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5. März 2021

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- Momoda eröffnet in Graz mit Roboter-Kellnern - Schon mehr als 100.000 Steirer geimpft - Grazer Frauenpreis wurde vergeben - San Pietro: Menüs zum Selberkochen

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4 graz www.grazer.at 5. MÄRZ 2021 Am Montag demonstrierten Tierschützer vor dem Landesgericht.KK Gammelfleisch: Prozess vertagt ■ Eigentlich hätte heute der Prozess gegen den ehemaligen Betreiber eines steirischen Schlachthofs zu Ende gehen sollen, doch das Verfahren wurde aufgrund neuer Zeugenladungen vertagt. Der Angeklagte soll Gammelfleisch in Umlauf gebracht haben. Der Verein Gegen Tierfabriken (VGT) kritisiert die Praktiken des Schlachthofs scharf. Im hypermodernen „Momoda“, das in der Wiener Straße 333 im Mai eröffnen soll, werden Getränke von Robotern serviert. MOMODA/LUEF (2) Zukunft der Gastro ist da An der Endhaltestelle Stifting wird ab Montag saniert. GETTY Endstation in Stifting verlegt ■ Öffifahrer aufgepasst: Wegen einer Fahrbahnsanierung wird die Endhaltestelle Stifting ab Montag, 8. März, verlegt. Die Ersatzhaltestelle wird rund 30 Meter vor der bisherigen Endstation in der Schaftalstraße eingerichtet. Die Sanierung und die Bauarbeiten werden nach derzeitigem Plan voraussichtlich bis Ende April dauern. NEUERÖFFNUNG. Im Mai wird das riesige futuristische Lokal Momoda in Graz eröffnen – inklusive Sushi, Rodizio und Roboter-Getränkeservice. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at I m Norden von Graz wird gerade ein riesiges, neues Restaurant-Projekt auf die Beine gestellt! Momoda wird das neue Lokal von Thomas Liu heißen und eine ganz neuartige Kombination aus Teppanyaki-Buffet, Sushi und brasilianischem Rodizio sein. Aufsehenerregend wird auch die 3D-Animation sowie das Roboter-Getränkeservice des futuristischen Restaurants werden. Voraussichtlich im Mai startet dieses außergewöhnliche Gastro- Projekt, das asiatische Teppanyaki-Küche, modernes À-la-carte- Sushi und den in der Steiermark noch nicht wirklich bekannten brasilianischen Rodizio verbindet. Rodizio ist ein spezieller Servierstil in einem brasilianischen Restaurant, bei dem das Servicepersonal während des Essens mehrmals saftiges Grillfleisch zu den Kunden bringt, bis sie angegeben haben, dass sie genug davon haben. Dabei wird das Fleisch frisch von den Grillspießen am Tisch heruntergeschnitten und mit Beilagen serviert. Rodizio stammt vom lateinischen Rota (Kreis, Kreislauf), in dem Sinne, dass die Spieße sich im ewigen Kreislauf vom Feuer zum Tisch und zurück befinden. Zudem hat der Gast eine Karte am Tisch (oft z. B. einen doppelseitigen Bierdeckel) – eine Seite mit dem Symbol für „Ja“ und eine Seite mit „Nein“ –, um dem Servicepersonal mitzuteilen, ob er weiterhin bedient werden möchte. Aufsehenerregend wird aber nicht nur die einzigartige Küche, sondern auch das Ambiente des Momoda. Stylisch und futuristisch wird es werden – inklusive Flugzeugrumpf-Nachbildung als Buffettheke und modernster 3D-Animation über der Bar. Zudem verfügt das Restaurant über eine offene Schauküche und ein neuartiges Roboterservice für Getränke. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/ REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

5. MÄRZ 2021 www.grazer.at graz 5 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ julian.bernoegger@grazer.at Traktor kippte um: Mit Kran geborgen ■ In Brodersdorf im Bezirk Graz-Umgebung ist gestern Nachmittag auf einer abschüssigen Wiese ein Traktor umgekippt. Die Freiwillige Feuerwehr Haselbach rückte an, um den Traktor und das angehängte Güllefass wieder aufzurichten. Nachdem man zuvor die Gülle abgepumpt hatte, konnten die Feuerwehrmänner den Traktor mit Hilfe eines Krans bergen. Der Lenker des Fahrzeugs blieb zum Glück unverletzt. Feuerwehr öffnete Rettung den Weg ■ Die Freiwillige Feuerwehr Gratwein kam gestern dem In Brodersdorf im Bezirk Graz-Umgebung ist gestern ein Traktor umgekippt, die Feuerwehr konnte ihn mit einem Kran wieder aufrichten. FF HASELBACH Roten Kreuz und der Polizei bei einem Einsatz zu Hilfe. Die Einsatzkräfte standen vor einer verschlossenen Wohnungstüre, also verschafften sich die Feuerwehrmänner mit einer Teleskopmastbühne Zugang zum Dachfenster der Wohnung. Von dort aus konnten sie ins Innere der Wohnung gelangen und die Eingangstür öffnen. Anschließend verschlossen die Florianis das Fenster wieder und rückten ab. 17-Jährige tot: Kein Fremdverschulden ■ Wie Anfang Februar berichtet, verstarb Ende Jänner eine 17-jährige Grazerin im Krankenhaus, nachdem sie in der elterlichen Wohnung einer Freundin kollabiert war. Die junge Frau hatte wohl mehrere Kapseln Lachgas inhaliert, zunächst ging man daher von einer Überdosis aus. Die Staatsanwaltschaft Graz leitete ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt ein. In dem Fall gibt es nun eine Wendung, denn mittlerweile liegt das toxikologische Gutachten vor: Die junge Frau hatte neben dem Lachgas auch Schmerzmittel und Beruhigungstabletten eingenommen, der Medikamentencocktail war ursächlich für den Tod der 17-Jährigen. Der Mischkonsum mit Lachgas dürfte die Wirkung der Tabletten jedoch verstärkt haben. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft ist mittlerweile abgeschlossen, bestätigt der Sprecher der Grazer Staatsanwaltschaft Hansjörg Bacher: „Es gibt keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden.“ Lachgas ist in Österreich leicht erhältlich und wird zuweilen als Rauschmittel missbraucht. In hoher Dosierung oder im Zusammenspiel mit anderen Substanzen kann der Konsum jedoch sehr gefährlich sein, wie dieser tragische Fall zeigt.

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