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5. Mai 2021

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- Gastro-Öffnung: viele Neuerungen - Djeneba Touré will zu den Olympischen Spielen - GU: Unternehmen investieren Milliarden Euro - „Ois offen“ von Sandy Lopicic - NEOS als Müllsammler

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2 graz www.grazer.at 5. MAI 2021 Neue Lokale, Hotels und Co Die Corona-Zahlen in Graz sind seit gestern etwas gestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen sind seit gestern etwas gestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 151,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern (gestern: 148,1) – 126,9 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 162,3. Das höchste Infektionsgeschehen hat der Bezirk Murtal mit 260,8 – das niedrigste Leoben mit 72,0. Bisher sind mittlerweile 294 Menschen in Graz im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, in Graz-Umgebung sind es 244. Noch zwei Wochen bis zum großen Aufsperren Am 19. Mai ist die Gastronomie endlich aus dem Dauerlockdown zurück. Das Tribeka sogar mit neuer Fassade. KK DER COUNTDOWN LÄUFT. In genau 14 Tagen dürfen Gastro, Hotellerie, Sportstätten, Kulturbetriebe nach mehr als einem halben Jahr im Lockdown wieder eröffnen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. In Raaba-Grambach kann man für Mamas etwas gewinnen. GETTY Gewinnspiel zum Muttertag ■ Sonntag ist Muttertag. Die ÖVP Raaba-Grambach um Ortsparteiobmann Adi Kohlbacher lädt zur Muttertagsaktion. Das Gewinnspiel läuft noch bis morgen und geht ganz einfach: Einfach per Post oder Mail (muttertag@vp-raabagrambach.at), die Frage beantworten: „Warum ist deine Mama die Beste?“ Die Gewinner-Mama wird daheim abgeholt , ihr wird ein 100 Euro Einkauf in der Gärnerei Leitner finanziert. Von Verena Leitold verena.leitoldr@grazer.at Noch 13 Mal schlafen, dann ist es soweit: Heute in zwei Wochen gibt es den ersten wirklich großen Öffnungsschritt seit mehr als sechs Monaten: Gastronomie und Hotellerie dürfen ebenso unter strengen Bedingungen wieder aufsperren wie Kulturbetriebe und Sportstätten. Auch kleinere Veranstaltungen werden mit ausgeklügelten Sicherheitskonzepten wieder möglich sein. Auch in Graz laufen die Vorbereitungen fürs große Aufsperren auf Hochtouren – einige Betriebe haben die Zeit genutzt, um umzubauen, zu erweitern und zu verschönern. So wird das Café Muhr beim Hauptplatz völlig neu gestaltet – mit neuem Innenraum, neuer Karte und neuem Logo – am 19. Mai wieder aufsperren. Und auch das Team vom Café Mild in der Stubenberggasse ist in der Lockdown-Zeit nicht auf der faulen Haut gelegen. Chef Thomas Pagel hat den Friseursalon nebenan, dessen Besitzer kürzlich verstorben ist, in sein Kultlokal integriert und einen zusätzlichen Gastraum geschaffen. Philip Oswald vom „Das Eggenberg“ hat sich ebenfalls in der Zwischenzeit vergrößert und nicht nur neu gestaltet, sondern fast auf die doppelte Fläche ausgebaut. Das Tribeka am Kai hat eine neue Holzfassade bekommen. Nicht ganz bis zum 19. Mai ausgehen wird sich der Umbau im ehemaligen Eckstein, das ja zum Moin wird, im Le Burger in der ehemaligen Zara-Filiale oder in der Alten Münze, die als Klyo im Juni wieder aufsperrt. Neue Hotels Absolut bereit sind auch die Hotels, die bisher ja nur Geschäftsreisende beherbergen durften. Und auch da gibt es neues in der Grazer Szene. Das Lendplatzl etwa hat ja die Zimmern ausge- baut, diese sind inzwischen fertig und warten nur mehr auf die ersten Gäste, die den Frühling in Graz genießen möchten. Mitten im Lockdown hat außerdem das größte Hotel der Stadt eröffnet: Das Vier-Sterne- Haus Intercity beim Hauptbahnhof hat 229 Zimmern und darf nun auch erstmals Urlauber empfangen. Erste Veranstaltungen Die Vorfreude ist auch im Schauspielhaus besonders groß. Direkt am 19. Mai feiert man mit „Ois offn!“, einem musikalischem Theaterabend mit Sandy Lopicic und dem Ensemble, das, begleitet von Live-Musikern, eine Bandbreite von populären Musikstücken von Volksliedern bis Popsongs darbieten wird. Unter dem Motto „Sunrise“ wird ab 15 Uhr auch in der Schrillen Grille im Univiertel gefeiert. Außerdem eröffnet die Sommer- Lounge Viertel4 im Joanneumsviertel und lädt zum Verweilen.

5. MAI 2021 www.grazer.at graz 3 Annenstraße sauber machen MÜLL. Laut Grazer NEOS wird die Annenstraße immer schmutziger. Um die Notwendigkeit einer Sauberkeitsinitiative für Bewohner zu zeigen, gingen sie heute selbst als Putztrupp auf die Straße. Die Grazer NEOS räumten heute in der Annenstraße auf und entfernten Müll. Drastisch: Der Zustand vor einem Leerstand in der Annenstraße (kleines Bild). KK Von Fabian Kleindienst fabian Kleindienst@grazer.at Die Diskussionen um die Annenstraße, ehemals ein Grazer Aushängeschild, lassen nicht nach. Immer wieder tauchen Ideen und Konzepte zur Belebung auf, immer wieder wird auf Leerstände hingewiesen – und zuletzt auch auf den zunehmenden Dreck. Dieser scheint einigen Bürgern mehr und mehr ein Dorn im Auge zu werden. „Bei uns melden sich immer mehr Menschen, die sich vom Schmutz in der Annenstraße gestört fühlen“, erzählt die Grazer NEOS-Gemeinderätin Sabine Reininghaus. Eigener Putztrupp Nachdem auf der Grazer Ideenkarte (grazgehtbesser.at) der NEOS zuletzt also viele Meldungen ein- gingen, brachte Reininghaus in der letzten Gemeinderatssitzung einen dringlichen Zusatzantrag bezüglich einer Wiederbelebung der Straße ein. Neben Anreizen für Unternehmer, um Leerstände zu verringern, forderte sie dabei eine Sauberkeitsinitiative. „Die Dringlichkeit wurde leider abgelehnt“, erzählt sie. Die vielen Zuschriften würden die Notwendigkeit aber belegen: „Dort liest man beispielsweise von unzureichenden Angeboten für Hundekotbeutel, sowie fehlenden und völlig überfüllten Mistkübeln.” Nun wurde sie selbst tätig: Mit ihren Mitarbeitern zog sie heute durch die Annenstraße und sorgte selbst für Sauberkeit. „Damit wollen wir zeigen: Es ist sehr wohl dringlich.“ In diesem Monat soll ein weiterer Anlauf für die Annenstraße folgen. Eröffnung des ersten „BEEpoint“ BIENENSCHUTZ. Im Rahmen des Gesellschaftsprojektes „BioBienenApfel“ von Frutura, das neuen Lebensraum für Bienen schaffen will, eröffnete heute der erste BEEpoint in der Grazer Innenstadt. Give Bees a Chance! Unter diesem Motto hat der Obst- und Gemüsevermarkter Frutura ein Gesellschaftsprojekt gestartet, das in den nächsten fünf Jahren neuen Lebensraum für bis zu einer Milliarde Bienen schaffen soll. In der Herrengasse 26 eröffnete heute der erste „BEEpoint“ des Landes, in dem kostenlose Bienenwiesensamen zum Anpflanzen ausgegeben werden – für den Garten, den Balkon oder die Fensterbank. Bis zu 1.2000 Hektar Blumenwiese sollen so im Rahmen des Projektes erblühen. Bürgermeister Siegfried Nagl unterstützt das Projekt voll und ganz: „Es braucht Menschen, die bereit sind Bienen einen Lebensraum zu geben, auch wenn er noch so klein sein mag. Jeder kann mithelfen! Wir werden in Graz Flächen suchen, wo wir die Blumensamen aussäen und die Stadt aufblühen lassen können.“ Das Projekt „BioBienenApfel“ will ein Bewusstsein in der Gesellschaft schaffen und jede und jeden zum Mitmachen motivieren. Deshalb wird man im BEEpoint nicht nur mit gratis Samen, sondern auch mit wichtigen Infos rund um den Schutz der Artenvielfalt versorgt. Geöffnet ist der BEEpoint immer Donnerstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr. Mehr dazu auf graz.at. Bürgermeister Siegfried Nagl (l.) mit der Frutura Geschäftsführung Katrin und Manfred Hohensinner im ersten BEEpoint des Landes. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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