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5. Mai 2019

- Weniger Versiegelungen, keine Außenwerbung, keine Bausünden: Neue Spielregeln für das Bauen in Graz - Wachzimmer Lend zieht um - Alte Fotos und Videos: Graz bekommt ein Grätzl-Archiv - Aita-Teich soll bald ein Naherholungsgebiet sein - Weiter Wirbel um Asphalt-Wiese vor der Grazer Oper - Stadtpark wird um 900 Quadratmeter größer

36 sport Philipp

36 sport Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Die Labestation in Weinzödl hamma dann doch besser ausgelassen ...!“ Sturms Stadionsprecher Thomas Seidl nach der Jubiläums- Radtour und dem „Stoppverbot“ am GAK-Areal GEPA (3) www.grazer.at 5. MAI 2019 „Graz braucht mehr „Drei Schwoaze“ wollen Maya helfen.KK Singen für Maya ■■ Der Tod eines Fangruppen- Mitglieds von Sturms Nordkurve sorgt für Betroffenheit. Auch weil seine Tochter Maya (8) nun Vollwaise ist. Die Grazer Band Drei Schwoaze widmet ihren Song „Wir singen für dich, Sturm Graz!“ nun unter dem Motto „Wir singen für dich, Maya!“ dem Mädchen. Der Download unter http://xup.in/dl,13641571 ist gratis, ersucht wird dabei um Spenden für Maya: Schwoaze helfen, IBAN: AT72 3800 0000 0433 5436, BIC: RZSTAT2G, Verwendungszweck: „Maya“. Das Tennis-Areal Nibelungengasse ist kaum bekannt, während Spieler wie Reithofer (l.) kaum freie Spielkapazitäten finden. Muhr hofft auf Initiativen. LUEF, KK, GEPA MANGEL. Da weiterhin Tennisplätze zusperren, fordern Hobbyspieler und Verbandspräsidentin: „Neue Plätze bitte!“ Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Über das drohende Aus des TC Kahr berichtete der „Grazer“ letzten Herbst. Nun ist es fix, wie Spieler Viktor Reithofer zerknirscht erklärt: „Der Grundeigner lässt nur das Tennis-Stüberl ‚überleben‘, will aber keinen Tennisbetrieb mehr.“ Die Spieler müssen zu den Plätzen beim Sportzen- Rekord! Schon vor dem Start HIGHLIGHT. 90 Sportstationen werden sich beim „Tag des Sports“ präsentieren – das hat Graz so noch nie gesehen. Vom Nachwuchstalent bis zum Vollprofi – jeder ist dabei! Rekorde sind da, um gebrochen zu werden – sehen auch die Organisatoren des „Tag des Sports“ so. Wie Rudi Hinterleitner: „Wir können mit sage und schreibe 90 Stationen aufwarten – das ist absoluter Rekord, so was hat es in Graz noch nie gegeben!“ Dass diese 90 Sportstationen, bespielt von den Sportverbänden der Steiermark, Platz brauchen, ist klar: Freiheitsplatz – Karmeliterplatz – Verkehrsgarten – Passamtswiese – Jahngasse – Lan- dessportzentrum: Hier entfaltet sich die „Sportmeile“ am 26. Mai. „Beim Landessportzentrum sind etwa Sturm, der GAK und die HSG vor Ort. Der Freiheitsplatz wiederum wird zum Eisstadion mit den 99ers, dem ÖSV etc. Am anderen Platzende werden Flugsport und Klettern geboten“, so Hinterleitner. Erfreut zeigte man sich auf Seiten des Organisationsteams auch über die rege Teilnahme der angemeldeten Verbände, die sich über Platzeinteilung, Zeitablauf und Programmplanung diese Woche beim Steirischen Fußballverband umfassend informierten. „Das Konzept kommt einfach an: Jeder kann alle Sportarten TAG DES SPORTS testen, mit den besten Sportlern und Trainern! Außerdem wird den größten Nachwuchstalenten eine Bühne geboten“, so Hinterleitner. PHIL Volles Haus beim „Tag des Sports“-Final-Meeting LUEF www.grazer.at präsentiert

5. MAI 2019 www.grazer.at sport 37 HERO➜ Viktoria Schnaderbeck, Fußballerin Die gebürtige Grazerin feierte mit den Damen des Arsenal FC in ihrer ersten Saison gleich den Meistertitel! Roger Bader, Eishockey-Teamchef Österreichs Auswahl-Coach war die starke Saison der 99ers keine Einberufung in den aktuellen Nationalteamkader wert. ZERO ➜ Tennisplätze!“ trum Pichlergasse ausweichen. Und nicht nur sie. „Mehrere Vereine mussten zuletzt ja aufhören – Belvedere, Tennisparadies etc. – und weichen aus. In der Pichlerhalle sind die Eintragungslisten immer sehr schnell voll. Man muss lang vorausplanen, wann man spielt. Spontanes Matcherl? Unmöglich“, so Reithofer. Dazu kämen die aufwendigen „Pendel“- Fahrten. Denn, klagt Reithofer: „Graz braucht stadtweit mehr Tennisplätze!“ Bei STTV-Präsidentin Barbara Muhr rennt er da offene Türen ein, auch sie sagt, dass Graz mehr Tennisplätze braucht, denn: „Erfreulich, dass Tennis nicht nur dank Dominic Thiem und Co boomt. Als STTV unterstützen wir alle Initiativen, die in Graz mehr Anlagen bewirken!“ Genau andersrum, nämlich, dass von einem Platz kaum wer weiß, ist es beim Club in der Nibelungengasse. Spielerin Margrit Hess: „Die Plätze liegen versteckt zwischen den Häusern, sind von der Straße aus nicht zu sehen. Zum einen schön, weil ruhig. Aber: Da die Spieler immer älter werden, hören immer mehr auf – es gibt zu wenige Aktive!“ Hess hofft, dass sich Spieler melden. „Jede Generation ist willkommen! Einzelstunden, Blöcke – alles verfügbar!“ Viktor Reithofer abschließend: „Es geht auch darum, Tennis talente früh zu entdecken – dazu braucht’s mehr Plätze!“ Alle Fotos auf www.grazer.at ■■ Mit Geklingel trudelten die radelnden Fans und Vorstandsmitglieder um Sturm-Boss Christian Jauk bei der Zieleinfahrt am Gründungsort Augarten ein – inklusive Segnung durch Sturm- Pfarrer Peter Weinhappl, obwohl den meisten das Absteigen vom Radl nach 75 Kilometern von Leoben auch ein Segen war. Per pedes marschierte man dann in die Gruabn, um dort 110 Jahre Sturm und 100 Jahre Gruabn zu feiern. Dort trafen die Sturm-Legenden um Mario Haas, Anton Sturms Legenden feierten in der Gruabn mit den Festgästen. Große Doppel-Fete GEPA Pichler und Co. auf jene von Leoben, u.a. mit Schoko Schachner. In Terminstress kamen da so manche, wie LH Hermann Schützenhöfer, dem der Gruabn- Besuch trotz zig 1.-Mai- Termine ein Anliegen war. Oder Kicker Johnny Ertl: Zuerst Legenden-Kickerl, dann ab nach Frankfurt zum Spiel Eintracht gegen Chelsea, wo er als Experte fürs TV dabei war. Aber (Vereins-)Liebe ist ja bekanntlich stressresistent. PHIL

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