12 graz www.grazer.at 6. SEPTEMBER 2020 Vor Ort (hier in Feldkirchen bei Graz) waren immer auch Gemeinderäte und natürlich Projektleiterin Karin Nußmüller-Wind (hinten rechts). GU-Ferienaktion: Kinder designten Mülltonnen KREATIV. In sieben GU-Gemeinden konnten Kinder Mülltonnen motivierend gestalten. AWF Im Bezirk Ries wird noch in diesem Jahr ein weiterer Radweg errichtet. Auch die Schließung von Lücken wird in Angriff genommen. KK, STADT GRAZ / FISCHER Lückenschließung und neuer Radweg in Ries ERFOLG. Nach Jahren bekommt der Bezirk Ries einen weiteren Radweg in der Stiftingtalstraße. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Seit 2017 tourt der Abfallwirtschaftsverband Graz-Umgebung jedes Jahr unter dem Motto „Upcycling“ mit einem Ferienprogramm für Kinder durch die Gemeinden. Heuer mit einer besonderen Idee: Die Kleinen durften Mülltonnen mit motivierenden Sprüchen versehen und kreativ gestalten, um Leute zum Wegwerfen anzuregen. Inspirieren ließ man sich dabei von der Berliner Straßenreinigung, bei der solche komischen Sprüche schon länger Tradition haben. Diesen Sommer wurde die Aktion in sieben GU-Gemeinden durchgeführt, konkret in Sem- 24 Mülltonnen wurden von den Kindern insgesamt entworfen. Die Sprüche motivieren so richtig zum gezielten Wegwerfen. AWF riach, Premstätten, Lieboch, St. Bartholomä, Hitzendorf, Gratwein-Straßengel und Feldkirchen bei Graz. „In der Regel kommen die Gemeinden auf uns zu, damit wir die Aktion bei ihnen durchführen“, erzählt die Projektleiterin Karin Nußmüller-Wind. Angenommen wird es gut, heuer waren 71 Kinder dabei, und ganze 24 Mülltonnen wurden speziell designt. „Die Kinder sind sehr kreativ, überlegen sich teilweise auch eigene Sprüche und wollen dann auch nachschauen, wo ‚ihre‘ Mülltonne steht.“ Die motivierenden Sprüche laden durchaus zum Schmunzeln ein. „Eimer für alle“, „Müllhotel geöffnet“ oder „Tooor!“ sind nur ein paar Beispiele. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Seit Jahren kämpft der Bezirk Ries bereits für einen weiteren Radweg in der Stiftingtalstraße und die Schließung der dortigen Gehsteiglücken. Noch heuer soll der Wunsch auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden. „Sowohl für die Schließung und auch den Radweg wurde bereits eine Überprüfung durchgeführt. Ich bin zuversichtlich, dass die Arbeiten auch bald in Angriff genommen werden“, freut sich der Bezirksvorsteher von Ries, Josef Schuster. Die Schließung der Gehsteiglücken ist vor allem in puncto Verkehrssicherheit ein Vorzeigeprojekt im Bezirk und soll früher oder später auch in anderen Bereichen angewandt werden. Da- Josef Schuster mit wird den Bürgern Lebensqualität geboten und keiner muss dabei Angst haben, beim Überqueren der noch vorhandenen Lücken zu stürzen oder sonst beeinträchtigt zu werden. Schmaler Gehweg Außerdem freut sich Schuster über einen weiteren Erfolg in seinem Bezirk: „Für den schmalen Gehsteig auf Höhe Sartorigasse und den fehlenden Gehsteig im Bereich Dr.- Harnisch-Weg gibt es nach über 15 Jahren endlich einen Planungsauftrag vonseiten des Landes. Die Ausschreibung soll laut Referat alsbald erfolgen.“ Bis dato ist der schmale Weg für Kinderwägen und Rollstühle nicht benutzbar; begegnen einander zwei Passanten, muss einer auf die stark befahrene Straße ausweichen. Diese Erfolge machen den Bezirksvorsteher stolz.
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