szene graz 24 www.grazer.at 6. DEZEMBER 2020 24 Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Nur mehr hellblaues Auge ■ Für den Großteil der Gastronomen gibt es jetzt zumindest eine Perspektive: Am 7. Jänner darf wieder aufgesperrt werden. Ungewissheit und „bitte warten“ heißt es aber nach wie vor für Nachtlokal- und Club-Besitzer. Auf die Frage, wie lange sie noch durchhalten, antwortete Wolfgang Nusshold (Monkeys, Kottulinsky): „Seit es den Umsatzersatz gibt, ist unser dunkelblaues Auge zu einem hellblauen geworden. Man muss sich jetzt zumindest keine Sorgen mehr um uns machen. Aber wir haben aufgehört, mittelfristig zu planen. Wir rechnen nicht damit, dass wir vor dem Sommer aufsperren dürfen. Vielleicht wird es sogar eher September, wenn die Studenten wieder da sind.“ Wolfgang Nusshold vom Kottulinsky ist dank Hilfen wieder optimistischer. LUEF (2) Alle Science Busters wissen nicht nur genau, wo Graz liegt, sondern auch, wie man öffentlich auf die Uni kommt.“ Heimspiel: Martin Puntigam erklärt, wieso die Wissenschaftskabarett-Show ab jetzt in Graz aufgezeichnet wird. PERTRAMER Didi Dorner ist der einzige 3-Hauben-Koch der Stadt, Konstantin Filippou stieg mit zwei Hauben ein, Philipp Dyczek vom Artis bekam die zweite dazu. KK, LUEF, PAIL Graz wieder unter der Haube ■ Die Gourmet-Fibel Gault Millau präsentierte ihre Punktewertung für 2021 und verteilte damit auch wieder Hauben an die Grazer Spitzenköche – vierzig an der Zahl in 25 verschiedenen Lokalen. Sieben neue Hauben-Restaurants gibt es in der Stadt. An die Spitze schaffte es wieder Didi Dorner, der ja im Magnolia kocht: Mit drei Hauben und 16,5 Punkten konnte er seine Wertung halten. Konstantin Filippou, der erst dieses Jahr das Arravané beim neuen Merkur Headquarter aufgesperrt hat, ist mit zwei Hauben und 14 Punkten in die Bewertung in Graz eingestiegen. Mit seinem Lokal in Wien schaffte es der Grazer unter die vier besten Köche Österreichs mit fünf Hauben und 19 Punkten.
6. DEZEMBER 2020 www.grazer.at szene graz 25 KK, LUNGHAMMER Peter Schernhuber GEBURTSTAGSKINDER Zu Mariä Empfängnis: Der Intendant der Diagonale feiert am 8. DER WOCHE Dezember seinen 33. Geburtstag. Happy Birthday! Eberhard Schrempf Den 61. begeht der Geschäftsführer der Creative Industries Styria am 13. Dezember. Dufte! Grazer Barkeeper entwickelt Cocktail-Parfum GUTES NÄSCHEN. Der Grazer Mixologe Alex Knoll hat drei Düfte entwickelt, die in Bars und Restaurants zum Einsatz kommen: Eau de Cocktail. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Cocktail trinken reizt nicht nur die Geschmacksnerven, in den letzten Jahren ist verstärkt auch die optische Komponente dazugekommen. Und Barkeeper Alexander Knoll (Landhauskeller, Katze Katze, Miss Cho, Pink Elephant) bringt jetzt noch eine Dimension dazu: das Riechen. Zusammen mit einer Apotheke hat er nämlich das „Parfum eau de Cocktail“ entwickelt. Dieses wird über Drinks gesprüht, um sie noch einmal zu verfeinern. Und auch bei Speisen kann es eingesetzt werden. So kann man etwa dem Wiener Schnitzel noch einen Hauch Zitronenduft mitgeben, bevor es zu den Gästen an den Tisch kommt. „Düfte senden positive Signale in unser Gehirn und lösen Wirkungen aus, die von Menschen unterschiedlich wahrgenommen werden“, erklärt Knoll die Idee. „Je mehr Sinne verwöhnt werden, desto schöner ist das Erlebnis. Und ich möchte ein unvergessliches Erlebnis für unsere Gäste schaffen, denn ein guter Duft kann ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Parfum eau de Cocktail steht für die absolute Freiheit der Sinne!“ Bei der Herstellung werden verschiedene Zutaten, wie zum Beispiel Vetivergras, Rhabarberwurzel, Yohimbe-Rinde, gefriergetrocknete Beeren oder Kräuter, in Alkohol gelegt und unter Beobachtung über mehrere Wochen gelagert. Ähnlich wie in der Parfum-Industrie. Alle Produkte sind aber natürlich für Cocktails geeignet und außerdem biologisch. Drei Duftnoten Momentan befindet sich Knoll in der Kreationsphase. Für den Start sollen dann drei verschiedene Düfte auf den Markt gebracht werden: ein herber, kräftiger (etwa für Gentlemen- Drinks oder Fleischgerichte), ein mediterraner (für kräuterhaltige Cocktails oder Fischgerichte) und ein fruchtiger Beeren-Duft (für fruchtige, süße Cocktails oder auch Süßspeisen). Barkeeper Alexander Knoll: Cocktails durch eigene Düfte zu einem Erlebnis für alle Sinne machen. JAUK Heuer auch kein Punsch to go ■ Eigentlich wurde die Öffnung der Weihnachtsmärkte ab 7. Dezember vorbereitet. Die bereits in Stellung gebrachten Hütten am Hauptplatz müssen jetzt wieder weggeführt werden. Sie sind heuer nicht erlaubt. Und auch Punsch to go darf es nicht geben. In Graz hatten zuletzt etwa Café Mitte, das Liebig, Merano City und Frederik weihnachtliche Heißgetränke als Take-away angeboten.
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