marach kürzlich mit einem Junior per Wildcard. Die nächsten Stationen sind Buenos Aires, Santiago, Acapulco und Miami. „Alles ohne fixen Partner. Miami spiele ich mit Luis Martinez, die weiteren Turniere spiele ich mit Marin Cilic und Luke Saville.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass es Marachs letztes Karriere-Jahr ist, ist sehr hoch. „Ich will spielen, solange es sich auszahlt. Die ATP schafft es aktuell nicht, das Preisgeld zu erhöhen. Aufgrund der Krise sind die Gelder bis zu 80 Prozent reduziert, wir verdienen gar nichts. Doppelspieler steigen im Minus aus! Gewinnst du ein 500er-Turnier, gibt es vielleicht 500 bis 1000 Euro. Klar, in der Krise haben es alle schwer, aber einigen Turnieren geht es sehr wohl wirtschaftlich gut. Und: Wir Spieler dürfen nicht in die Bücher schauen, wissen nicht, wer Profit macht. Alles intransparent!“ Corona werde von den Turnieren als Spar-Ausrede wegen fehlender Fans missbraucht. Was die Zukunft angeht, hat Marach aber schon mehrere Projekte am Start. Der Waltendorfer verschreibt sich der Nachwuchs- Oliver Marach: Vielleicht ist die Olympia- Saison seine letzte. GEPA förderung im großen Rahmen! „Ein Projekt in meiner neuen Heimat Panama arbeitet mit Kindern und Schulen zusammen. Nach laufenden Befragungen wird es gebaut, das dauert anderthalb Jahre.“ Ein weiteres Projekt soll in Miami realisiert werden. „Hier suchen wir gerade das Grundstück und loten die Möglichkeiten aus.“ Und: Auch im „Big Apple“ eröffnen sich neue Perspektiven für Marach. „Das Nachwuchs-Projekt Nummer drei könnte schon heuer beginnen, da bin ich noch am Überlegen.“ Und Stichwort Olympia im kommenden Sommer als letztes großes Ziel? „Heuer will ich unbedingt noch spielen. Die Spiele in Tokio sind auf alle Fälle auf meiner Liste!“

7. MÄRZ 2021 www.grazer.at sport graz 29 HERO➜ FOTO Stefanie Enzinger, Fußballerin Sturms Ex-Spielerin schaffte per 2:2 mit St. Pölten eine top Aufstiegschance in der Champions League gegen Malmö. Ferdinand Feldhofer, Fußballtrainer Den internen Machtkampf gegen Spieler (u. a. Michael Liendl) verlor der Trainer aus Raaba: Trennung vom WAC! ZERO ➜ Grazer Sportjahres triert. Auch zahlreiche Firmen und Betriebe messen sich im sportlichen Wettkampf um die meisten Schritte. Der „Grazer“ lag am Freitag immerhin nur knapp hinter dem Stockerl auf dem vierten Platz. Schon 1000 Fotos Auch die Schlossberg-Challenge, bei der es darum geht, möglichst oft auf den Grazer Schlossberg zu steigen, steht bei den Grazern hoch im Kurs. Am Freitag hatten sich schon über 1000 Personen ihr persönliches Foto vom Gipfel des Schlossbergs abgeholt. Sportstadtrat Kurt Hohensinner zieht nach der ersten Woche ein positives Fazit: „Um in der Sportsprache zu bleiben: Wir haben lange auf dieses Sportjahr hintrainiert, seit dieser Woche sind wir jetzt im Wettbewerb und sehen, dass sich das Training ausgezahlt hat. Ich glaube, wir haben in dieser Startwoche sehr klar gezeigt, worum es uns mit dem Sportjahr geht. Wir wollen ein Mitmachjahr sein und die Grazer für mehr Bewegung und Sport begeistern. Die Schlossberg- Challenge kommt bei den Grazern super an. In der ersten Woche des Sportjahres haben sich schon über 1000 Menschen ein Foto abgeholt. STADT GRAZ/FISCHER Gerade jetzt in dieser schwierigen Phase der Corona-Pandemie wollen wir darüber hinaus eine Aufbruchstimmung erzeugen. Beides ist uns in der ersten Woche sehr gut gelungen.“ In den nächsten Monaten warten zahlreiche Veranstaltungen rund ums Thema Sport auf die Grazer. Nordkurve und Co. spendeten. GEPA Rekord! Sturms Fans zeigen Herz ■ Covid kann diese Initiative nicht stoppen! Für die Spendenaktion „Schwoaze helfen“ der Fanszene des SK Sturm konnte trotz coronabedingt Fan-loser Spiele ein Spendenrekord von 67.400 Euro Reingewinn erreicht werden! Mit Fanartikel-Verkauf, virtuellen „Becher-Spenden“, Live-Stream, Versteigerungen und Co. wurde diese beachtliche Summe erreicht. Hilfsbedürftigen Personen sowie Initiativen (u. a. Frauenhäuser Steiermark) kann nun geholfen werden. Bravo!

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