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6. Juli 2021

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- Grazer SP fordert: Endlich Hochwasserschutz umsetzen - Eustacchio will Schwarz-Blau - Themen im Landtag: Kinderbildung, Straßen und Grazer Luft - Rechnungshof prüfte St. Oswald: Schlimme Finanzsituation - Gewächshaus komplett saniert - Gratwein-Straßengel: Neue Förderung für Familien

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2 graz www.grazer.at 6. JULI 2021 Die Grazer Corona-Zahlen haben seit gestern zugenommen. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen in Graz sind seit gestern leicht angestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 5,2 Fällen pro 100.000 Einwohner (gestern: 4,8) – 1,3 in Graz-Umgebung. Der Steiermark- Durchschnitt beträgt 2,7. Die niedrigste 7-Tages-Inzidenz haben Liezen, Murau und Voitsberg mit 0,0, die höchste nach Graz hat Deutschlandsberg mit 4,9. Insgesamt 312 Menschen sind bisher in Graz mit einer Corona-Infektion gestorben, in GU 251. Grazer SP fordert: Hochwasserschutz endlich umsetzen! Obiges Bild stammt vom 29. Juni 2020, als es wieder äußerst nass in der Statteggerstraße (Andritzbach) war. Kritiker klagen, dass trotz vieler Versprechungen, der Hochwasserschutz in Andritz noch lückenhaft ist. KK TRANSPARENZ. Beim Hochwasserschutz wurde bislang viel versprochen, viel getan, nicht alles umgesetzt. Die Grazer SP fordert hier mehr Transparenz. Noch können Gegenstände getauscht werden. MYPLACE - SELFSTORAGE Dinge tauschen mitten in Graz ■ Nach dem Motto „Tauschen statt Wegwerfen“ stellt der Lagerraumanbieter MyPlace- Selfstorage noch bis 10. Juli in seiner Filiale der Starhemberggasse 4 einen eigenen Tauschraum zur Verfügung. Grazer können hier bis zu fünf gebrauchte Gegenstände eintauschen (Mo bis Fr 8.30 bis 17.30, Sa 9 bis 13 Uhr). Für jedes mitgebrachte Teil kann ein anderes Objekt kostenlos mitgenommen werden. Mitgebrachtes muss aber top erhalten sein. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Wenn sich der Himmel über Andritz verdunkelt, haben viele Menschen Angst vor etwaigem Stark-regen und neuerlichen Überschwemmungen. Hauptgefahr geht hier vom Schöcklbach aus, der immer wieder mal übergeht und die Bewohner, wenn‘s ganz heftig kommt, ihre Häuser mit Sandsäcken schützen. Dabei hat die Stadt viel getan. Es gibt bereits ein Hochwasserrückhaltebecken II, das aber bei extremen Unwettern nicht ausreichend scheint. Dazu kommt, dass im Schöcklbachbauabschnitt vom Rotmoosweg bis zur Stadtgrenze nach den verkündeten 600 Grund-ablösen am Schöcklbach bis dato nicht ein Zentimeter verbaut wurde, wie der Obmann der Bürgerinitiartive Andritz (BIA) Erich Cagran auflistet. Cagran: „Ebenso von Michael Ehmann den fehlenden Maßnahmen am Andritzbach, dem Gabriachbach (Bereich Hoffeldstraße) oder dem Weizbach“. Der Grazer SPÖ-Chef Michael Ehmann ortet bei den Andritzern große Verunsicherung und Informationsnachholbedarf. Ehmann: „Gerade im Hinblick auf drohende Katastrophenfälle – und die nächsten Starkregen, die nächsten schweren Unwetter kommen bestimmt – gilt es, den Menschen Sicherheit zu vermitteln, ihnen aber auch die Realität zu nennen. Das schafft Vertrauen. Alle Fakten gehören auf den Tisch.“ Ehmann und die Grazer SPÖ bringen am Donnerstag in den Gemeinderat einen Antrag ein, wo Bürgermeister Siegfried Nagl aufgefordert wird, eine umfassende Aufstellung auszuarbeiten, was alles zum Schutz und zur Sicherheit gegen Hochwasser in Andritz zugesagt wurde. Weiters fordert Ehmann eine Aufstellung darüber, was bislang tatsächlich umgesetzt wurde bzw. konkret in Umsetzung ist. Ehmann will auch noch eine Aufstellung der noch offenen Maßnahmen bzw. die Begründung für Aufschübe oder gar Nicht-Umsetzung. Der Antrag schließt mit der Aufforderung, dass ein entsprechender Bericht allen Fraktionen des Bezirksrates Andritz sowie der Bürgerinitiative Andritz zu übermitteln ist und dann unter Teilnahme der zuständigen Stadtsenatsmitglieder in einer Bürgerversammlung zur Diskussion gestellt werden soll. BIA-Obmann Cagran: „Nach dem Gemeinderats-Beschluss vom September 2009 zur Sanierung aller Grazer Hochwasserbäche samt Finanzierungsbeschluss und Zeitplan (Fertigstellung aller Ausbauten bis 2013) sind bereits zwölf Jahre vergangen, von fertig immer noch keine Spur. Dazu kommt, dass die beschlossen HQ 100 (Jahrhunderthochwasser Schutz) Ausbauten am Schöcklbach nur in H Q 30- (Schutz gegen Hochwasser die alle 30 Jahre auftreten) Dimension erfolgt sind.

6. JULI 2021 www.grazer.at graz 3 Eustacchio will Schwarz-Blau WAHL. Die Grazer FP präsentierte ihr Team für die Gemeinderatswahl. Trotz Ärger über die VP aufgrund des frühen Termins strebt Vize-Bürgermeister Mario Eustacchio eine erneute Partnerschaft an. Gemeinsam mit Klubchef Armin Sippel (r.) präsentierte Mario Eustacchio die Liste der FP-Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. September. KK Beleidigt sein ist keine Kategorie in der Poitik“, weiß Bürgermeister-Stellvertreter und FP-Spitzenkandidat Mario Eustacchio und reicht dem Regierungspartner die Hand, nachdem Bürgermeister Siegfried Nagl bekanntlich den frühen Wahltermin am 26. September fixiert hat, ohne seinen Regierungspartner vorab darüber zu informieren. „Es hat den Anschein, dass man Türkis-Grün in ganz Österreich durchschalten möchte. Es kann schließlich kein Zufall sein, dass die Grünen schon seit einem Monat Wahlkampf führen. Es schaut schon danach aus, als ob es hier vorab einen Deal gegeben hat. Die viel bessere Alternative für Graz aber ist Schwarz- Blau. Davon sind wir überzeugt, das haben wir in den letzten Jahren auch bewiesen.“ Konkret bezieht sich Eustacchio auf die Gemeindewohnungen, die jetzt bevorzugt an Grazer vergeben werden, die Bekämpfung von Sozialmissbrauch und Kriminalität und die Modernisierung der städtischen Verwaltung. Neben Eustacchio und Klubchef Armin Sippel sind mit Claudia Schönbacher und Roland Lohr zwei routinierte Politiker auf Rang drei und vier gesetzt. Der erste Newcomer auf Platz fünf ist kein Unbekannter. Michael Winter, Sohn der ehemaligen blauen Spitzenkandidatin Susanne Winter, wurde 2008 wegen Verhetzung veurteilt. Eustacchio stellt sich hinter den jungen Parteikollegen: „Er bereut diesen Blödsinn, den er mit 17 Jahren gemacht hat und hat sich eine zweite Chance verdient.“ TS Woche der Inklusion in Graz INKLUSIV. Von 5. bis 11. Juli macht die Woche der Inklusion die Themen Behinderung und Barrierefreiheit in der Stadt sichtbar. Mit einem Programm für alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung. In Graz arbeitet man ständig am Abbau von Barrieren – in Gebäuden, auf den Straßen, in Verkehrsmitteln und in den Köpfen. Sozialstadtrat Kurt Hohensinner erzählt, was eine inklusive Gesellschaft für ihn bedeutet und welche Rolle die Stadt dabei einnimmt. Für Wolfgang Palle, Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Stadt Graz, verfolgt die Woche der Inklusion zwei Ziele: Einerseits die betroffenen Personen über die Angebote der Stadt zu informieren und andererseits zu sensibilisieren und auf die große und starke Gruppe der Menschen mit Beeinträchtigung aufmerksam zu machen. Alle Infos zum Programm und Veranstaltungen gibt es unter graz.at/ woche-der-inklusion. NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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