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7. Juni 2020

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- Nächste Schritte zur Belebung des Murufers: Grazer Surf- und Kajakwelle wird bereits im Labor gebaut - Schildbürgerstreich bei Stadion-Baustelle: 400 Meter Umweg für 10 Meter - E-Autos laden ohne Kabel - Lieboch überholt Graz mit der Fahrradstraße - Bald heizt ganz Graz nur mit Fernwärme - Sperrmüll sorgt für Ärger in Liebenau - Schlosspark Eggenberg: Spielplatz vor der Eröffnung - Wer mit dem Rad stürzt, muss zu Polizei

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6 graz www.grazer.at 7. JUNI 2020 Große Freude über „Summer in the City“ Christian Buchmann (r.) mit LH Hermann Schützenhöfer SCHERIAU Buchmann ist BR-Vizepräsident ■■ Der gebürtige Grazer und ehemalige Stadtrat und Landesrat Christian Buchmann wurde in der Sitzung der Länderkammer einstimmig zum neuen Vizepräsidenten des Bundesrates gewählt. Schon bisher brachte er seine inhaltliche Expertise im Bundesrat als Vorsitzender des EU-Ausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses ein. Ab Jänner 2021 übernimmt die Steiermark den Vorsitz im Bundesrat. Um die Nachtgastronomen zu unterstützen, wird von Juli bis September das Gastro- Fest „Summer in the City“ stattfinden.KOTTULINSKY AUFBRUCH. Das Gastro-Fest „Summer in the City“ am Karmeliterplatz findet bei den Grazern, in der Gastronomie und der Hotellerie breite Zustimmung. Helmut und Kathryn List, Günter Riegler mit Gattin Stefania sowie Sandra Holasek (v. l.) Erstes Konzert nach Lockdown ■■ Drei Konzerte des Festivals Styriarte wurden in der Helmut- List-Halle in Kurzversionen porträtiert. So gab es u. a. Kostproben von Eddie Luis und den Gnadenlosen, dem Orchester recreationBAROCK und der vienna clarinet connection. Finanz- und Kulturstadtrat Günter Riegler befand, dass das „Grundnahrungsmittel“ Kultur massiv gefehlt hat, und zeigt sich glücklich über die Möglichkeit, nun wieder Konzerte genießen zu können. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Das Leben kehrt in die Grazer Innenstadt zurück. Wie berichtet, findet von Juli bis September das Gastro- Fest „Summer in the City“ zur Rettung der Nachtgastronomie am Karmeliterplatz statt. Alleine in der Redaktion haben wir hunderte positive Rückmeldungen von Grazern erhalten, die sich darüber freuen, wieder an einem gesellschaftlichen Event teilnehmen zu können. Die Sorgen von Anrainern, ab Juli neben einer Art Ballermann zu wohnen, kann Organisator Wolfgang Nusshold zerstreuen: „Ich setze mich mit den Sorgen der Anrainer sehr genau auseinander und nehme sie auch ernst. Die Ver- anstaltung hat überhaupt nichts mit Ballermann zu tun. Es wird eine gemütliche, chillige Sache für die ganze Familie. Am Abend wird zwar Musik gespielt, aber nur gedämpft im Hintergrund, und um halb elf ist Schluss.“ So soll gewährleistet sein, dass niemand mit Getränken aus der Zone hinauskommt. Neben dieser einmaligen Belebung der Innenstadt sollte auch die Gastronomie profitieren. „Die Leute sind dann um spätestens 23 Uhr am Karmeliterplatz und werden in die umliegenden Lokale gehen, die ja dann bis 1 Uhr offen haben dürfen“, ist sich Nusshold sicher. Direkt angrenzende Betriebe wie das „Pizzaiolo“ sollen eingebunden werden, erste Gespräche dazu wird es in den nächsten Tagen geben. Auch in der Gastronomie ist man positiv gestimmt. „Mir ist es sehr willkommen, wenn gute Stimmung verbreitet wird“, ist Christof Widakovich (Schlossberg Restaurant, El Gaucho) begeistert. „Wo viele Leute sind, kommen bekanntlich viele Leute hin. Wir Gastronomen sollten in Zeiten wie diesen besonders zusammenhalten.“ Auch aiola- Chefin Judith Schwarz kann dem Event was abgewinnen: „Ich weiß zwar nicht, ob uns das Gäste bringen oder nehmen wird, aber grundsätzlich sehe ich das positiv, wenn Plätze bespielt werden.“ Auch in der Hotellerie sieht man eine Chance: „Es braucht solche Events mit Strahlkraft, die Menschen nach Graz bringen. Das tut uns allen gut“, ist sich Philipp Florian vom Parkhotel sicher. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ: Jasmin Strobl (664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Birgit Schweiger (Lektorat, 0650/254 09 76), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 174.566 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2019). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

7. JUNI 2020 www.grazer.at graz 7 Schildbürgerstreich bei Stadion-Baustelle 400 Meter Umweg für 10 Meter UPS. Bei der Baustelle vor der Merkur-Arena herrscht ein wahres Schilderchaos. Ein Schutzweg wurde gesperrt. Um auf die andere Straßenseite zu kommen, muss man jetzt 500 Schritte Umweg machen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Vor der Merkur-Arena wird gerade der Stadionvorplatz neu gestaltet. Bei der Planung der Baustelle dürfte jedoch etwas schiefgegangen sein. Ein Gehsteig im Bereich der Bus-Schleife musste gesperrt werden. Um auf die andere Straßenseite zu kommen, müssen die Fußgänger einen 400 Meter oder 500 Schritte langen Umweg rund um die gesamte Baustelle gehen. Und da man sich im Schilderwald schon mal verlaufen kann, wurde ein foliertes A4-Blatt mit der Google-Maps-Ansicht des Areals aufgehängt, auf dem der Weg gelb eingezeichnet ist. Beim Anblick dieser Lösung muss sogar Baustellenreferatsleiter Helmut Spanner lachen. „Ja, da ist etwas schiefgegangen“, gibt er zu. „Mittlerweile ist aber ein Ersatzschutzweg etwas weiter stadteinwärts verordnet, um den Fußgängern den weiten Weg zu ersparen.“ Überhaupt handelt es sich bei der Beschilderung und den Maßnahmen um provisorische Lösungen. Mit Beginn der Sommerferien wird der Bereich für den Verkehr gesperrt. Stadteinwärts muss über die Münzgrabenstraße umgeleitet werden. Mit Staus ist zu rechnen. Vor dem Stadion versucht ein Schilderwald, durch die Baustelle zu geleiten. Fußgänger haben’s aber schwer – sie müssen noch einen großen Umweg machen.KK (6)

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