7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 8 Monaten

6. Jänner 2019

  • Text
  • Silvester
  • Naherholungsgebiet
  • Annenstrasse
  • Volksgarten
  • Augartenfest
  • Bezirksvorsteher
  • Ries
  • Gries
  • Muell
  • Feinstaub
  • Kinder
  • Zeit
  • Stadt
  • Steiermark
  • Menschen
  • Grazer
  • Graz
- E-Taxis, Bäume und Öffi Anschlüsse: Es reicht! Jetzt knöpfen sich die Bezirke den Feinstaub vor - Steirer müssen mehr Müll trennen - Gries und Ries: Zwei neue Bezirksvorsteher - Augartenfest 2019 findet im Volksgarten statt - Annenstraße soll zu Nebengasse hin geöffnet werden - Kinder und Naherholungsgebiet in Gefahr - Neuer Weg für Menschen mit Behinderung: „2019 wird ein gutes Jahr“ - Silvester 2019

14 graz www.grazer.at

14 graz www.grazer.at 6. JÄNNER 2019 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Dank an die Spender Das zu Ende gehende Jahr 2018 war vielerorts ein Jahr der Wetterkatastrophen: Überschwemmungen und Hagelstürme haben zahlreiche Familien und Betriebe stark getroffen. Auch Schicksalsschläge wie Krankheiten oder der Verlust des Arbeitsplatzes haben Menschen in Notlagen gebracht. Zudem bleibt das Thema Flucht heiß diskutiert: Wenn Betroffene vor Gefährdung fliehen und bei uns eine neue Heimat suchen, macht das manchen Mitbürgern in der Steiermark Angst. Zu Weihnachten fragte ich mich da bisweilen, ob wir uns angesichts der Sorgen vieler Mitmenschen wirklich von Herzen freuen dürfen. Und ich denke: Ja, wir dürfen die Freude leben, und wir sollen es auch. Denn das Kind in der Krippe stiftet an zu Freude und gibt uns als Christen und Christinnen gleichzeitig den Auftrag, diese Freude in Taten umzusetzen. Wir in der Caritas haben diesen Auftrag angenommen, indem wir uns den Schwachen der Gesellschaft zuwenden. Dabei unterstützen uns jährlich viele tausend Spender­ Innen, aber auch tausende Freiwillige, die ihre Zeit geben, um für andere da zu sein. Allen, die uns in der Caritas mit Geldspenden, mit Zeit und Gebeten unterstützen, sage ich herzlichen Dank für unser gemeinsames Unterwegssein. Herbert Beiglböck, Caritas-Direktor, Graz * * * Grazer Straßennamen Ein Leserbriefschreiber (Hr. Brandstetter, Ausgabe 23. 12. 2018) ereifert sich, dass Beurteilungen betreffend weiterer 77 Straßennamen erfolgen müssten. Mehr als zehn Straßennamen, die an NSDAP und kriegstreibende Heerführer erinnern, sollten bekanntlich laut der sogenannten Expertenkommission sofort umbenannt werden. Was soll der Blödsinn? Bgm. Nagl hat immerhin 350.000 Euro für diese Untersuchungen zur Verfügung gestellt bzw. eindeutig verschwendet. Die Verwendung für soziale Einrichtungen wäre 100 Mal sinnvoller gewesen, zumal von vornherein klar war, dass kein einziger Straßenname geändert wird aufgrund praktischer Undurchführbarkeit. Diese Experten sollten sich darüber hinaus auch die Konsequenzen überlegen, wenn jeder Name, der an Gräueltaten erinnert, verboten wird: Auschwitz, Hitler, Napoleon, Alexander der Große usw. dürften nie mehr „in den Mund genommen“ werden. Beim problematischen Namen Tegetthoff vertrat ein „Experte“ sogar folgenden Gedankengang: Nur die Bezeichnung zu ändern sei auch zu wenig, weil der Konnex durch die bestehende Tegetthoffbrücke permanent aufrecht bleibt. Man müsse daher die Brücke eigentlich abreißen und neu errichten. Maria Brunner, Graz * * * Teppich als Wahrzeichen Zum Bericht „Aus für roten Teppich“: Der rote Teppich in der Stempfergasse ist ein besonderes Beispiel dafür, wie man mit einer sehr guten Idee eine besondere Stimmung schaffen kann. Der rote Teppich, das quasi Wahrzeichen der Stempfergasse, soll nun seitens des Straßenamtes der Stadt Graz nicht weiter genehmigt werden. Der Leiter des Straßenamtes, Herr Fischer, will keine neuerliche Genehmigung ausstellen und begründet dies unter anderem damit, dass die Stadt neue Platten verlegen wird und diese und nicht der rote Teppich zur Geltung kommen sollen – „daher werde ich keine neuerliche Genehmigung für das Aufbringen eines Teppichs in der Stempfergasse ausstellen“, so Herr Fischer. Wie bitte? – Das ist doch kein Argument – ganz im Gegenteil, das klingt ja wie Eifersüchtelei und riecht nach Willkür. So nach dem Motto: Unsere Platten sind viel schöner als euer Teppich. Ich als Behördenleiter habe es in der Hand zu bestimmen, wer der Schönste im Lande ist. Es ist zu hoffen, dass Herr Fischer, der Leiter des Straßenamtes der Stadt Graz, von seiner nicht nachvollziehbaren Position abrückt und der Stempfergasse ihr Wahrzeichen zurückgibt. Erwin Sacher, Graz Vivid ruft Ex-Raucher auf, ihre Geschichte übers Aufhören zu erzählen. Ex-Raucher gesucht GETTY ■■ Aus welchen Gründen hören Menschen mit dem Rauchen auf? Die Suchtpräventionsstelle Vivid sucht jetzt nach Ex-Rauchern, die erzählen, warum sie aufgehört haben, was den Anstoß zum Aufhören gab und ob ein besonderes Erlebnis dafür ausschlaggebend war. „Uns interessieren echte Geschichten von echten Ex-Rauchenden“, erklärt Vivid-Geschäftsführerin Claudia Kahr. „Unserer Erfahrung nach hat sich der Rauchstopp-Wunsch oft über lange Zeit aufgebaut, und trotzdem gab es ein konkretes Ereignis, einen besonderen Anlass, es wirklich anzugehen.“ Bis Ende Februar sucht Vivid Menschen, die über ihr Motiv, mit dem Rauchen aufzuhören, berichten und so als Vorbild für Aufhörwillige dienen. Für die Aktion „Rauchen passt nicht mehr zu mir“ wurde unter www.passt-nichtmehr.at eine Website eingerichtet. Die Kampagne wird von Vivid mit Unterstützung von Gesundheitslandesrat Christopher Drexler und der steirischen GKK umgesetzt.

2021