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6. Jänner 2018

- Was sich die Grazer zum Lass-Träume-wahr-werden-Tag wünschen - Strafzettel für Straßendealer - Grazer als Star bei der Extrem-Reality-Show „Get the Fuck out of my House" - Grazer Software beobachtet Millionen Autos weltweit

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6. JÄNNER 2018 www.grazer.at A U T O M O T O R Motor Geflüster Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Diesel nicht so arg Benzinbetriebene Autos stoßen zehnmal so viel Feinstaub aus wie moderne Diesel- Fahrzeuge. Zu diesem Schluss kommt eine jetzt veröffentlichte Studie aus der Schweiz. Forscher des Paul Scherrer Institutes in Villigen kamen bei ihren Versuchen zur Erkenntnis, dass Benzinautos deutlich mehr kohlenstoffartigen Feinstaub frei werden lassen als Diesel- Autos mit Partikelfilter. Das Forscherteam will noch weitere Untersuchungen durchführen. Unbestritten bleibt aber die Tatsache, dass Diesel-Autos ohne Partikelfilter die größten Feinstaubproduzenten sind. Start kostet Millionen Das kann weh tun: Die Formel-1-Teams müssen für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2018 zusammengerechnet rund 14,7 Millionen Euro zahlen. Je erfolgreicher ein Team im Vorjahr war, desto teurer ist die Teilnahme dieses Mal. Red Bull muss hier beispielsweise rund 2,3 Millionen Euro auf den Tisch legen. Am meisten zahlt Mercedes mit 3,8 Millionen. Am wenigsten muss das Team Sauber blechen: 457.538 Euro. Grundeinschreibegebühr ist 431.638 Euro. Auch Red Bull muss teure „Einschreibegebühr“ zahlen. MARK THOMOSON motor 35 Notruf „eCall“ Pflicht NEUERUNGEN. Zu jedem Jahresbeginn gibt’s Neuerungen im Straßenverkehr. So wird „eCall“ 2018 Pflicht. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Meist sind es keine guten Nachrichten für die Autofahrer, wenn von Neue rungen im Straßenverkehr die Rede ist. Oft gibt es Teuerungen und Verschärfungen bei den Vorschriften. Die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ veröffentlichten in diesen Tagen einen Überblick über Neuerungen. ☞ „Pickerl“. Beim sogenannten „Pickerl“ gibt es neue Toleranzfristen. So gibt es für Fahrzeuge, bei denen schwere Mängel festgestellt wurden, nur mehr eine Benützungszeit von zwei Monaten ab Überprüfung. Bei Gefahr im Verzug kann die Behörde die Zulassung sofort aufheben. ☞ eCall wird Pflicht. Alle neu genehmigten Pkw und Lkw mit einem höchstzulässigen Gesamt- Die Formel 1 denkt über die Abschaffung der Grid- Girls nach. Es gibt Stimmen, die meinen, Grid-Girls seien nicht mehr zeitgemäß. Grid-Girls sind die Nummern- Mädchen in der Startaufstellung, die neben den Fahrern stehen und auf allen Formel-1-Rennstrecken der Welt seit Jahrzehnten Tradition sind. Dennoch sind die Girls in der Formel 1 derzeit Diskussionsthema. Die Teamchefs denken offenbar mehrheitlich an eine Abschaffung, und die Piloten sorgen für Gegenwind und stellen sich hinter die Grid-Girls. Die Red-Bull-Stars Daniel Ricciardo und Max Verstappen sind sich einig: „Die Grid-Girls müssen bleiben.“ Das dürften auch die meisten Formel-1-Fans so sehen. Pickerl-Überprüfung: per Computer THINKSTIOCK gewicht von 3,5 Tonnen müssen ab 1. März 2018 mit einem eCall- Notrufsystem ausgestattet sein. Passiert ein Unfall, wird ein Crashsensor aktiviert, der ein Notsignal aussendet, und gleichzeitig werden wichtige Informationen an die Notrufzentrale übermittelt. So wird u. a. über Satellit die genaue Position des Autos eruiert und an die Rettungskräfte weitergegeben. ☞ Digitale Vignette. Auch neu 2018: Statt Klebevignette kann man die Mautvignette online kaufen. Die neue Jahresvignette kostet für Pkw 87,30 Euro und für Motorräder 34,70 Euro. ☞ Computerprüfung für Mopedführerschein. Voraussichtlich ab 1. März wird die Prüfung für den Mopedführerschein am Computer abgewickelt. Die Fragen müssen am PC beantwortet werden. Wer 80 Prozent richtig beantwortet, hat die Prüfung bestanden. Grid-Girls sollen bleiben! Grid-Girls: Für die einen willkommener optischer Aufputz für den Formel-1- Start, für die anderen eine völlig überholte Tradition. PHILIPP PLATZER/RED BULL

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