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7. Juni 2020

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- Nächste Schritte zur Belebung des Murufers: Grazer Surf- und Kajakwelle wird bereits im Labor gebaut - Schildbürgerstreich bei Stadion-Baustelle: 400 Meter Umweg für 10 Meter - E-Autos laden ohne Kabel - Lieboch überholt Graz mit der Fahrradstraße - Bald heizt ganz Graz nur mit Fernwärme - Sperrmüll sorgt für Ärger in Liebenau - Schlosspark Eggenberg: Spielplatz vor der Eröffnung - Wer mit dem Rad stürzt, muss zu Polizei

24 graz www.grazer.at

24 graz www.grazer.at 7. JUNI 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Graz braucht Wohnungen Zum Bericht über Abriss von Villa in der Hilmteichgasse: Zum wiederholten Male schreiben Sie über den Abbruch einer alten Villa und kritisieren den geplanten Neubau von modernen Wohnungen. Sie verschweigen aber dabei viele positive Aspekte, die so ein Wohnungsbau mit sich bringt. Alte Häuser, besonders Villen, sind schlecht für die Umwelt, weil schlecht gedämmt und schädlich beheizt. Die Nutzung der vor 100 Jahren geplanten Wohnfläche ist nicht effizient und im Verhältnis sehr teuer und für normale Familien nicht geeignet. Sie wissen doch, dass Graz mehr Wohnungen braucht, und durch ein größeres Wohnungsangebot werden auf Dauer Mieten günstiger. Auch sind die Betriebskosten viel niedriger im modern gebauten Wohnhaus. Immer nur am Alten festzuhalten, ist nicht förderlich. Patrick Niederhofer, Graz * * * Parkraum reduzieren Zu Berichten über neue Radwege und geplante Tiefgaragen in Grazer Stadtbezirken: Mit Freude habe ich im Grazer gelesen, dass Bürgermeister Nagl mehr Radwege schaffen und Bäume pflanzen will. Dies ist angesichts des Klimawandels und des Verschwindens von Grünflächen durch die zunehmende Verdichtung der Verbauung sehr zu begrüßen. Umso entsetzter war ich, dass nun auch geplant ist, dass vermehrt Tiefgaragen gebaut werden sollen, und dies angeblich im Interesse der Anwohner. Ich als Anwohner der Universität würde liebend gerne eine Reduktion der Parkplätze in Kauf nehmen, wenn dafür der Verkehr beruhigt wird. Eine Reduktion der Parkplätze wäre eine Ermutigung zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr – mit dem Geld für den Parkplatzbau ließe sich da einiges finanzieren – oder auf das Fahrrad. Helmut Renger, Graz * * * Echte Grauslichkeiten! Zu denselben Themen: Es kommt eine neuerliche Grauslichkeit auf uns zu: der Bebauungsplan 03.23.0 Lindweg. Gleich drei Villen und drei unbedeutendere Bauten sind schon ausgeräumt, sie sollen durch zwei Riesen-Riegel ersetzt werden – womit sich die Zahl der seit 2000 abgerissenen Häuser auf 171 erhöhen wird. Wenn man bedenkt, dass auch der wunderschöne Park der denkmalgeschützten Villa Lapp (Lindweg 33) bereits als Kerngebiet gewidmet ist, kommt einem das Grausen. Das Schlimme ist aber, dass es wegen Corona keine Informationsveranstaltung für die Anwohner und Bürger geben soll, wie ich gerade erfahren habe. Aber man kann noch etwas versuchen, dagegen zu unternehmen, bis 3. Juli 2020 kann man noch Einwendungen bei der Stadt einbringen. Peter Laukhardt, Graz * * * Vorsicht, nicht Angst! Die einen haben den Mund- Nasen-Schutz aufgesetzt oder tragen ihn sichtbar und startklar mit sich rum, um die Maske dann, wenn’s notwendig ist, auch aufzusetzen. Andere wiederum schlendern oder eilen unmaskiert durch die Herrengasse in Graz und bevölkern auch die umliegenden Gastgärten und Lokale. Bei vielen Leuten hat man das Gefühl, als ob es Corona mit all den schlimmen Begleiterscheinungen gar nicht gegeben hat. Selbst Küsschen und Umarmungen sind keine Seltenheit, es ist ja alles vorbei und es kann nichts passieren. Ich meine nicht, dass die Menschen Angst haben sollten, das verleidet einem alles. Aber Vorsicht ist schon ein Thema, will man nicht wieder von vorne anfangen. Elisabeth Bacher, Graz Wir suchen ENDLICH. Corona hat alles lange blockiert. Jetzt ist klar, Kinder können im Sommer auf Ferienlager fahren, und wir suchen wieder Ferienpaten. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Wir, also „der Grazer“, suchen seit mehr als zehn Jahren im Sommer für Kinder aus finanziell sehr schlechtgestellten Familien Ferienpaten. Mit einem Mindestspendenbetrag von 75 Euro ist man auf der „Liste der Menschlichkeit“, höhere Beträge sorgen dafür, dass wir zum Beipiel im Vorjahr 16.000 Euro sammeln konnten und dadurch viele Mädchen und Buben auf Gratisferien schicken konnten. Die Eltern dieser Kinder können sich einen Ferienaufenthalt nicht leisten, und schon gar nicht jetzt noch in Coro- Am Lagerfeuer sitzen, Musik machen. Endlich ist fix; Das ist auch in diesem Sommer erlebbar. KINDERFREUNDE

7. JUNI 2020 www.grazer.at graz 25 wieder „Ferienpaten“ na-Zeiten, wo viele darüber hinaus auch nicht wissen, wohin mit den Kindern im Sommer. Unsere Partnerorganisationen Steirische Kinderfreunde, Kinderland und Evangelische Jugend sorgen dafür, dass es den Ferienpaten-Kindern in den Ferienwochen gut ergeht. Spiel, Spaß, Erholung, Abenteuer ist die Devise. Die Kinderfreunde konzentrieren sich dieses Jahr vor allem auf das Kinderparadies Sekirn am Wörthersee. Kinderland bietet den Kindern am Turnersee besondere Ferien. Bitte helfen Sie uns, damit wir helfen können. Spenden Sie und überweisen Sie Ihre Ferienpatenspende auf folgende Bankverbindung: Raiffeisen-Landesbank, IBAN: AT71 8000000000 28266, BIC: RZSTAT2G, Kontoinhaber: Media 21 GmbH, „der Grazer“, Verwendungszweck: Ferienpatenaktion 2020 Die Ferienpatenkinder können ihre Ferien auch im Schmuckkästchen der Steirischen Kinderfreunde, im Kinderparadies Sekirn am Wörthersee, verbringen. Für die Kinder immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. KINDERFREUNDE

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