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7. Juli 2021

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- Park+Ride beim Murpark wird jetzt ausgebaut - Raaba-Grambach: Lebenspark mit App erleben - Kinder, Hunde und Ärzte beim Graz Marathon 2021 - Grazer Schüler sammelten 2.500 Euro

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 7. JULI 2021 Seit gestern haben die Grazer Corona-Zahlen zugenommen.GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen in Graz sind seit gestern gestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 5,8 Fällen pro 100.000 Einwohner (gestern: 5,2) – 1,3 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 3,0. Die niedrigste 7-Tages-Inzidenz haben Liezen und Murau mit 0,0, die höchste nach Graz hat Deutschlandsberg mit 4,9. Insgesamt 312 Menschen sind bisher in Graz mit Corona gestorben, in GU 251. Park+Ride beim Murpark wird jetzt ausgebaut Das Park+Ride beim Murpark wird um eine zusätzliche Garage erweitert: 500 Plätze mehr sind geplant. MURPARK AUFSTOCKUNG. Die Kapazität des Park+Ride Murpark wird durch eine neue Garage verdoppelt. Insgesamt gibt die Stadt 9,31 Millionen Euro dafür aus. Diesen Sommer gibt es wieder Shuttles zum Schwarzl. HOLDING Gratis Shuttles zum Schwarzl ■ Nachdem der Bäderbus zum Schwarzlsee im Vorjahr sehr gut angenommen wurde, wird es auch heuer gratis Shuttles geben. Das gaben Verkehrsstadträtin Elke Kahr und Finanzstadtrat Günter Riegler heute bekannt. Gestartet wird von der Firma Watzke im Auftrag der Holding von 10. Juli bis 12. September jede Stunde am Jakominiplatz. Eine Zwischenstation gibt es in Puntigam, die Busse fahren von 9 bis 19:30. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Im Frühjahr 2007 wurde das Park+Ride-Parkhaus beim Einkaufszentrum Murpark eröffnet. Seither hat es sich zum erfolgreichsten der ganzen Stadt entwickelt. Die 480 Stellplätze sind eigentlich immer zu hundert Prozent ausgelastet. Die Kapazität ist meist bereits vor 9 Uhr erschöpft. Jetzt ist es soweit: Die Stadt Graz baut aus und verdoppelt das Fassungsvermögen. „Die Park+Ride Anlage beim Murpark wird bereits so gut angenommen, dass alle Kapazitätsgrenzen erreicht sind. Ein Ausbau ist dringend notwendig. Es freut mich, dass wir dieses wichtige Projekt so schnell auf Schiene bringen konnten“, so der zuständige Stadtrat und Vize-Bürgermeister Mario Eustacchio. Neues Parkhaus Umfangreiche Beratungen aller involvierten städtischen Abtei- lungen haben ergeben, dass das Szenario der Aufstockung des bestehenden Parkhauses aufgrund von vertraglichen und städteplanerischen Vorgaben unwirtschaftlich wäre und lediglich eine Erweiterung der Kapazität um rund hundert Stellplätze realisierbar ist. Demgegenüber bietet die Variante der Errichtung eines neuen Parkhauses eine Erweiterung der Kapazität von rund 500 Stellplätzen. In der morgigen Gemeinderatssitzung werden deshalb 4,4 Millionen Euro an Mitteln für einen nötigen Grundstückskauf freigegeben. Die Stadt nützt da ein Vorkaufsrecht. Konkret geht es um Flächen im Gesamtausmaß von 13.613 Quadratmetern nordwestlich des Petersbachs, die sich im Besitz dreier Eigentümergemeinschaften befanden. Der Kaufpreis von 4.190.000 Euro (+215.000 Euro Nebenkosten) wurde mittels Sachverständigengutachtens bestätigt. Im Juli 2020 wurde bereits eine entsprechende Änderung im Flächenwidmungsplan vorge- nommen. Diese soll demnächst rechtskräftig werden. Zusätzlich gilt es 4,9 Millionen Euro für die Planung und Errichtung des Parkhauses freizugeben. Davon fallen 4.755.000 Euro im Jahr 2022 und 150.000 Euro im Jahr 2023 an. Weitere Anlagen Weitere Park+Ride-Anlagen sind bereits in Planung. Etwa ist man in Andritz bereits auf der Suche nach geeigneten Standorten. Auch gibt es die Idee die erfolglose Garage in Fölling zu versetzen und anders zu nutzen. „Es ist noch nichts konkret, aber die Planungen laufen bereits“, heißt es aus dem Büro von Eustacchio. Insgesamt gibt es derzeit acht Park+Ride-Standorte in Graz. In Fölling stehen 200 Plätze zur Verfügung, beim Brauquartier 179, beim Nahverkehrsknoten fünfzig, am Zentralfriedhof 57. Die Park+Rides in Webling, Weinzödl und Maria Trost haben insgesamt 449 Plätze und sind nicht gebührenpflichtig.

7. JULI 2021 www.grazer.at Raaba-Grambach: graz 3 Lebenspark mit App erleben NEU. Zum 20-Jahr-Jubiläum digitalisiert Raaba-Grambach den belieben Lebenspark. Für Erwachsene gibt es interessante Hintergrund-Informationen, für Kinder eine Rätselrallye in einer App. Erzstein und die Böhmervilla bilden das Zentrum des Lebensparks. Künftig soll der ganze Bereich für Besucher, auch Kinder, interktiv erlebbar sein. RAABA-GRAMBACH Seit zwanzig Jahren lädt der Lebenspark in Raaba-Grambach ganz im Sinne von seinem „Erfinder“, dem Gärtnermeister Alfred Zenz, zum Spazieren und Flanieren ein. Jetzt will ihn die Gemeinde zeitgemäß aufbereiten und auch für Kinder spannend erlebbar machen. Dafür hat die Agentur „PRO.SUS- TAIN Nachhaltige Entwicklung“ eine eigene Website, eine App – ab sofort in allen gängigen Stores downloadbar –, Hinweistafeln und Folder erarbeitet. Rätselrallye Als erster Schritt wurde gemeinsam mit Kindern der Volksschule Raaba ein Maskottchen kreiert: Schon 2019 konnten die Kinder an ihrem Lieblingsort im Park eine Phantasie-Figur zeichnen – so wurde „Flori“ geboren. Daneben gibt es besagte App: Sie besteht aus einem Intro, Infos und mehreren Tools zur Naturerforschung (Lupe, Fernglas, Messinstrumente und mehr). Kern der App sind zwölf Stationen, in denen die Kinder auf einer Rätselrallye gemeinsam mit Flori die Zauberformel des Lebens suchen sollen. Auch für Erwachsene wird etwas geboten, unter anderem Informationen zu botanischen Highlights oder zur Geschichte. „Dieses Projekt unterstreicht die Wichtigkeit des Lebensparks für Raaba-Grambach“, freut sich daher Bürgermeister Karl Mayrhold (SPÖ). Auch der 2. Vizebürgermeister Adi Kohlbacher (ÖVP) ist überzeugt: „Der Lebenspark ist etwas ganz Besonderes. Diese Einzigartigkeit zeitgemäß erlebbar zu machen, war die Motivation für die „Digitalisierung“.“ FAB Inklusion im Schaufenster HINGESCHAUT. In der Woche der Inklusion wird das Thema Behinderung sichtbar: Schaufensterpuppen im Rollstuhl, viele Veranstaltungen und eine Kampagne sorgen für mehr Bewusstsein. Von 5. bis 11. Juli findet in Graz die Woche der Inklusion statt, die auf das Angebot für Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und die GrazerInnen für Inklusion sensibilisieren soll. Herzstück ist eine Kampagne, die gemeinsam von WKO Steiermark und Stadt Graz umgesetzt wird: Zehn Innenstadt-Unternehmen gestalten ihre Schaufenster passend zum Thema, z.B. mit Schaufensterpuppen im Rollstuhl oder mit Blindenstock, um Behinderung im Stadtraum sichtbar zu machen. Zusätzlich gibt es eine Reihe an Veranstaltungen, Führungen, Beratungen und Workshops. Programm morgen, am 8. Juli: Im Rathaus findet am Vormittag ein Beratungstag für Wirtschaftstreibende zur „Einstellung von Menschen mit Behinderung“ statt. Am Nachmittag gibt es einen Workshop für KlientInnen in Einrichtungen der Behindertenhilfe zum Thema „Sexualität und sexualisierte Gewalt“. Eine kostenlose Stadtführung zur Barrierefreiheit und Antidiskriminierung startet um 15 Uhr beim Kunsthaus. Buchungen unter urania.at. Und im Schloss Eggenberg findet ein Rundgang für Menschen mit und ohne Demenz um 10 Uhr statt. Alle Infos zum Programm und den kommenden Veranstaltungen unter graz.at/woche-der-inklusion. Für mehr Sichtbarkeit: Zehn Unternehmen in der Innenstadt gestalten in der Woche der Inklusion ihre Schaufenster zum Thema Behinderung. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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