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6. Mai 2018

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- Grazer Bildungsstadtrat fordert: „Gesundheit muss in den Schulunterricht!“ - Kuhüberwachung & mitwachsendes Haus: Die skurrilsten Start-ups der Stadt - Gasthaus Klöcherperle ist zurück - Heimische In-Drinks für die Gastgartensaison

sport 40

sport 40 redaktion@grazer.at So halte ich mir viele blöde Fragensteller vom Leib.“ „Red Bulls Formel-1-Chef Helmut Marko, seit kurzem 75, auf die Frage, warum er manchmal grantig wirke. GEPA (4) www.grazer.at 6. MAI 2018 Blackies unterwegs Sturms Rekorde (bisher) ■■1. Cup-Finale 2010, Klagenfurt: 22.000 Fans ■■2. Cup-Finale 1997, Wien: 10.000 Fans ■■3. Cup-Finale 1996, Wien: 8000 Fans ■■4. Meisterschaft, Nov. 2011, Klagenfurt: 7000 Fans ■■5. Meisterschaft, Juni 1996 gegen Rapid, Wien: 5000 Fans ■■6. Meisterschaft, Mai 2000 gegen Rapid: 4000 Fans ■■International: 1.) Szobathely 1975: 5000 Fans; 2.) Parma, Zagreb 1999: 3200 Fans; 3.) Mailand 1998: 2000 Fans ■■Rekord Rapid: 25.000 Fans, Pokalsiegercup-Finale, 1996, Brüssel ■■Rekord GAK: 9000 Fans, Meisterschaft, Mai 2004, Südstadt „Invasion“ bricht die Cup-Finale I Finale 2010: Das Klagenfurter Stadion wird bald erneut in Schwarz-Weiß erstrahlen. FINALE. Mittwoch spielt Sturm um den Cupsieg. Die Fan-Karawane schickt sich an, die stärkste Auswärtsfahrt der Sturm- Geschichte zu schaffen. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Es ist die größte Auswärts- Fan-Invasion, die Österreich auf nationaler Ebene je sah. In drei Tagen machen sich über 200 Busse (beim Endspiel 2010 waren es schon 220, und das bei wohl weniger verkauften Tickets als heuer) und unzählige Privatfahrer aus Graz und der Im Galopp zum Sieg SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir den Reitsport! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Bei der Reitanlage des Vereins Reitclub Himmelreich in Raa ba/Grambach kommt jeder auf seine Kosten, denn dort wird Pferdebegeisterten neben Springplatz, Reithalle und Dressurviereck auch eine Ausreitmöglichkeit geboten. Ein eigenes Pferd ist dafür allerdings nicht zwingend notwendig, denn der 2005 gegründete Verein bietet seinen rund 40 Mitgliedern fünf Schulpferde, womit vom Anfänger bis hin zum Fortgeschrittenen alle betreut werden. Da bleiben auch die Erfolge nicht auf der Strecke, schließlich konnten die Himmelreicher Reiter im Vorjahr unglaubliche zwölf Siege sowie etliche andere Topplatzierungen verzeichnen. Die Zügel in der Hand hält dort der Obmann des Reitclubs Himmelreich, Josef Sporer-Gollner, der uns erklärt, was den Reitsport so einzigartig macht: „Beim Reiten trainiert man mit einem zweiten Lebewesen, das auch seinen eigenen Willen und Gedanken hat. Somit sind immer zwei verantwortlich, was die Herausforderung umso schöner und spannender macht.“ Alle Infos zu den steirischen Vereinen findet man online unter www.stps.at. Gemma, Grazer www.grazer.at Reitsport-Interessierte finden alles Wissenswerte zum Verein sowie Fotos von den Schulpferden im Netz unter www.reitstallhimmelreich.at. HALÁSZ

6. MAI 2018 www.grazer.at sport 41 HERO➜ Dariush Lotfi, Wasserspringer Der Top-Athlet des GAK brachte vom Diving Cup in Amsterdam zwei Goldmedaillen mit nach Graz! Ken Ograjenšek, Eishockeyspieler Der 99ers-Crack verpasste mit Sloweniens Nationalmannschaft den Wiederaufstieg in die A-Gruppe. ZERO ➜ Fan-Rekorde Steiermark auf nach Klagenfurt, um den SK Sturm im Cupfinale gegen Red Bull Salzburg zu unterstützen. Sturm brachte noch nie zuvor eine solche Masse an Fans zu einem Auswärtsspiel (siehe Infobox) und steht mit erwarteten 27.000 (Kapazität: 30.000) Fans auch im internationalen Vergleich gut da. Der neben Christian Gratzei einzige aktive Sturm- Kicker, der schon beim letzten Pokalfinale dabei war, ist Jakob Jantscher. „2010 waren schon über 20.000 Leute dabei. Für uns Spieler war die Anfahrt ein Wahnsinn: jede Raststätte auf der A2 – überall Sturmfans!“ Für die neue Generation, die nun den Pokal holen soll, sei das Spiel „etwas, was noch keiner in dem Ausmaß miterlebt hat. Sogar für mich, der international doch schon einige Riesenstadien vor enormen Fanmassen erlebt hat, ist das ein Highlight.“ Und ein sportlicher Trumpf: „Ich denke, dass es vor allem die brachiale Stimmung im Semifinale war, die uns nach 120 Minuten gegen Rapid den letzten Schub zum Sieg gegeben hat.“ International schrieb Sturm übrigens schon 1975 nationale Geschichte, als man sich ins damalige Auswärtsfans-Spitzenfeld spielte: Gegen Haladas Szombathely reisten über 5000 Sturmfans nach Ungarn. Historisch auch deswegen, weil damals der Eiserne Vorhang als reisetechnisch schwer zu überwindende Grenze galt. Internationale Fan-„Invasionen“ Von Liverpool bis BVB; Auszug der letzten 15 Jahre ■■Celtic Glasgow, UEFA-Cup- Finale 2003 gegen FC Porto: 50.000 in Sevilla (siehe Foto) ■■FC Liverpool, Champions- League-Finale 2005 gegen AC Milan: 35.000 in Istanbul ■■Borussia Dortmund, Champions-League-Finale gegen FC Bayern: 30.000 in London ■■Schalke, UEFA-Cup-Finale 1997 gegen Inter Mailand: 30.000 in Mailand „Geweint wie a kleiner Bua!“ ■ ■ „Wir haben mit vielem gerechnet, aber was dann im Stadion und in der Stadt abging, übertraf alles“, bilanziert Christian Peintinger, Co-Trainer von Adi Hütter bei Young Boys Bern, die ersten Feiern nach dem kürzlich errungenen Meistertitel (der erste seit 1986!). „Was der Erfolg für die Menschen hier bedeutet – unbeschreiblich!“ Der Grazer Cup-Finale II Meister- Duo: Peintinger (l.) und Hütter wollen jetzt auch den Pokalsieg nach Bern holen. GEPA (2) Anteil ist dank „Peinti“ und Ex- Sturm-Kicker Thorsten Schick groß. „‚Schicki‘ lief nach dem Spiel gegen Luzern auf mich zu, weinte vor Freud’ – und ich hab mitgeweint wie ein kleiner Bua.“ Die Freudentränen trocknen zahlt sich nicht aus: Am 27. Mai steigt das Cup-Finale gegen den FC Zürich – in Bern! Peintinger: „Darauf richtet sich bereits unser voller Fokus!“ PHIL

2021