Jetzt E-Paper-App downloaden

Aufrufe
vor 1 Jahr

6. September 2020

- Stadt Graz pflanzt jedes Jahr 800 neue Bäume - Überraschender Wirtschaftsbericht: Mehr als 600 neue Unternehmen trotz Corona - Grazer wurde Goldwasch-Weltmeister: Goldrausch direkt an der Mur - Lend und Gries: Neue Wohnstraßen bei Grazer Schulen - Lückenschließung und neuer Radweg in Ries - Eröffnung am 12. September: Erster Blick ins Schlossberg Museum - Sterzbauer hat wieder aufgesperrt

22 graz www.grazer.at

22 graz www.grazer.at 6. SEPTEMBER 2020 Volksbank Graz Bank der Zukunft: „Der Trend geht in Richtung digital“ INTERVIEW. Rudolf Grandits, Regionalleiter der Volksbank Steiermark, Region Graz, spricht über Corona, Digitalisierungstrends, die Commerzialbank Mattersburg und die Anlageformen der Zukunft. LUEF Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Wir befinden uns mitten in der größten Wirtschaftskrise seit fast 100 Jahren. Wie haben Sie das bei der Grazer Volksbank bisher erlebt? „Ich möchte das unter zwei Aspekten betrachten. Zum einen ist da der gesundheitliche Aspekt, also der Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden vor Corona. Da haben wir genaue Hygienevorschriften eingehalten und aufgrund des reduzierten persönlichen Kundenkontaktes verstärkt auf alternative Kommunikationskanäle gesetzt. Zum anderen haben wir die stark getroffenen Unternehmer, aber auch die unselbstständig Erwerbstätigen – im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten – durch die Stundung von Krediten unterstützt. Wir haben in Graz hunderte Stundungsvereinbarungen getroffen und viele Überbrückungsfinanzierungen gewährt.“ Hunderttausende Menschen waren und sind in Kurzarbeit, viele arbeiten noch im Homeoffice. Corona hat, so sagt man, die Digitalisierung beschleunigt. Wie merken Sie das als Bank? „Der Trend geht in Richtung digital, das ist coronabedingt noch zusätzlich angestiegen, da Kunden einfach aus der Notwendigkeit heraus, aber auch aus Gründen des Komforts mehr von zu Hause aus erledigen. Natürlich erleichtert alles, was mit Kartenzahlung, Zahlungsautomatisierung und Online-Banking zu tun hat, auch das tägliche Leben – und eine Karte ist natürlich auch deutlich sicherer, als eine Menge Bargeld herumzutragen.“ Aber was heißt das für das Bankgeschäft? Gibt es da Trends? Die Nutzung von Karten steigt weiter stark an. Deshalb erweitern wir laufend unsere Online-Services, damit von zu Hause aus eine Vielzahl von Bankgeschäften auf diese Art und Weise erledigt werden kann – ob es Überweisungen, Kreditkartenbestellungen oder Anfragen zu Produkten sind. Daher gehen wir noch stärker in die qualitative Beratung – denn schlussendlich braucht es beides. Ganz nach dem Motto: So viel Technik und Digitalisierung wie erforderlich und nachgefragt, aber Beratung jederzeit zu wichtigen Themen in jeder Lebensphase. Da setzen wir an und wollen für unsere Kunden die Hausbank in jeder erdenklichen Situation sein.“ Gerade in Krisenzeiten machen sich viele Menschen Sorge um ihr Erspartes. Und dann passiert so etwas wie bei der Commerzialbank im Burgenland. Was sagen Sie Kunden, die befürchten, dass die Bankomaten von heute auf morgen nicht mehr funktionieren? „Dazu muss man sagen, dass in diesem Fall extrem viel kriminelle Energie dahintersteckte. Dass alle Bankgeschäfte über Nacht auf null gestellt wurden, war ein absoluter Einzelfall. Daraus darf man nicht schließen, dass andere Banken ihre Bankomaten nicht versorgen, ganz im Gegenteil. Die Grundversorgung in Richtung finanzieller Sicherheit und Gesundung ist uns wichtig, dazu gehört auch der Bargeldtransfer.“ Das bringt uns zum Thema Vorsorge. Warum ist das wichtig und wieso reicht die staatliche Pension nicht aus? „Die staatliche Pension in Österreich ist natürlich ein hohes Gut. Doch die demografische Entwicklung zeigt klar, dass sich das Verhältnis derer, die einzahlen, und derer, die schon in Pension sind, immer weiter verschiebt. Und schon jetzt hat man in der Regel eine Lücke zwischen dem letzten Einkommen und der Pension, die dann ausbezahlt wird. Will man da keine Abstriche machen, sollte vorgesorgt werden. Dazu kommt noch das Thema der Gesundheit und Pflege im Alter.“ Aber zahlt sich das Sparen heute überhaupt noch aus? „Selbstverständlich, Sparen zahlt sich immer aus, nur in welcher Form angespart wird, ist entscheidend. Es gibt abseits vom klassischen Sparbuch noch attraktivere Ansparformen. Das Fondssparen bietet hier eine Möglichkeit, bei gleichzeitiger Risikostreuung, von den Entwicklungen am Kapitalmarkt zu profitieren. Da ist es dann wie bei einem Artisten, der an mehreren Seilen hängt. Reißt eines ab, wird er von den anderen immer noch ausreichend gesichert.“ Zum Schluss: Wohin geht die Entwicklung momentan? „Wir sehen ganz klar Trends zu Produkten, die in Richtung Nachhaltigkeit gehen, aber auch das Thema Sicherheit wird wichtiger.“

6. SEPTEMBER 2020 www.grazer.at graz 23 Neu: RB Region Graz-Nord GEMEINSAM. Die Raiffeisenbank Graz-Andritz, die neu renoviert erstrahlt, und die RB Mariatrost sind ab sofort die neue Bank Raiffeisenbank Graz-Nord. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Zwar waren die Raiffeisenbanken Graz-Andritz und Graz- Mariatrost schon eigenständige Raiffeisenbanken, dennoch haben sie sich jetzt noch stärker gemacht und zu einer neuen Bank zusammengeschlossen: „Raiffeisenbank Graz-Nord“ nennt sich die neue Bank, die rund 18.000 Kunden an den Standorten in Andritz, Mariatrost, Oberandritz, Geidorf und Gösting betreuen wird. Als Grund für den Zusammenschluss werden Synergien, aufwendige bankenrechtliche Auflagen und Die neue Bankzentrale der „Raiffeisenbank Graz-Nord“ in Andritz strahlt nach einjähriger Sanierungsarbeit als eine der modernsten Banken von Graz. SCHERIAU verstärkte Digitalisierung genannt. Die Zentrale ist Graz-Andritz, und die erstrahlt jetzt nach langer Renovierungsphase in neuem Glanz. Laut Geschäftsführer Christian Schwerdtfeger ist die Zentrale in Andritz eine der modernsten Bankstellen in Graz. Am 15. September ist die offizielle Eröffnung, genau ein Jahr nach Beginn der Sanierungsarbeiten. Coronabedingt wird es, wie man aus der Bank hört, keine große Eröffnungsfeier geben. Aber alle freuen sich schon auf den Umzug ins Hauptgebäude. „Grazer“-Frühstückspass MAHLZEIT. Der „Grazer“-Frühstückspass ist da! In gemütlichen Grazer Lokalen kann man damit ganze fünf Mal frühstücken – und zwar im Wert von 52,45 Euro. Gültig ist der Pass bis 30. November. Frühstückstiger aufgepasst: Auch dieses Jahr können „Grazer“-Leser wieder frühstücken wie die Kaiser. Und zwar um nur 30 Euro, bei einem Gesamtwert von 52,45 Euro! Die Gutscheine gelten für Frühstückskreationen im Lenz im Lend, im LEO Kalsdorf, im Merano City in der Sporgasse, im Das Eggenberg und im Ristorante Paradiso. Alle fünf sind für ihre tolle Qualität und gemütliche Wohlfühlatmosphäre bekannt. Erhältlich sind die Pässe bereits in allen teilnehmenden Lokalen, im s’Fachl in der Herrengasse und im Citypark, bei allen Ö-Ticket- Vorverkaufsstellen und bei „der Grazer“ im Styria Media Center am Gadollaplatz 1. Aber nur, solange der Vorrat reicht – also heißt’s schnell sein! Gültig ist der Pass bis 30. November. Frühstückspass ■■5-mal frühstücken um nur 30 Euro ■■Im Wert von 52,45 Euro ■■Gültig für: siehe Text ■■Erhältlich in allen teilnehmenden Lokalen, im s’Fachl in der Herrengasse und im Citypark, bei allen Ö-Ticket- Verkaufsstellen und bei „der Grazer“ am Gadollaplatz 1 Merano City www.grazer.at präsentiert

2022

2021