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7. Juni 2020

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- Nächste Schritte zur Belebung des Murufers: Grazer Surf- und Kajakwelle wird bereits im Labor gebaut - Schildbürgerstreich bei Stadion-Baustelle: 400 Meter Umweg für 10 Meter - E-Autos laden ohne Kabel - Lieboch überholt Graz mit der Fahrradstraße - Bald heizt ganz Graz nur mit Fernwärme - Sperrmüll sorgt für Ärger in Liebenau - Schlosspark Eggenberg: Spielplatz vor der Eröffnung - Wer mit dem Rad stürzt, muss zu Polizei

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10 graz www.grazer.at 7. JUNI 2020 Bald heizt ganz Graz Haubenkoch Didi Dorner hat sein Standl zum Strand gemacht. JAUSCHOWETZ Haubenkoch hat Strand eröffnet ■■ Haubenkoch Didi Dorner holt italienisches Urlaubsfeeling in die Grazer Innenstadt und eröffnet den „Jakomini Beach“. Der von Gault Millau mit drei Hauben und 16,5 Punkten gekürte beste Koch der Stadt hat für seine Dependance „Pastificio“ am Grazer Jakominiplatz fünf Tonnen feinkörnigen Marmorsand vom Gaberl-Sallagraben auffahren lassen, dazu ein paar Palmen „gepflanzt“ und so vor dem Lokal italienisches Strandgefühl geschaffen – Pasta und Vino inklusive. Der Großteil der Grazer Fernwärme kommt aus dem Kraftwerk in Mellach. Der Vertrag läuft allerdings in drei Wochen aus. ENERGIE GRAZ

7. JUNI 2020 www.grazer.at graz 11 nur mit Fernwärme SAUBER. Die besseren Feinstaubwerte sprechen für sich: Die Fernwärme-Offensive in Graz drückt den C0 2 - Ausstoß nach unten. Von Vojo Radkovic & Verena Leitold redaktion@grazer.at Fernwärme ist sicher, bequem und nachhaltig. Sie wird in Form von heißem Wasser über geschlossene Leitungssysteme in rund 75.000 Haushalte sowie Spitäler, öffentliche Gebäude und Bildungseinrichtungen in Graz transportiert. Über rund 6300 Fernwärme-Zentralen werden im Grazer Stadtgebiet nahezu 11.000 Gebäude fernwärmeversorgt, rund 30 Prozent davon inklusive Warmwasserbereitstellung. Das Fernwärmenetz in Graz hat eine Länge von mehr als 800 Kilometern. Im Fokus der Fernwärme-Offensive stehen vor allem Gebiete in Graz, die tendenziell eine höhere Feinstaubbelastung aufweisen. Nachdem schon im Vorjahr rund 31 Millionen Euro in die Energieversorgung der Stadt investiert wurden, wird jetzt am Ziel gearbeitet, den Anteil an der Fernwärmeversorgung auf 50 Prozent zu steigern. Für die nächsten fünf Jahre sind dafür mehr als 60 Millionen Euro an Investitionen in den Fernwärmeausbau vorgesehen. Damit beläuft sich die investierte Gesamtsumme für Fernwärme von 2007 bis 2024 auf rund 200 Millionen Euro. Vertrag läuft aus Bis 2025 sollen von den insgesamt 120.000 Haushalten 100.000 mit Fernwärme versorgt werden. Der Strom dafür kommt großteils aus den Kraft-Wärme-Kopplungsan- lagen in Mellach. Eine langjährige vertragliche Vereinbarung sicherte eine Wärmeleistung von 230 MW sowie auch den Preis. Der Vertrag zwischen den Produzenten Verbund AG und Energie Steiermark läuft mit 30. Juni aus. Das Steinkohlekraftwerk Mellach, welches bis dato Hauptlieferant der Fernwärme war, wird ab heuer zur Strom- Netzstützung mit Erdgas betrieben und ist nach dem Vertragsende nicht mehr „verpflichtet“, Abwärme zu liefern. Diese wird übrigens von der Energie Graz verteilt. Minister Gernot Blümel als Eigentümervertreter des Verbundes (ÖBAG) und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer als Eigentümervertreter der Energie Steiermark müssten einen neuen Vertrag abschließen. Um die Versorgungssicherheit, aber vor allem auch einen günstigen Preis zu gewährleisten, startet etwa SPÖ-Mandatarin Susanne Bauer eine Initiative im kommenden Gemeinderat. Grazer Gruppe heute in TV-Doku ■■ In Memoriam Alfred Kolleritsch wird heute um 11.35 Uhr zur Matinee auf ORF III der Film „Die Grazer Gruppe“ in der 47-minütigen TV-Fassung uraufgeführt. Verantwortlich für diese Dokumentation ist der Grazer Filmemacher Markus Mörth mit Unterstützung der Film Commission Graz. Der Bogen reicht von der Gründung der Gruppe 1960 bis zum Handke- Literaturnobelpreis 2019.

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