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5. März 2021

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- Momoda eröffnet in Graz mit Roboter-Kellnern - Schon mehr als 100.000 Steirer geimpft - Grazer Frauenpreis wurde vergeben - San Pietro: Menüs zum Selberkochen

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2 graz www.grazer.at 5. MÄRZ 2021 Seit gestern blieb die Sieben-Tage-Inzidenz in Graz gleich. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen blieben seit gestern gleich. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiterhin bei 114,7 pro 100.000 Einwohnern, in Graz- Umgebung bei 116,6. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 148,6. Das geringste Infektionsgeschehen hat weiterhin Voitsberg mit 84,2, das höchste Hartberg-Fürstenfeld mit 242,8. 260 Menschen sind in Graz bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, 89,3 Menschen pro 100.000 Einwohnern. Bürgermeister Siegfried Nagl darf wieder ins Rathaus. SIEGFRIED NAGL/FACEBOOK Die Rückkehr des Bürgermeisters ■ Ganze 17 Tage waren es schließlich, die Bürgermeister Siegfried Nagl coronabedingt in häuslicher Quarantäne verbringen musste. Zuerst war er schon als Kontaktperson nach Corona- Fällen in seiner Familie abgesondert, später wurde er auch selbst positiv getestet. Glücklicherweise hatte er einen milden Verlauf und kaum Symptome, dennoch musste erst gestern die Pressekonferenz zur Vorstellung des Bürgerbudgets online durchgeführt werden. Heute kehrte Nagl ins Rathaus zurück. GETTY (2) Impfplan weit fortgeschritten: Schon über 100.000 Steirer sind geimpft Viele Steirer wurde schon geimpft und auch die Impfstraßen laufen gut an, wie das Land heute online informierte. ZWISCHENSTAND. Das Land Steiermark gab heute wieder ein Update zum steirischen Impfplan. Erfreulich: Ein recht großer Teil der Menschen über 80 wurde bereits geimpft, die Impfstraßen werden bisher sehr gut angenommen. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Im wöchentlichen Pressegespräch zum Stand der Impfungen informierte der steirische Impfkoordinator Michael Koren heute online, dass neben den über 80-Jährigen zwei weitere große Zielgruppen im März geimpft werden: Die Gruppe der engen Kontaktpersonen von Schwangeren (rund 6.700 Personen), die am 12. und 13. März geimpft werden und die Gruppe der Personen des Bildungsbereichs (rund 16.000), die am 19. und 20. März geimpft werden. Bei beiden Gruppen wird der Impfstoff AstraZeneca eingesetzt, der nun ja auch bei über 65-Jährigen zum Einsatz kommen wird. Mit der für 11. März geplanten Zulassung des einfach zu handhabenden Impfstoffes Johnson&Johnson wird dieser nach 30 Tagen auch in der Steiermark zur Verfügung stehen. 100.000 Impfungen Koren gab auch einen Zwischenstand zum Impfplan bekannt: „Wir haben 113.000 Impfungen mit Stand heute gemeldet und davon wurden bereits 107.000 im E- Impfpass eingetragen.“ Besonders erfreulich: In mittlerweile 195 Pflegeheimen wurde bereits die Zweitimpfung vorgenommen. Aktuell am Laufen sind die Impfungen von 8.000 Personen aus dem Kreis der Hochrisikopatientinnen. Koren weiter: „Wir sind im nationalen Impfplan weit fortgeschritten und bewegen uns überlappend in Richtung Phase 2 zu.“ Das Impfinteresse der Bevölkerung ist weiterhin hoch, wie der stellvertretende Landesamtsdirektor Wolfgang Wlattnig heute betonte. So seien schon 335.000 Personen auf der Registrierungsplattform anmeldung. steiermark-impft.at angemeldet. Impfstraßen genutzt Mit den Pflegeheimbewohnern ist laut Wlattnig nach dieser Woche schon die Hälfte der über 80-Jährigen Steirer geimpft. Die hohe Beteiligung auch an den Impfstraßen freut auch den diesbezüglich Ver- antwortlichen des Landes, Harald Eitner: „Von 6.139 Personen, die sich für Impfstraßen angemeldet haben, sind 5.925 auch zu ihrem Termin erschienen. Es ist auch zu keinen heftigen Reaktionen gekommen.“ Eine große Herausforderung war laut ihm die Anzahl der angeforderten Rettungstransporte, die mit 1.300 Anforderungen und damit 2.600 Mehrfahrten in dieser Woche bewältigt werden musste. „Der Stresstest steht mit der geplanten Impfaktion der Kontaktpersonen von Schwangeren am 12./13. März noch aus,“ so Eitner. „Dort muss in zwei Tagen die Kapazität an Impfungen abgerufen werden, für die man jetzt fünf Tage Zeit hatte“. Es werde eine Erweiterung der Impfstraßen geben, in Graz bis zu sieben Impfspuren.

5. MÄRZ 2021 www.grazer.at graz 3 Grazer Frauen ausgezeichnet EMANZIPIERT. Gestern wurde wieder der Grazer Frauenpreis verliehen. Im Fokus standen diesmal unter anderen Alleinerziehende, aber auch die gegenseitige Unterstützung von Frauen für Frauen. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Gestern Abend war es wieder so weit: Der Grazer Frauenpreis wurde im Vorfeld des internationalen Frauentages am 8. März verliehen. Initiiert wurde er von der Grazer Frauenstadträtin Judith Schwentner, welche in den diesjährigen Gewinnerinnen ein klares Zeichen sieht. „Die Frauenbewegung erstarkt. Junge Feministinnen sind am Vormarsch“, ist Schwentner zufrieden. Unterstützung Verliehen wurde unter anderem der Preis für das Lebenswerk. Dieser ging heuer an Petra Ruzsics-Hoitsch, Leiterin des Projektes „Alleinerziehende der Ka- tholischen Aktion“ der Diözese Graz-Seckau. Ruzsics-Hoitsch studierte Erziehungswissenschaften und ist Lebens- und Sozialberaterin, wodurch sie wertschätzende, empathische und immer auf Augenhöhe bedachte Unterstützung für Alleinerziehende bieten kann. Gerade in Zeiten von Corona sind diese besonders gefordert. 90 Prozent der Alleinerziehenden, mit denen Ruzsics-Hoitsch zusammenarbeitet, sind Frauen. Zusätzlich dazu wurde der Preis für das beste Grazer Frauenprojekt verliehen. Dieser ging an TANAKA GRAZ für den Girls Day. Das Ziel der Bewegung sei gegenseitige Unterstützung und Empowerment von Frauen für Frauen, so Precious Nnebedum, eine der drei Initiatorinnen. Frauenstadträtin Judith Schwentner (M.) überreichte den Grazer Frauenpreis 2021 an Precious Nnebedum (l.) und Petra Ruzsics-Hoitsch. STADTGRAZ Höchster Qualitätspreis für GGZ AUSGEZEICHNET. Die Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz wurden mit dem internationalen Qualitätspreis „EFQM Global Award“ im Bereich KundInnenorientierung ausgezeichnet. Herausragende Unternehmensführung, innovative, kundenorientierte Konzepte, Strategien und Produkte sowie eine agile Unternehmenskultur – all das sind Kriterien, die im Rahmen des EFQM Global Awards berücksichtigt werden. Diesen hohen Anforderungen stellten sich die Geriatrischen Gesundheitszentren (GGZ) und wurden beim bedeutendsten internationalen Wettbewerb für Unternehmensqualität ausgezeichnet: Die hochkarätige Jury aus europäischen Spitzenmanagern verlieh den GGZ den Preis für „Herausragende Leistung für KundInnenorientierung“. Als eines von europaweit zwölf Unternehmen qualifizierten sich die GGZ für das Finale der Qualitätschampions und zählen zu den internationalen Aushängeschildern und führenden Kompetenzzentren für Altersmedizin und Pflege. „Unser Ziel ist es, eine bedarfsgerechte, innovative und zukunftsweisende Versorgung für unsere Patienten und Bewohner sicherzustellen und damit auch einen sichtbaren Mehrwert für die Gesellschaft zu erzielen“, so Geschäftsführer Gerd Hartinger. Auch Bürgermeister Siegfried Nagl gratulierte zu dieser außerordentlichen Leistung: „Mich erfüllt diese Auszeichnung mit großem Stolz.“ Mehr dazu auf ggz.graz.at. GGZ-Geschäftsführer Gerd Hartinger (r.) und sein Organisationsteam Verena Matz und Martin Orehovec freuen sich über den EFQM Global Award 2021. ORTNER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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