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6. Jänner 2018

- Was sich die Grazer zum Lass-Träume-wahr-werden-Tag wünschen - Strafzettel für Straßendealer - Grazer als Star bei der Extrem-Reality-Show „Get the Fuck out of my House" - Grazer Software beobachtet Millionen Autos weltweit

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6 graz www.grazer.at 6. JÄNNER 2018 KOMMENTAR Ein bisschen Spaß muss sein Von Johanna Vučak johanna.vucak@grazer.at W enn der Beginn eines neuen Jahres gefeiert wird, ist das weltweit auch mit Leuchten am Himmel verbunden. Aus allen Metropolen werden uns eindrucksvolle Fotos von Feuerwerken übermittelt – die finden sich dann oftmals auch als stimmungsvolle Werbebilder in Tourismusbroschüren wieder oder gelten als beliebte Postkartenmotive. Graz hat sich jedoch gegen ein offizielles Feuerwerk entschieden, wollte seinen Bürgern und den tausenden Touristen, die eigens wegen Silvester in die Stadt gekommen waren, dieses Spektakel nicht gönnen. Ja, wir sind Feinstaubhochburg und die Luftqualität nach so einer Silvesternacht mit viel Knallerei lässt mehr als zu wünschen übrig. Ist aber sicher einmal im Jahr auszuhalten, wenn für die übrigen Tage rund um die Feinstaub- Hauptverursacher Verkehr und Heizen entsprechende Maßnahmen gesetzt würden. Immerhin hat es allein an der Messstation Don Bosco bis zum 27. Dezember schon 49 Grenzwertüberschreitungen gegeben. Auch die Sorge um die Tiere ist nachzuvollziehen – aber auch die überstehen diesen Tag mit entsprechender Vorbereitung ganz gut. Schade also, dass bei aller gebotenen Vorsicht, bei allen notwendigen Vorschriften, auf dieses Silvester-Spektakel, das stets zum kollektiven In-den-Himmel-Staunen lädt, vollends verzichtet wird. Strafzettel für Straßen-Dealer! ZUGRIFF. Straßendealer sollen künftig, wenn sie beim Dealen erwischt werden, mit einem Organmandat in Höhe von 50 bis 100 Euro so fort bestraft werden. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Gedealt wird in Graz nach wie vor unverblümt und offen an den bekannten Hotspots, so etwa in nahezu allen Grazer Parks. Wird ein Dealer von einer Polizeistreife erwischt, muss diese eine Anzeige schreiben, die beschlagnahmten Tabletten oder Amphetamine nach ihrer Substanz untersuchen lassen, und meist verläuft ein Verfahren gegen den Dealer im Sand und alles beginnt von vorne. Dieser Vorgang ist kostenintensiv, und allein die strafrechtliche Verfolgung eines gefassten Dealers kostet durch den anfallenden Verwaltungsaufwand zwischen 700 und 900 Euro. Das könnte anders laufen, sagt die Stadt Graz und hat in Wien bereits den Wunsch einer Um- gestaltung des Strafrechts deponiert. Straßendealen soll aus dem Strafrecht herausgenommen und in das Verwaltungsrecht übernommen werden. Damit ist der Weg frei, jeden erwischten Dealer sofort noch am Tatort mit einer Geldstrafe, die zwischen 50 und 100 Euro liegen könnte, zu bestrafen. Vor Ort bestrafen GR Verena Kumpitsch (VP): „Ich habe mich mit dem Thema Drogen in Graz intensiv auseinandergesetzt und begrüße die Initiative, die Dealer gleich vor Ort empfindlich bestrafen will. Werner Miedl, Polizei-Chef- Verena Kumpitsch: Damit könnte man das Dealen in Graz schwieriger machen. STADT GRAZ, THINKSTOCK inspektor und Initiator der Polizeikooperation „Gemeinsam sicher“: „Ich kann dieser Idee viel abgewinnen. Vielleicht bekommt man so die Dealer leichter aus den Parks, die Erholungsanlagen für alle sein sollen und in die sich manche Menschen wegen der Dealer nicht mehr hineintrauen. Generell sollte man auch den Umgang mit Cannabis wieder überdenken und Cannabis, übrigens der in Graz am meisten gehandelte Stoff, entkriminalisieren. Mit der Möglichkeit, Dealer direkt vor Ort mit einer Geldstrafe zu belegen, kann die Polizei den Kampf gegen Straßendealer leichter handhaben. Der Gesetzgeber ist am Zug.“ Primar Johann Sailer, Leiter der Drogenabteilung des ehemaligen LSF und heutigen LKH Graz Süd-West/Süd: „‚Das könnte ein Weg sein, vor allem deshalb, weil hier eindeutig die Dealer bestraft werden und nicht Suchtgiftabhängige, die mehr oder weniger als Kranke anzusehen sind.“ Thomas Rajakovics, Bürgermeisterbüro: „Wir stehen voll hinter der Strafzettel-Idee. Stadtrat Kurt Hohensinner hat die Forderung bereits Justizminister Josef Moser übermittelt.“ derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS­ TENZ: Silvia Pfeifer (0 664/80 66 66 918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Mag. Johanna Vučak (DW 2618) | REDAKTION: Tobit Schweighofer (CvD, 0 664/80 666 66 92), Verena Leitold (0 664/80 666 66 91), Vojo Radkovic (0 664/80 666 66 94), Mag. Daniel Windisch (0 664/80 666 66 95), Valentina Gartner (0664/806666890). Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Reinhard Hochegger (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6491), Robert Heschl (0 664/80 66 66 897), Matthias Seiser (0 664/80 66 66 892), Michael Midzan (0 664/80 666 6891), Selina Gartner (0 664/80 666 68 48), Mag. Eva Semmler (0 664/80 66 66 895), Theresina Jürgens, MA (0 664/80 66 66 892) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 172.019 (Der Grazer, wö, ÖAK geprüft 1.HJ 2017). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

6. 7. JÄNNER 2017 2018 www.grazer.at anzeige 7 TRAINIEREN STATT OPERIEREN Mit Kieser Training Beschwerden vorbeugen oder therapieren, um einer Operation aus dem Weg zu gehen. Die Volkskrankheit Rückenschmerzen: Vor allem Schmerzen im unteren Rückenbereich (Kreuzschmerzen) treffen mehr als drei Viertel aller Menschen zumindest einmal in ihrem Leben. Das muss nicht sein, sagt Dr. med. Gabriela Kieser. Sie erklärt, wie man Beschwerden vorbeugen oder therapieren kann. Risikofaktoren für Rückenschmerzen Wir haben den Bewegungsapparat eines Steinzeitmenschen, der auf Jagd und wechselnde Belastungen ausgerichtet ist. Doch wir verhalten uns nicht dementsprechend. Meist sitzen wir den ganzen Tag: tagsüber auf dem Schreibtischstuhl und abends auf dem Sofa. Das Problem: Sind wir körperlich inaktiv, bildet sich die Muskulatur zurück. Sie verkümmert – wir bezeichnen das als Muskelatrophie. Dieser Muskelschwund betrifft auch unsere Rückenstrecker, die die Wirbelsäule stabilisieren und schützen. Grund der Beschwerden Wir wissen, dass Menschen mit chronischen Rücken- und Nackenbeschwerden häufig schwache autochthone Rückenstrecker haben. Sind diese Muskeln zu schwach, werden Wirbelgelenke und Bandscheiben ungleichmäßig be- und damit schnell überlastet. Sie verschleißen vorzeitig. Blockaden, Abnutzungserscheinungen, Bandscheibenvorwölbungen oder -vorfälle, Arthrosen, gereizte Nerven oder Entzündungen zählen zu den häufigen Folgen. Oftmals ist es ein einmaliges Schmerzereignis wie ein Hexenschuss, das in einen Teufelskreis führt. Der Teufelskreis Aus Angst vor erneuten Schmerzen nimmt der Betroffene meist eine Schonhaltung ein und vermeidet Belastungen des Rückens. Diese Inaktivität führt aber dazu, dass sich die Rückenstrecker weiter zurückbilden und die Wirbelsäule funktionell instabil wird. Irgendwann schmerzen sogar einfache Belastungen. Es ist ein sich selbst verstärkender Mechanismus, den wir Mediziner als „Dekonditionierungs- Syndrom“ bezeichnen. Dieser kann dazu führen, dass die Beschwerden chronisch werden. Training In der Prävention und Therapie von Rückenbeschwerden muss es in erster Linie darum gehen, die Kraft und Funktion der Rückenstrecker zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Ergänzend sollten alle Muskeln des Rumpfes sowie die Muskeln der Oberschenkel, des Gesäßes oder des Beckenbodens gestärkt werden. Ein natürliches Muskelkorsett hilft, uns aufzurichten, die Wirbelsäule zu stabilisieren und die Strukturen zu schützen. Becken fixieren Studien zeigen: Die effektive Kräftigung der Rückenstrecker gelingt nur, wenn das Becken während des Trainings fixiert ist. Denn nur dann lässt sich die Muskelschlinge aus Rücken- und Hüftstreckern, Gesäß- und hinterer Oberschenkelmuskulatur unterbrechen, so dass die Rückenstrecker isoliert arbeiten müssen. Das gelingt mit Hilfe unserer Lumbar Extension-Maschine (LE). Diese computergestützte Rückenmaschine erfüllt alle technischen Voraussetzungen für ein hocheffizientes Rückentraining. Zwar lassen sich Abnutzungen und Bandscheibenvorfälle nicht wegtrainieren, aber Schmerzen können gelindert oder sogar beseitigt werden. Eine Studie zeigt: Durch das Training an der LE konnten neun von zehn geplanten Operationen vermieden werden. In der Regel reichen 12 bis 18 Trainingseinheiten dazu aus. Die Ärztin Dr. med. Gabriela Kieser behandelt chronische Rückenschmerzen seit 1990 durch gezieltes Krafttraining. Die Möglichkeit dazu gibt es in jedem Kieser Training Studio. Fitnessketten im Test Und der Gewinner ist: Kieser Training! Mit der Note 2,0 (GUT) setzt sich Kieser Training klar von Fitnessketten ab und belegt den Spitzenplatz im aktuellen Test der deutschen Stiftung Warentest. Die Bewertung der geschulten Tester ist eindeutig: Sie attestieren Kieser ein sehr gutes Einführungstraining, einen guten Trainingsplan sowie eine gute Betreuung durch aufmerksame und kompetente Trainer. Testen auch Sie uns! Testen Sie uns am Tag des gesunden Rückens, Samstag, 20.01.18, zwischen 9 und 18 Uhr. Bis 31.01.2018 erhalten Sie bei Abschluss eines Abos 1 Monat zusätzlich. Kieser Training Graz Babenbergerstraße 2 Tel. (0316) 722 555 kieser-training.at

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